11.03.2021  | AMEOS Klinikum Neustadt

Gesunder Start für AMEOS Azubis

Pflegekräfte investieren täglich ihre Energie, um anderen Menschen zu helfen. Das können sie jedoch nur, wenn sie selbst gesund sind. Um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter*innen zu fördern, beugt der Gesundheitsdienstleiter AMEOS bereits bei seinen rund 300 Auszu­bil­denden in Ostholstein vor: In Kooperation mit der BARMER werden spezielle Workshops für die Auszubildenden bei AMEOS angeboten. „Das Programm “Gesunder Start-Pflegeedition“ hilft beim Eingewöhnen ins Berufsleben, stärkt die Eigenverant­wortung für das kostbare Gut Gesundheit und macht einfach Lust auf mehr Lebensqualität im Beruf und in der Freizeit“, sagt Michael Dey, Regional­geschäftsführer der BARMER in Lübeck.

„Im Intro-Workshop wird den Auszubildenden das Bewusstsein für die alltäg­lichen und auch die speziellen Herausforde­rungen des Pflegeberufs vermittelt. Im Anschluss legen die Auszubildenden selbst die Schwerpunkte für die weiteren Module fest“, erläutert Dey den Ablauf des Programms. Diese Module umfassen Themen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung aber auch Suchtprävention. Sowohl theoretische als auch praktische Übungen und Unterweisungen sind Teile des Kurses.

„Die Auszubildenden sollen lernen, belastende Strukturen in Arbeits­abläufen zu definieren und individuell darauf zu reagieren“, sagt André Hübner, Personalentwickler bei AMEOS. Was damit gemeint ist, zeigt ein Beispiel aus dem Workshop Entspannung. Nicht selten werden Patient*innen betreut und gepflegt, die sich in persönlichen Extremsituationen befinden, hinzu kommt die Schichtarbeit. Da kann es eine Herausforderung sein, die nötige persönliche Entspannung zu finden. Im Workshop werden deshalb zunächst konkrete Problemfelder identifiziert, also belastendende Situationen, die entstehen können. Anschlie­ßend erarbeiten die Teilnehmenden mögliche Handlungsschemata, um mit diesen belastenden Situationen umzugehen. Das Ziel: „Wir wollen helfen, frühzeitig Resilienz im Berufsalltag zu entwickeln“, sagt Hübner.