Mit einer Spende an den Verein Bündnis gegen Depression Hildesheim e.V. unterstreicht das AMEOS Klinikum Hildesheim sein gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und sein Engagement für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das AMEOS Klinikum Hildesheim und das Bündnis gegen Depression eint dabei vor allem ein Ziel: Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Depression vorantreiben – ein entscheidender Schritt, um Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Mut zu geben, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
„Als psychiatrisches Krankenhaus sehen wir es als unsere Verantwortung, über die reine medizinische Versorgung hinaus aktiv zur Verbesserung der gesellschaftlichen Wahrnehmung psychischer Erkrankungen beizutragen“, so Jens Betker, Krankenhausdirektor AMEOS Klinikum Hildesheim.
Klaus-Michael Gazemeier, Vorstandsvorsitzender des Bündnis gegen Depression Hildesheim: „Spenden sind für die aktive Vereinsarbeit essenziell und für uns von großer Bedeutung. Durch diese Unterstützung können wir Angebote lancieren, die Patientinnen und Patienten ermutigen, sich aktiv an ihrem Genesungsprozess zu beteiligen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Gleichzeitig können wir durch Spendengelder wichtige Projekte in der Öffentlichkeitsarbeit umsetzen und die Entstigmatisierung depressiver Erkrankungen fördern.“
Depression zählt zu den häufigen Erkrankungen unserer Zeit. So erhielten im Jahr 2024 nach Angaben des Robert Koch-Instituts 17 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland die Diagnose Depression in der ambulanten Versorgung. „Depression betrifft Menschen aller Altersgruppen und Lebenslagen und hat nicht nur individuelle, sondern auch erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen. Umso wichtiger ist es, Betroffene frühzeitig zu unterstützen, Stigmatisierung abzubauen und Wissen über die Krankheit in die Gesellschaft zu tragen“, erklärt Prof. Dr. med. Detlef E. Dietrich, Ärztlicher Direktor am AMEOS Klinikum Hildesheim.
Mit der Spende über 1.000 Euro stellt das AMEOS Klinikum außerdem seine Ambitionen bei der Stärkung der Selbsthilfe von Patientinnen und Patienten heraus. Aktuell in einem Entwicklungsprozess, hat sich das AMEOS Klinikum Hildesheim zum Ziel gesetzt, mittels diverser Maßnahmen die Arbeit von Selbsthilfegruppen in der Region zu bevorteilen und strukturell stärker einzubinden. „Selbsthilfegruppen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Krankheitsbewältigung und Lebensqualität vieler Patientinnen und Patienten. Sie bieten Austausch, Verständnis und Unterstützung. Deshalb ist es unser Ziel, Strukturen zu optimieren, die die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen dauerhaft fördern, um die Rolle des AMEOS Klinikum Hildesheim als aktiver Partner im Netzwerk von Selbsthilfe, Prävention und öffentlicher Aufklärung zu stärken“, sagt Prof. Dietrich.
Die Arbeit gegen Depression ist von hoher gesellschaftlicher Bedeutung. Prävention, Information und Selbsthilfe tragen dazu bei, Leid zu verringern und langfristig die Versorgungsstrukturen zu verbessern. Das AMEOS Klinikum Hildesheim möchte mit dieser Spende ein klares Signal setzen: Psychische Gesundheit geht alle an, und gemeinsames Engagement ist notwendig, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.