Die Zentrale Notaufnahme ist für viele Menschen die erste Anlaufstelle in akuten medizinischen Situationen. Hier zählt oft jede Minute. Gleichzeitig sind eine schnelle Einschätzung, klare Abläufe und eine enge Zusammenarbeit aller Berufsgruppen entscheidend für eine bestmögliche Versorgung. Um diesen Bereich weiter zu stärken, setzt die Klinik für Akut- und Notfallmedizin am AMEOS Klinikum Schönebeck auf eine feste oberärztliche Besetzung.

Annemarie Binneböse ist seit August als Oberärztin in der Klinik für Akut- und Notfallmedizin tätig. Bereits seit Juli verstärkt Sophie Löbel als Oberärztin das Team. Beide Ärztinnen sind bereits seit mehreren Jahren am Klinikum tätig und bringen umfassende Erfahrung aus ihren bisherigen Fachbereichen mit. Künftig werden sie ihre Expertise dauerhaft in der Klinik für Akut- und Notfallmedizin einbringen und gemeinsam die oberärztliche Verantwortung unter Martin Pasligh, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, übernehmen.

"Mit der festen Besetzung schaffen wir klare Strukturen und stärken die Kontinuität in einem Bereich, der täglich vor besonderen Herausforderungen steht", erklärt Martin Pasligh. "Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten jederzeit eine schnelle, strukturierte und medizinisch hochwertige Versorgung zu bieten."
Die beiden Oberärztinnen übernehmen dabei nicht nur Verantwortung für die medizinische Versorgung der Notfallpatientinnen und -patienten. Sie koordinieren gemeinsam mit dem interdisziplinären Team die Abläufe in der Zentralen Notaufnahme und fördern den engen Austausch zwischen den beteiligten Fachbereichen. So können notwendige Diagnostik und weiterführende Behandlungen ohne unnötige Verzögerungen eingeleitet werden.

Im Mittelpunkt steht dabei stets der Mensch. Bereits bei der Ankunft erfolgt eine strukturierte Ersteinschätzung, um die Dringlichkeit der Behandlung festzustellen und Patientinnen und Patienten entsprechend ihres medizinischen Bedarfs zu versorgen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen des Hauses können Behandlungswege effizient gestaltet und stationäre Aufnahmen bei Bedarf unmittelbar organisiert werden.

"Eine moderne Notaufnahme lebt von Teamarbeit. Nur wenn alle Berufsgruppen eng zusammenarbeiten und Abläufe optimal aufeinander abgestimmt sind, können wir unseren Patientinnen und Patienten die Versorgung bieten, die sie in einer Notfallsituation benötigen", betont Michael Voland, Krankenhausdirektor am AMEOS Klinikum Schönebeck.

Mit der dauerhaften oberärztlichen Besetzung stärkt das AMEOS Klinikum Schönebeck die Strukturen der Notfallversorgung und schafft zusätzliche Kontinuität in der Zentralen Notaufnahme. Ziel ist es, die bestehenden Abläufe weiterzuentwickeln, die Zusammenarbeit zu stärken und eine verlässliche und patientenorientierte Versorgung für die Menschen in der Region sicherzustellen.

Foto: AMEOS
BU: Zwei Oberärztinnen stärken die Zentrale Notaufnahme: Sophie Löbel (l.) und Annemarie Binneböse.

AMEOS Ost verbindet die 17 AMEOS Einrichtungen an elf Standorten in Sachsen-Anhalt mit insgesamt 1.900 Betten bzw. Behandlungsplätzen. Mit rund 4.000 Mitarbeitenden zählen wir zu den größten Arbeitgebern der Region. AMEOS sichert die Gesundheitsversorgung in den Regionen: An über 61 Standorten in unseren Krankenhäusern, Poliklinika, Reha-, Pflege- und Eingliederungseinrichtungen sind wir Vorreiter in Medizin, Pflege und Betreuung. Rund 19.300 Mitarbeitende kümmern sich jährlich um das Wohlergehen von über einer halben Million Menschen. Denn für AMEOS gilt: Vor allem Gesundheit.

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