Neues Behandlungsangebot ab 1. September 2026 für eine frühzeitige, intensive und individuell abgestimmte Versorgung

Nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer anderen schweren neurologischen Erkrankung zählt jeder Tag. Deshalb erweitert das AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen ab dem 1. September 2026 sein medizinisches Angebot um eine neurologische Frührehabilitation. Patientinnen und Patienten können dadurch unmittelbar von einer Verbindung der Akutbehandlung mit intensiven rehabilitativen Maßnahmen profitieren.

Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten frühzeitig zu fördern, verlorengegangene Funktionen möglichst wiederzuerlangen und die Betroffenen Schritt für Schritt auf ihrem Weg in ein selbstständigeres Leben zu begleiten. Gleichzeitig werden belastende Unterbrechungen und unnötige Wechsel zwischen unterschiedlichen Einrichtungen vermieden.

„Mit der neurologischen Frührehabilitation schließen wir eine wichtige Lücke im Behandlungsverlauf. Akutmedizin und Rehabilitation greifen künftig unmittelbar ineinander. So ermöglichen wir unseren Patientinnen und Patienten eine nahtlose Versorgung und verbessern ihre Chancen auf eine größtmögliche Selbstständigkeit und Lebensqualität“, erklärt Dr. med. Angelika Görtzen-Veh, kommissarische Chefärztin der Klinik für Neurologie und Stroke Unit am AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen.

Das neue Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die nach einer schweren neurologischen Erkrankung weiterhin eine umfassende ärztliche und pflegerische Betreuung benötigen, zugleich aber bereits von gezielten rehabilitativen Maßnahmen profitieren können.

Ein Team – ein gemeinsames Behandlungsziel

Die Behandlung erfolgt durch ein speziell qualifiziertes, interdisziplinäres Team. Ärztlicher Dienst, Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie arbeiten eng zusammen. Für jede Patientin und jeden Patienten wird ein individueller Behandlungsplan entwickelt, der regelmäßig überprüft und an die persönlichen Fortschritte angepasst wird.

Auch alltägliche Tätigkeiten wie Körperpflege, Essen und Trinken, Kommunikation, Mobilisation oder das Wiedererlernen von Bewegungsabläufen werden gezielt in die Therapie einbezogen. Damit beginnt Rehabilitation nicht erst im Therapieraum, sondern wird zu einem festen Bestandteil des gesamten Tagesablaufs.

„Gerade nach einer schweren neurologischen Erkrankung ist Zeit ein entscheidender Faktor. Wenn medizinische Versorgung, aktivierende Pflege und therapeutische Angebote frühzeitig ineinandergreifen, schaffen wir die bestmöglichen Voraussetzungen für den weiteren Genesungsweg“, so Dr. Görtzen-Veh.

Mit dem neuen Angebot stärkt das AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen die neurologische Versorgung in Oberhausen und der gesamten Region. Zugleich werden Behandlungswege verkürzt und die Übergänge zwischen Akutmedizin und Rehabilitation deutlich verbessert.

„Die neurologische Frührehabilitation ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für unseren Standort. Wir schaffen damit nicht nur ein zusätzliches Angebot, sondern eine durchgängige Versorgung aus einer Hand. Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen erhalten gerade in einer besonders belastenden Lebensphase Sicherheit, Orientierung und eine verlässliche Begleitung“, betont Sabrina Zientek, Regionalgeschäftsführerin AMEOS West.