Trauma-Ambulanz
Schnelle Hilfe nach einer Gewalttat
Eine Gewalttat kann nicht nur körperlich, sondern auch seelisch stark belasten. In den ersten Wochen und Monaten nach dem Ereignis ist frühe Unterstützung besonders wichtig, damit sich traumabedingte Beschwerden nicht verfestigen.
Das Trauma-Netzwerk Niedersachsen ermöglicht Betroffenen eine zeitnahe fachkundige Soforthilfe.
Das AMEOS Klinikum Osnabrück ist Mitglied im Trauma-Netzwerk Niedersachsen.
Für wen ist die Trauma-Ambulanz da?
Das Angebot nach Opferentschädigungsgesetz (SGB XIV) richtet sich an Menschen, die Opfer einer Gewalttat geworden sind und psychisch belastende Folgen bemerken, z. B.:
- Schlafstörungen,
- starke innere Unruhe,
- wiederkehrende Erinnerungen/Flashbacks,
- Angst,
- Vermeidung,
- Anspannung.
In der Regel gilt: Ereignis und Beschwerden sollen nicht länger als ein Jahr zurückliegen.
Bitte klicken SIe auf den folgenden Link, um auf der Homepage des Minsteriums zu erfahren, an welchen Personenkreis sich das Angebot richtet.
So unterstützen wir Sie in der Trauma-Ambulanz
In der Trauma-Ambulanz geht es um frühe Stabilisierung, Orientierung und Entlastung.
Gemeinsam klären wir:
- welche Beschwerden aktuell im Vordergrund stehen,
- was Ihnen jetzt kurzfristig hilft, um den Alltag besser zu bewältigen,
- welche weiteren Schritte sinnvoll sind (z. B. passende weiterführende Behandlung oder Unterstützungsangebote).