Internationale Studien zeigen, dass eine kontinuierliche Hebammenbetreuung mit weniger Komplikationen und mit weniger medizinischen Eingriffen bei der Geburt sowie einer höheren Zufriedenheit der Familien verbunden ist. Ihre Arbeit ist damit nicht nur Begleitung, sondern gelebte Gesundheitsvorsorge. Genau diese Verbindung aus Fachlichkeit, Nähe und Vertrauen prägt die Geburtshilfe in Anklam. Den internationalen Tag der Hebammen am 5. Mai nimmt das AMEOS Hanse Klinikum Anklam zum Anlass, die hohe fachliche und menschliche Leistung seines Hebammenteams sichtbar zu machen – und ihnen dafür zu danken, dass sie Familien in einer besonders sensiblen Lebensphase begleiten.

Am AMEOS Hanse Klinikum Anklam werden jährlich rund 350 Geburten betreut. Prägend für das Profil des Standorts ist dabei ein hebammengeleiteter Kreißsaal. Die Begleitung durch die Hebammen steht hier im Mittelpunkt. Sie zeichnet sich durch viel Präsenz, engen Austausch und eine Betreuung, die sich an den Bedürfnissen der Frauen und Familien orientiert, aus. Jeder Schritt wird gemeinsam besprochen, jede Maßnahme abgestimmt. „Unser Leitsatz im Team: Geburt ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher, sehr individueller Prozess“, sagt Lilit Aznavuryan, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Uns ist wichtig, dass Frauen selbstbestimmt und in ihrem eigenen Tempo gebären können.“

Das vergleichsweise kleine Team ermöglicht eine persönliche Betreuung und ein enges Vertrauensverhältnis. Viele Familien kennen ihre Hebammen bereits aus der Schwangerschaft und werden auch im Wochenbett weiter begleitet. Diese Kontinuität mit vertrauten Gesichtern ist ein zentrales Element der Geburtshilfe in Anklam. Auch die räumlichen Bedingungen vor Ort sind auf einen guten Start ins Familienleben ausgerichtet. Zwei modern ausgestattete Kreißsäle, Familienzimmer sowie Angebote wie Bonding und Stillberatung unterstützen den frühen Beziehungsaufbau zwischen Eltern und Kind.

Das Haus kann auf eine stabile, langjährige Zusammenarbeit mit freiberuflichen und festangestellten Hebammen blicken. Unter der Leitung von Kristin Lüthke und Anke Witt betreuen sie die Geburten im Kreißsaal, leisten die Vor- und Nachsorge und begleiten die Familie in dieser Zeit. Für werdende Eltern bedeutet das vor allem eines: verlässliche Ansprechpartner, kontinuierliche Begleitung und eine Geburtshilfe, die auf Nähe und Vertrauen basiert.