21.11.2017  | AMEOS Klinikum Osnabrück

Stabwechsel am AMEOS Klinikum Osnabrück

Uwe Schwichtenberg nach 34 Jahren Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet

Osnabrück. Uwe Schwichtenberg ist als Chefarzt des Suchtmedizinischen Zentrums und stellvertretender Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums Osnabrück verabschiedet worden. Der ärztliche Direktor Prof. Dr. Bernhard Croissant würdigte seine Verdienste. Er blickte auf die 34-jährige Tätigkeit zurück: Uwe Schwichtenberg habe viel Aufbauarbeit geleistet und sein Herz habe immer für die Suchtmedizin geschlagen.

1989 wurde die Suchtmedizin als eigenständiger Bereich aus der Allgemeinen Psychiatrie herausgelöst, um speziell auf die Bedürfnisse der Abhängigen eingehen zu können. In der Folgezeit wurden zwei Spezialstationen für die qualifizierte Entgiftung von Opiatabhängigen eröffnet, 1999 eröffnete dann die Tagesklinik Sucht und 2005 kam die Suchtambulanz dazu.

Darüber hinaus gehe auch die Einrichtung der Station für posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) auf Uwe Schwichtenberg zurück, betonte Prof. Dr. Croissant. Ebenso die Gründung des Trauma-Netzwerks Stadt und Landkreis Osnabrück. Schwichtenberg habe den Standort sehr geprägt.

Auch Krankenhausdirektor Ralph Ehring zollte dem Verabschiedeten Lob und Anerkennung für sein Schaffen. Und Ruth von Basum (AMEOS Klinikum Bremen) unterstrich, während ihrer Zeit als kommissarische Krankenhausdirektorin in Osnabrück habe sie sich immer voll auf ihn verlassen können. Im Namen aller Pflegenden dankte Pflegedirektor Manfred Timm dem Ruheständler. Chefarzt Dr. Uwe Kinzel, der nun die Funktion des stellvertretenden Ärztlichen Direktors von Schwichtenberg übernimmt, bedankte sich für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Prof. Dr. Croissant stellte sodann Peter Flüchter als Nachfolger vor. Er habe sich in vielen Bereichen bereits einen Namen gemacht und sei bereits seit 2015 in der AMEOS Gruppe tätig.

Flüchter kündigte an, den erfolgreichen Weg seines Vorgängers fortsetzen zu wollen. Dabei sei ihm die enge Verbindung zu den Patienten und dem regionalen Suchthilfenetzwerk ein Herzensanliegen.

Abschließend dankte Schwichtenberg allen Wegbegleitern für die gute Zusammenarbeit am AMEOS Klinikum Osnabrück. Es gebe auch künftig viel zu tun, wandte er sich an seinen Nachfolger. Die Zahl der Abhängigen nehme nicht ab. Für seine Arbeit und seinen künftigen Weg wünschte er Peter Flüchter viel Erfolg.