Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Palliativstation hat das AMEOS Klinikum Warendorf „Joseph Zumloh“ am vergangenen Samstag zu einem Palliativtag in die Eingangshalle des Klinikums eingeladen. Zahlreiche Besuchende nutzten die Gelegenheit, sich über palliativmedizinische Angebote zu informieren, Einblicke in die Arbeit vor Ort zu gewinnen und mit Fachleuten sowie Partnern ins Gespräch zu kommen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Oberärztin Dr. Sabine Zöller sowie Landrat Dr. Olaf Gericke als Vertreter der Schober Stiftung. Die Stiftung unterstützt die Palliativarbeit im Münsterland und auch die Palliativstation in Warendorf seit vielen Jahren.
Im Mittelpunkt des Nachmittags standen Informationen, Begegnung und Austausch. Das Programm bot vielfältige Einblicke in die Palliativmedizin und umfasste Vorträge, Workshops und praktische Angebote, darunter Atem und Aromatherapie, Pflegetraining, Musiktherapie sowie Informationen zur Patientenverfügung. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch zahlreiche Informationsstände und Gesprächsmöglichkeiten mit Partnern und Unterstützern.
„Die große Resonanz auf diesen Tag hat uns sehr gefreut. Es war schön zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere Arbeit interessiert haben und wie offen und zugewandt die Gespräche waren. Der Palliativtag hat deutlich gemacht, wie wichtig eine würdevolle Begleitung und bestmögliche Lebensqualität am Lebensende sind“, sagte Dr. Sabine Zöller, Oberärztin der Palliativstation am AMEOS Klinikum Warendorf „Joseph Zumloh“.
Ein besonderer Dank galt Dr. Zöller und ihrem gesamten Team, das die Veranstaltung mit großem Engagement vorbereitet und umgesetzt hatte. Der Palliativtag machte deutlich, worauf es in der Palliativmedizin ankommt: Lebensqualität, Würde und eine verlässliche Begleitung von schwer erkrankten Menschen und ihren Angehörigen.
Foto: AMEOS
BU: v. l. Dr. Olaf Gericke, Dr. med. Sabine Zöller, Anna Schober
