02.11.2020 - 03.11.2020 | Hildesheim

Doppeldiagnosen – „Double Trouble?“

 

Basiskompetenzen für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitsbereich

Die Anzahl der Menschen mit der Doppeldiagnose „Sucht“ und „psychische Erkrankung / psychische Störung“ hat in den vergangenen Jahren im medizinischen und psychosozialen Versorgungssystem deutlich zugenommen.
Der Substanzmissbrauch korreliert häufig mit Psychosen. Ebenso leiden Suchtkranke oft an Depressionen, bipolaren Störungen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen und ADHS im Erwachsenenalter. Daher ist es von besonderer Bedeutung, dass sich Fachleute aus psychosozialen Berufen mit beiden Störungen bzw. Problembereichen aus-einandersetzen und auskennen.
In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die o. g. psychischen Störungen im Kontext mit Suchtmittelmissbrauch. Des Weiteren erfahren sie konstruk-tive Möglichkeiten, wie Patient*innen mit Doppeldiagnose integrativ behandelt werden können.

Inhalte
•    Störungsspezifische Zusammenhänge zwischen psychischer Störung und Sucht; insbesondere bei ADHS, Angsterkrankungen, Depression,
•    Persönlichkeitsstörung und Psychosen
•    Hilfreiche Beziehungs- und Kommunikationsgestal-tung
•    Grundlagen einer integrativen Therapie, die Sucht-mittelkonsum und psychische Störung berücksich-tigt
•    Maßnahmen zur Förderung der Abstinenzmotivation
•    Möglichkeiten zur Rückfallprophylaxe und zum Rückfallmanagement

Zielgruppe
Pflegende, Ärzte und Psychologen, Therapeuten

Referent
Robert D´Amelio, Dipl. Psych./ Psych. Psychotherapeut

Seminargebühr
350,00 EUR
12 - 15 Teilnehmer

Akkreditierung
Fortbildungspunkte werden bei der Ärztekammer Niedersachsen und bei der Registrierung beruflich Pflegender beantragt.