Ursachen der Demenz
In Deutschland sind bundesweit etwa 1.4 Millionen Menschen (Bundesministerium für Gesundheit) an einer Demenz erkrankt, wobei die Alzheimer-Krankheit weitaus die häufigste Erscheinungsform ist, an welcher 60 Prozent aller Betroffenen leiden.
Rund 15 Prozent aller diagnostizierten Demenzen sind eine Mischform der Alzheimer-Krankheit und einer gefässbedingten Hirnschädigung. Nur bei etwa 15 Prozent der Demenz-Erkrankten liegt die Ursache in einer gefässbedingten Hirnschädigung. Bei den übrigen Formen der Demenz liegen andere Krankheiten wie Parkinson oder Chorea Huntington zugrunde.
Was ist Demenz?
Der Begriff “Demenz” leitet sich vom lateinischen “de-mens” ab und bedeutet “weg vom Geist”. Mit welchen Symptomen sich die Demenz äussert, unterscheidet sich von Person zu Person. Auch die Ursachen dieser Erkrankungsform sind vielfältig und individuell unterschiedlich.
Demenzielle Erkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheitssymptomen im Alter. Damit verbunden sind der Abbau des Gedächtnisses, kognitiver (auf das Denken bezogene), emotionaler und sozialer Fertigkeiten. Meist lässt sich eine Demenz auf die Erkrankung des Gehirns zurückführen, in deren Verlauf sich Nervenzellen und Nervenzell-Verbindungen im Gehirn verändern oder diese gar zerstört werden.
Nicht-medikamentöse Therapien bei Demenz
Nicht-medikamentöse Therpieansätze bei Demenz beziehen nicht nur den Patienten, sondern auch dessen Umfeld mit ein und zielen darauf ab, das Wohlbefinden des Erkrankten zu verbessern und ihn dabei zu unterstützen, sich an sein nachlassendes Leistungsvermögen anzupassen. Bestehende Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen erhalten und gestärkt werden.
Das eingesetzte Verfahren richtet sich vorwiegend nach der Form der Demenz, dem Stadium der Erkrankung, den Bedürfnissen des Erkrankten und der Betreuenden.
Beispiele
Spezielle Gesprächstechniken
- Kochen und Backen regional bekannter Gerichte
- Singen von vertrautem Liedgut
- Ausüben von handwerklichen Tätigkeiten
- Bewegungsrunden
- Präventive Massnahmen, um Stürze zu verhindern
- Kunsttherapie