Die AMEOS Klinika Inntal informieren in Kooperation mit der Flutopferhilfe Rottal-Inn des Bayerischen Roten Kreuzes Flutbetroffene, Helfer und Interessierte über „Mögliche seelische Folgen durch die Flutkatastrophe“.

Der nächste Veranstaltungstermin ist am Donnerstag, den 16. März 2017, 19 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsort: AMEOS Klinikum Inntal, Jakob-Weindler-Str. 1, 84359 Simbach/ Inn, 1. Stock, Konferenzraum

Referenten: Dr. med. univ. Margarete Liebmann, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Leitende Oberärztin, Teamleiterin Transkulturelle Akutstation im AMEOS Klinikum Inntal, Institutsleitung AISPT und Roland Moser, BRK Fluthilfe Rottal-Inn, Projektleitung und Beratung

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen praxisorientierte Informationen. Diese ermöglichen den Besuchern Warnsignale der Psyche und des Körpers bei sich und betroffenen Angehörigen oder Freuden zu erkennen, sie richtig einzuordnen und sich über hilfreiche Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Zu typischen Warnsignalen bei anhaltenden psychischen Belastungen gehören bspw. Schlafprobleme, innere Unruhe, Gereiztheit, Antriebslosigkeit, anhaltend depressive Stimmung, Rückzug von sozialen Kontakten und das Gefühl der Überforderung.

 

Zusätzliche Therapieplätze für akute Kriseninterventionsbehandlungen 

Seit über 20 Jahren werden im AMEOS Klinikum Inntal traumatisierte Patientinnen und Patienten stationär und ambulant behandelt. Für Flutopfer des Landkreises Rottal-Inn wurden zusätzliche Therapieplätze für akute Kriseninterventionsbehandlungen bereitgestellt. Das Angebot richtet sich an Erwachsene aus Simbach und der näheren Umgebung, die unter anhaltenden psychischen Belastungen leiden. Eine ärztliche Überweisung ist nicht erforderlich. Zum ersten Behandlungstermin ist lediglich die Krankenversicherungskarte mitzubringen, da die Behandlung direkt mit der Krankenkasse abgerechnet werden kann.