Ihr stationärer Aufenthalt während der Corona-Pandemie

Infektionsschutz durch 3-Phasen-Gesundheitskonzept

Der Klinikalltag steht während der Corona-Pandemie vor besonderen Herausforderungen. Ein multiprofessionelles Vertrauensteam aus Ärzt*innen und anderen Fachkräften hat daher ein 3-Phasen-Gesundheitskonzept erstellt: Auf diese Weise berücksichtigen wir alle Bereiche und Zeiträume und minimieren das Infektionsrisiko für unsere Patient*innen und Mitarbeitenden.

Phase 1: Interne Regelungen

Wir stehen in engem Austausch mit der Sanitätsbehörde und dem Land Steiermark sowie Dr. Robert Lange, Direktor Labordiagnostische Leistungen der AMEOS Gruppe. Durch regelmäßige Sitzungen garantiert das Vertrauensteam die zeitnahe Umsetzung der neu besprochenen bzw. angepassten Maßnahmen. Im ganzen Haus gilt die Abstandsregel von mindestens einem Meter: Reduzierte Gruppengrößen, z.B. bei Gesprächs- oder Sporttherapie sowie gestaffelte Essenszeiten ermöglichen es den Patient*innen und Mitarbeitenden, diesen Mindestabstand einzuhalten. Sobald dies nicht möglich ist, z.B. bei körperlichen Untersuchungen, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. An allen erforderlichen Stellen wurden Desinfektionsspender, Hinweisschilder und Plexiglasscheiben angebracht.

Phase 2: Vor der Anreise

Bereits sieben Tage vor der Aufnahme sind die Patient*innen aufgefordert, ein „Corona-Tagebuch“ zu führen: Hier werden alle relevanten Daten zum Allgemeinzustand eingetragen (z.B. Halsschmerzen, Fieber). Dieses Instrument zur Selbstbeobachtung hilft uns dabei, jede Neuaufnahme rechtzeitig zu prüfen und medizinisch abzuklären. Zunächst nehmen wir telefonisch mit allen Patient*innen Kontakt auf. Eine Woche vor der Anreise prüfen wir nochmals die Patientenakte, um etwaige Risiken auszuschließen. Alle neuanreisenden Patient*innen müssen zudem vor der Aufnahme einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Phase 3: Während des Aufenthalts

Eine Laborfachkraft führt bei allen neuanreisenden Patient*innen einen Gesundheitscheck durch, welcher aus Temperaturmessung und einem Fragebogen zum allgemeinen Befinden sowie zur Risikobeurteilung besteht. Falls am Anreisetag kein negatives Testergebnis vorgelegt werden kann, wird die/der betreffende Patient*in vor Ort getestet.

Auch in der Zeit des stationären Aufenthalts sind die Patient*innen angehalten, das Corona-Tagebuch fortzuführen. Zudem sind die Kontaktmöglichkeiten minimiert: Einzel- bis Zweibettbelegung der Zimmer sowie Einschränkungen bei externen Besucher*innen, Ausgängen und Beurlaubungen ermöglichen es, die Kontaktketten der Patient*innen kurz zu halten.

 

Auch während der Pandemie gilt für uns: Infektionsschutz und therapeutischer Alltag gehen Hand in Hand.