Gemeinsam Wege finden

Die Entwöhnungsbehandlung im AMEOS Reha Klinikum Lübeck erfolgt auf der Grundlage der Erkenntnisse und Erfahrungen der modernen Verhaltensmedizin. Wir möchten unseren Patient*innen auf Augenhöhe begegnen um gemeinsam mit ihnen einen auf sie abgestimmten Weg aus der Abhängigkeit zu finden und damit ihre Handlungsfreiheit und Leistungsfähigkeit wiederzuerlangen.

Die Einbeziehung der individuellen Suchtentwicklung und des stützenden sozialen Umfelds ist für uns von hoher Bedeutung. Ziel der Behandlung ist unsere Patient*innen zu Expert*innen in der Überwindung ihrer persönlichen Suchtproblematik zu machen. Durch die Lage im Zentrum der Hansestadt Lübeck ist eine besonders alltagsnahe Behandlung möglich.

Für die Entwöhnungsbehandlung stehen 60 stationäre Behandlungsplätze zur Verfügung. Ergänzend verfügt der Bereich über 22 stationäre Betten für die akute Entzugsbehandlung. Die Patient*innen wohnen in Doppelzimmern. In Einzelfällen stehen barrierearme Einzelzimmer zur Verfügung.


Ihre Ansprechpartnerin

Sabine Neuwald

 +49 451 5894-231

  +49 451 5894-331

 sabine.neuwald(at)ameos.de

Unser Behandlungsangebot

Unser Behandlungsangebot

In unserem Haus ist jeder willkommen, der die Bereitschaft mitbringt, sich kritisch mit seinem Suchtproblem auseinanderzusetzen und sich auf eine Behandlung einzulassen. Ein aktives Mitwirken am Therapieprozess ist ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum Erfolg.

Wir behandeln Patienten ab 18 Jahren mit

  • Alkoholabhängigkeit
  • Medikamentenabhängigkeit

Besondere Therapieschwerpunkte

  • Komorbide Erkrankungen: Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, ADHS
  • Berufliche Wiedereingliederung bei drohender oder bereits vorliegender Einschränkung der Erwerbsfähigkeit, Arbeitslosigkeit
  • Spezialkonzept "Sucht im Alter"
  • Kombi Nord-Behandlung
  • Auffangbehandlung nach erlittenem Rückfall

Mit- und Weiterbehandlung von

  • Psychischen Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Körperlichen Folge- und Begleiterkrankungen

Nicht behandeln können wir Patienten, die

  • auf regelmäßige Hilfe bei der Selbstversorgung angewiesen sind
  • schwerere kognitive Störungen haben, wie z.B. eine Demenz
  • durch körperliche Erkrankungen stark beeinträchtigen sind und daher nicht rehafähig
  • unter akuten psychotischen Störungen (Schizophrenie, Manie) und akuter Suizidalität leiden

Diese Patienten erhalten Hilfe in der Psychiatrischen Institutsambulanz und in den AMEOS Klinika in Holstein.

Gern beraten wir Sie, wenn Ihnen nicht klar ist, ob eine Behandlung möglich ist.

Stationäre Rehabilitation – Entwöhnung

Das Ziel einer stationären Rehabilitation ist es, die festen Gewohnheiten der Betroffenen nachhaltig zu verändern. Während der Therapie lernen die Patienten ihr Leben neu zu ordnen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Erlernen von Strategien, um einem Rückfall vorzubeugen, denn nur durch eine dauerhafte Abstinenz kann das übergeordnete Ziel einer dauerhaften Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und der Reintegration ins private und berufliche Leben erreicht werden.

Der individuell gestaltete Therapieplan bietet den Rehabilitanden neben der Einzel- und Gruppenpsychotherapie auch spezielle Therapien an. Dazu zählen z. B. Entspannungstraining, Schwimmen und EDV-Training. Ergänzt werden die Behandlungen durch Ergo-, Kunst- und Sporttherapie.

Spezielle Gesamtbehandlungskonzepte werden zu den Themen „Älter werden ohne Sucht“ und „Beruflicher (Wieder-)Einstieg“ angeboten.

Auskunft und Anmeldung über:

Stationäre Rehabilitation – Entwöhnung

Sabine Neuwald

 +49 451 5894-231

  +49 451 5894-331

 sabine.neuwald(at)ameos.de

Ambulante Rehabilitation / Nachsorgebehandlung

Ambulante Rehabilitation / Nachsorgebehandlung

Die ambulante Rehabilitation wendet sich an Alkohol- oder Medikamentenabhängige, die einer beruflichen Tätigkeit nachgehen und in festen sozialen Beziehungen leben. Eine weitere Voraussetzung ist die örtliche Nähe zu Lübeck. Vor einer Therapieentscheidung muss eine Beratung erfolgen um zu überprüfen, ob es sich um eine geeignete Therapieform handelt. Es findet wöchentlich eine Gruppentherapie am Nachmittag oder Abend statt. Ergänzt wird die Behandlung durch Einzelgespräche.

Die ambulante Nachsorgebehandlung schließt sich an eine erfolgreich abgeschlossene stationäre oder teilstationäre Entwöhnungsbehandlung an. Das Behandlungsangebot gibt den Betroffenen die Möglichkeit, die bestehende Abstinenz zu stabilisieren und die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern.

Die Nachsorgebehandlung findet einmal in der Woche in einer Gruppe von bis zu 12 Teilnehmern statt. Somit ist eine Nachsorgebehandlung gut mit der (Wieder-)Aufnahme einer Berufstätigkeit vereinbar.

  • Die Nachsorgegruppen finden am Dienstag und Mittwoch von 17.15 - 18.45 Uhr statt.

Die Behandlungsdauer beträgt 20 Therapieeinheiten; eine Verlängerung ist im Einzelfall möglich. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt in der therapeutischen Begleitung der Erprobung der in der Therapie entwickelten Strategien im Alltag.

Suchtberatungsstelle

Unsere Beratungssprechstunde „Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit“ im AMEOS Reha Klinikum Lübeck bietet die Möglichkeit, sich unkompliziert und ergebnisoffen zum eigenen Alkohol- und Medikamentenkonsum beraten zu lassen.

Beratungssprechzeiten

  • Mo, Do von 9.00 – 10.00 Uhr, Di, Mi von 15.00 – 16.00 Uhr und nach telef. Absprache.

Suchtberatungsstelle

Alexandra Kasten

Sozialarbeiterin

 +49 451 5894-306

  +49 451 5894-200

 alexandra.kasten(at)ameos.de

Warum Rehabilitation?

Warum Rehabilitation?

Eine nachhaltige Veränderung der Suchtproblematik ist oft nur durch eine längere Entwöhnungsbehandlung zu erreichen. Häufig hat sich durch die Abhängigkeitsproblematik ein Berg an Problemen angesammelt.

Viele der Betroffenen leiden unter Depressionen, Ängsten oder haben traumatische Lebensereignisse hinter sich. Wir unterstützen Sie bei der Bewältigung und erarbeiten mit Ihne  Weg zum Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen.

Der Einbeziehung von Angehörigen, z.B. bei Angehörigengesprächen und -seminaren, stellt eine wichtige Basis für den Behandlungserfolg dar.