Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in

Die Tätigkeit beinhaltet die Pflege und die Rehabilitation älterer Menschen und die Hilfe zu deren eigen ständiger Lebensführung unter Anleitung einer Fachkraft. Es ist ein sehr kommunikativer Beruf mit einer großen Nähe zu älteren Menschen. 

In den letzten Jahren ist der Beruf der Altenpflegerin/des Altenpflegers professioneller und anspruchsvoller geworden; interessante Aufgabenfelder sind hinzugekommen, z.B. die Palliativpflege. Menschen mit einer unheilbaren Krankheit oder einer starken Behinderung wird eine spezielle Pflege angeboten.
Es geht nicht mehr um Heilung oder Genesung sondern um Lebensqualität und Schmerzfreiheit. Viele Pflegeeinrichtungen spezialisieren sich neben der allgemeine Pflege auf bestimmte Bewohnergruppen, z. B. Menschen mit Demenz.

Altenpflegekräfte sind gefragte Fachkräfte, die vielseitig einsetzbar sind, interessante Aufgaben finden sie in klassischen Pflegeheimen, bei ambulanten Pflegediensten, in der Fachpflege sowie in Reha-Einrichtungen und Hospizen.

 

Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/-in

Die Tätigkeit beinhaltet die Pflege und die Rehabilitation alter Menschen und die Hilfe zu deren eigenständiger Lebensführung unter Anleitung einer Fachkraft. Es ist ein sehr kommunikativer Beruf mit einer großen Nähe zu alten Menschen. Die Ausbildung besteht aus theoretischem und fachpraktischem Unterricht an der Altenpflegeschule und einer praktischen Ausbildung in unseren Einrichtungen der stationären Altenhilfe. Die theoretische und die praktische Ausbildung sind thematisch abgestimmt und wechseln sich im Blocksystem ab.

 

Informationen & Kontakt:

AMEOS Institut Nord, Wiesenhof, 23730 Neustadt
Tel. +49 4561 611 4343
info.institutnord@holstein.ameos.de

Ausbildungsbeginn

Ausbildungsbeginn

Ausbildungsbeginn ist jeweils der 1. April und der 1. September eines Jahres.

Abschluss

Abschluss

Die Ausbildung endet mit einem staatlich anerkannten Abschluss, der auch als Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung zur Altenpflegefachkraft gilt. Nicht zuletzt aufgrund des demographischen Wandels ist der Beruf der Altenpflegehilfe ein Beruf mit Zukunft.

Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen

Sie erfüllen die Zugangsvoraussetzungen für eine Ausbildung in der Altenpflege, wenn Sie...

  • gesundheitlich geeignet sind, den Beruf auszuüben
  • einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Schulabschluss oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung nachweisen können
  • einen Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung oder
  • die Erlaubnis als Altenpflege-, Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer haben

(Altenpflegegesetz vom 17. 11. 2000)

Karriere und Perspektiven

Karriere und Perspektiven

  • Aufstiegsmöglichkeiten durch Weiterqualifizierung, z.B. zur Praxisanleitung oder Wohnbereichsleitung
  • Fachweiterbildung, z.B. zur gerontopsychiatrischen Fachpflegekraft oder zum Wundmanager
  • Palliative Care
  •  Aufnahme eines Studiums (auch berufsbegleitend), z.B. Pflege- oder Medizinpädagogik,
    Pflegemanagement, Pflegewissenschaft
Soziale Kompetenz

Soziale Kompetenz

  • die Fähigkeit zur Erfüllung sozialer Aufgaben durch Kommunikation und Interaktion, sowie die Fähigkeit zur Anleitung des zu pflegenden Menschen, von Angehörigen und Kollegen
  • die Fähigkeit sich mit Strukturen und Denkmustern auseinanderzusetzen, sich auf Neues einzulassen und neue Ideen zu entwickeln.
  • den eigenen Standpunkt reflektieren und vertreten und sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein und die Wirkung der eigenen Person selbstkritisch einschätzen und berücksichtigen.
Theoretische Ausbildungsinhalte

Theoretische Ausbildungsinhalte

Theoretische und fachpraktische Ausbildung in der Altenpflege. Der Umfang beträgt mindestens 2100 Stunden und umfasst folgende Lernbereiche:

  1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
  2. Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung
  3. Rechtliche und Institutionelle Rahmenbedingungen
  4. Altenpflege als Beruf
Praktische Ausbildung

Praktische Ausbildung

Der Umfang beträgt mindestens 2500 Stunden und erfolgt überwiegend in den Arbeitsfeldern der stationären und ambulanten Altenpflege.

 

Ergänzende Einsätze können sein:

  • psychiatrische/gerontopsychiatrische Kliniken
  • Hospize
  • Einrichtungen der offenen Altenhilfe