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AMEOS Gruppe
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Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Das AMEOS Klinikum Hildesheim ist als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ zertifiziert. Erfahren Sie mehr über die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen.

Das AMEOS Klinikum Hildesheim trägt die Auszeichnung „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“. Damit wird die systematische Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen gewürdigt, die die medizinische und pflegerische Versorgung um wertvolle Erfahrungen und Wissen von Betroffenen ergänzt.

Selbsthilfegruppen unterstützen Menschen mit chronischen Erkrankungen und psychosozialen Belastungen dabei, ihren Alltag zu bewältigen. Der Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen kann Orientierung geben, Mut machen und neue Perspektiven eröffnen.

Um die Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken, hat das AMEOS Klinikum Hildesheim verbindliche Strukturen für den regelmäßigen Austausch zwischen Selbsthilfegruppen und den Fachkräften des Klinikums etabliert. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen bestmöglich zu unterstützen und ihre Erfahrungen stärker in die Versorgung einzubeziehen.

Die Auszeichnung wird vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen auf Grundlage festgelegter Qualitätskriterien vergeben. Sie bestätigt, dass die Kooperation mit der Selbsthilfe im Klinikalltag strukturell verankert ist. 

Mit diesem Ansatz unterstreicht das Klinikum sein Engagement für eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung und eine enge Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen in Hildesheim.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den mit dem AMEOS Klinikum Hildesheim kooperierenden Selbsthilfegruppen:

Die Selbsthilfekontaktstelle Hildesheim-Alfeld des Paritätischen Niedersachsen ist eine zentrale Anlaufstelle, um Menschen zu unterstützen, die sich für Selbsthilfegruppen interessieren und engagieren wollen. Sie informiert und berät kostenfrei bestehende Gruppen, auch bei Fragen zur Organisation und Finanzierung, hilft dabei, eine Selbsthilfegruppe zu finden und begleitet Neugründungen zu vielen verschiedenen Themen.

Das Bündnis gegen Depression Hildesheim e. V. ist eines von 90 regionalen Bündnissen in Deutschland. Neben der Aufklärung zu seelischen Erkrankungen und der Suizidprävention geht es konkret um eine verbesserte Versorgung der Betroffenen und der Angehörigen. 
Neben zehn Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige, Erstberatungen, Vorträgen und Fortbildungen, bietet der Verein ehrenamtlich und kostenfrei zahlreiche gesundheitsförderliche Gruppenangebote zur Bewegung. 

Die Alzheimer Gesellschaft Hildesheim ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Unterstützung und Beratung von Menschen mit Demenz und Alzheimer sowie deren An- und Zugehörigen einsetzt. 
Ziel der Alzheimer Gesellschaft Hildesheim ist es, Betroffene und ihren Familien durch Information, Beratung und praktischer Hilfe zur Seite zu stehen.

Die Angebote: 

  • Beratung
  • Seminare für An- und Zugehörige
  • Selbsthilfegruppen für 
    • Partnerinnen und Partner
    • Töchter und Söhne
    • Angehörige von jung von Demenz Betroffenen (vor dem 65. Lebensjahr)

Die Selbsthilfe Sucht der Arbeiterwohlfahrt (AWO) unterstützt Menschen mit Suchtproblemen oder Suchtgefährdung sowie Angehörige und Partnerinnen und Partner. Das ehrenamtliche Angebot umfasst Gruppen- und Einzelgespräche, telefonische Beratung, Unterstützung bei der Vermittlung weiterer Hilfsangebote sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt, die Hilfesuchenden bleiben anonym.

In der Fachstelle für Rehabilitation und Suchtprävention beraten und behandeln Fachleute Menschen mit Suchtproblemen, ihre Angehörigen und Bezugspersonen. Schwerpunkte der Arbeit sind Abhängigkeit und Missbrauch von Alkohol, Medikamenten und Glücksspiel, damit zusammenhängende psychosoziale Probleme und psychische Erkrankungen. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos und vertraulich. 

Diese Selbsthilfegruppe richtet sich an Menschen mit einer bipolaren (manisch-depressiven) Erkrankung. Die Gruppen-Treffen dienen dem gemeinsamen Austausch, der gegenseitigen Unterstützung und Information. Interessierte sind jederzeit willkommen. Da es derzeit keine Angehörigengruppe für dieses Krankheitsbild gibt, sind auch Angehörige herzlich willkommen.