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Allgemein- und Viszeralchirurgie

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In unserer Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie bieten wir ein breites Spektrum der Allgemeinchirurgie und eine Spezialisierung im Bereich der Viszeralchirurgie („große Bauchchirurgie“) mit modernen und minimal-invasiven Operationstechniken. Das Team der Klinik stellt eine kompetente und umfassende Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung sicher.

Unser Anspruch ist es, chirurgische Erkrankungen möglichst früh zu diagnostizieren und optimal zu behandeln. Wir arbeiten mit den anderen Fachbereichen, niedergelassenen Fachkräften sowie Sozial- und Pflegediensten eng zusammen, um eine bestmögliche Betreuung sicherzustellen.

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie steht 24 Stunden für die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen von chirurgischen Notfällen zur Verfügung. Die Arbeit in der Notfallaufnahme ist interdisziplinär ausgerichtet, so dass bei vielen Krankheitsbildern zur Differentialdiagnose in der Chirurgie das Fachpersonal anderen Kliniken einbezogen wird, damit stets eine hochqualifizierte Versorgung gesichert ist.

Die Grenzen zwischen Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie sind fließend. Allerdings gibt es eine eigenständige Facharztausbildung zum Allgemeinchirurgen.

  • Behandlung chirurgischer Infektionen
  • Operationen an der Körperoberfläche, an Brust- und Bauchwand
  • Chirurgie von Hernien (Leistenbruch, Schenkelbruch, Nabel- und Narbenbruch)
  • Appendizitis (Blinddarmoperation)
  • Erkrankung von Gallenblase und Gallenwegen
  • akutes Abdomen (Peritonitis, Ileus, Pankreatitis)
  • Bauch- und Thoraxtrauma
  • Schilddrüsenchirurgie
  • ambulantes Operieren
  • chirurgische Sonografie

Die Chirurgie der Schilddrüse ist eine spezialisierte Aufgabe und wird unterschiedlich den Gebieten Allgemein bzw. Viszeralchirurgie zugeschrieben. Wie auch immer die Zuteilung in Kliniken erfolgt, ist die Therapie von Schilddrüsenerkrankungen eine wichtige Aufgabe der chirurgischen Klinik. Wir haben bei der Schilddrüsenchirurgie Vorgaben an Diagnostik und operative Therapie gestellt, die wir Ihnen im Handbuch Chirurgie vorstellen und in dem der Leser detaillierte Informationen zu unserem Vorgehen findet.

Die operative Behandlung der Schilddrüsenerkrankungen ist standardisiert. Die Darstellung der Stimmbandnerven sowie die Messung ihrer Funktion während der Operation werden gewährleistet und sind Bestandteil der Standards, ebenso wie die Darstellung der Nebenschilddrüsen intraoperativ.

Minimalinvasive Chirurgie (MIC), Schlüsselloch-Chirurgie genannt, bezeichnet operative Eingriffe mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen (mit kleinstem Trauma).

Schon immer war es Ziel der operativen Behandlung, eine rasche Genesung mit geringen Beschwerden nach der Operation einzuleiten. Kleinere Schnitte und kleinere Verletzungen der Weichteile beim Zugang führen zu geringeren Schmerzen nach der Operation und zu einer rascheren Erholung und Mobilisation. In den letzten Jahren haben sich minimal-invasive Operationstechniken fest etabliert und viele konventionelle Operationsverfahren, die über Jahrzehnte als "Goldener Standard" galten, verdrängt.

Aufgaben sind die chirurgische Behandlung von gastroenterologischen (Magen, Darm) und hepatobiliären (Leber, Gallenblase, Milz) Erkrankungen. Hinzu kommen endokrinologische Erkrankungen (Spezielle Erkrankungen der Nebennieren, der Bauchspeicheldrüse und des Dünndarms) sowie das umfangreiche Gebiet der Chirurgie bösartiger Tumoren von Magen-Darm-Trakt, Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse und Nebenschilddrüse. Die Klinik steht im Normaldienst und in der 24h Notfallversorgung zur Verfügung.

In guter Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und Abteilungen können moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zielgerichtet eingesetzt werden. Die Operationsabteilung bietet viele der neuentwickelten Operationsmethoden an (Minimalinvasive Chirurgie, TEM, Laser etc.) Die minimal invasiven Techniken haben Vorteile, da durch die geringe Größe der Zugangswege die Erholung in der Regel schneller vonstattengeht. Die TEM (transanale endoskopische Mikrochirurgie) Methode bezeichnet ein Verfahren mit der mit Hilfe eines großen Darmspiegelgeräts unter Verwendung feiner Instrumente Tumoren aus dem Enddarm geschält werden können, selbst wenn diese bereits größeren Ausmaßes sind, so dass konventionelle endoskopische Methoden mit Hilfe flexibler Coloskope nicht mehr in Frage kommen. Dies sind in der Regel gutartige Adenome (Polypen) oder Karzinome in sehr frühem Tumorstadium.

Die enge Zusammenarbeit als Lehrkrankenhaus mit der Universität Otto-von-Guericke Magdeburg ermöglicht hier auch eine gemeinsame Betreuung von komplizierten Krankheitsbildern unseres Fachgebietes sowie eine entsprechende Abstimmung in Lehre und Forschung.

Ambulante Eingriffe und die Vor- und Nachbehandlung in der Chirurgischen Ambulanz einschließlich der Spezialsprechstunden ergänzen die umfassende spezialisierte Betreuung unserer Patienten.

Beispiele der betreuten Krankheitsbilder 

  • Magen (kompliziertes Ulkus, Magenkarzinom, GIST)
  • Darm (entzündliche Erkrankungen M. Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis, gutartige und bösartige Darmtumore)
  • Proktologie (Erkrankungen des Enddarms und des Anus, Hämorrhoiden, Fistel, Fissur, Tumore)
  • Leber (gut- und bösartige Tumore)
  • Galle (Steinerkrankungen, Tumore)
  • Bauchspeicheldrüse (akute und chronische Entzündungen, Tumore)
  • Schilddrüse (Struma, Überfunktion, Tumore), Nebenschilddrüse (primärer und sekundärer HPT, Tumore)
  • Nebenniere

Bei Hernien (Brüchen) handelt es sich um die Ausstülpung des Bauchfells durch eine Lücke in der Bauchwand oder des Zwerchfells. Sie können angeboren oder erworben sein. Sie stellen ein häufiges Krankheitsbild dar – ca. vier Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Hernien entstehen häufig an natürlichen Schwachstellen des Körpers, wie Nabel-, Leisten- oder Narbenbrüchen. Diese sind in jedem Lebensalter möglich. Es handelt sich meist um Krankheitsbilder die geplant operiert werden können. In seltenen Fällen kommt es zu Einklemmungen von Bauchinhalt in den Bruch, was dann einen Notfall darstellt.

Unser Team beherrscht durch regelmäßige Fortbildungen alle spezialisierten Verfahren des internationalen Standards. Die optimale Versorgung erfolgt durch individuelle Auswahl des operativen Vorgehens (minimalinvasiv/ Schlüssellochtechnik, offene Chirurgie, plastische Naht oder Netzeinlage) mit der Möglichkeit der ambulanten oder stationären Versorgung.

Beispiele der Hernien, die durch uns versorgt werden:

  • Nabelbrüche
  • Leistenbrüche
  • Rectusdiastasen (Auseinanderweichen der geraden Bauchwandmuskulatur z. B. nach Schwangerschaft)
  • Parastomale Brüche (Brüche neben einem künstlichen Ausgang)
  • Narbenbrüche
  • Andere Bauchwandbrüche
  • Zwerchfellbrüche
  • Kinderbrüche

Unser Angebot:

  • Sprechstunde mit spezialisierten Chirurgen
  • Klärung, ob überhaupt eine Operation sinnvoll ist
  • Individuelle Auswahl eines (schonenden) Behandlungs- bzw.Operationsverfahrens
  • Teilnahme am deutschlandweiten Hernienregister (Herniamed)

Leiter des Zentrums: lt. Oberarzt Dr. med. German Germanov

Eine Sprechstunde findet immer donnerstags von 10 bis 14 Uhr statt. Bitte melden Sie sich dafür telefonisch unter (3941) 64 5325 an.

Kontakt

Prof. Dr. med.

Martin Kruschewski

Leiter des Zentrums für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am AMEOS Klinikum Halberstadt

Leitender OA Dr. med. German Germanov
Allgemeinchirurg, allgemeiner- und spezieller Viszeralchirurg, Proktologe

OA Sebastian Dannenberg
Allgemeiner Viszeralchirurg

OÄ Christina Paulus-Fellner
Allgemeine Viszeralchirurgin

OA MU Dr. Martin Grinc
Allgemeinchirurg, allgemeiner Viszeralchirurg

OÄ Hajer Mahmoud Khalifa
Allgemeine Viszeralchirurgin

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Gleimstraße 5
D-38820 Halberstadt
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