Das regionale TraumaZentrum am AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen versorgt jährlich ca. 80 schwerverletzte Patientinnen und Patienten. Das interdisziplinäre Team der Orthopädie und Unfallchirurgie und der Klinik für Akut- und Notfallmedizin behandelt typische Verletzungsmuster wie schwere Mehrfachfrakturen, Verletzungen von Brust- oder Bauchraum, Wirbelsäulen- und Extremitätenverletzungen, Beckenfrakturen oder Schädel-Hirn-Traumata.
Für die erfolgreiche Rezertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat das AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen die speziellen Anforderungen für eine hochwertige und professionelle Traumaversorgung nachgewiesen. Dazu gehören die Einhaltung besonderer personeller und struktureller Voraussetzungen: etwa in der vorhandenen Ausstattung, dem vorliegen standardisierter Behandlungsabläufe sowie die verpflichtende Teilnahme an speziellen ärztlichen Fortbildungen.
In diesem Jahr standen für die erneute Zertifizierung die Abläufe und Prozesse im Labor, in der Zentralen Notaufnahme, in der Radiologie, auf der Intensivstation und im Operationsbereich im Fokus.
Nach Abschluss der Begehungen wurden das hohe Engagement aller Beteiligten sowie die guten und abgestimmten Abläufe gewürdigt.
„Unsere Mitarbeitenden haben gezeigt, wie uns eine professionelle Traumaversorgung durch strukturierte Prozesse und gelebte Interdisziplinarität gelingt“, so das positive Fazit des stellvertretenden Ärztlichen Direktors und Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, Michael Reindl.
„Die Rezertifizierung ist die Belohnung für unsere kontinuierliche Arbeit auf höchstem Niveau. Sie beweist die vorliegende Qualität in der Versorgung von Schwerverletzten und dass wir als Krankenhaus einen wichtigen Beitrag in Oberhausen leisten“, so Sabrina Zientek, Regionalgeschäftsführerin AMEOS West.
