Haldensleben. Auszeichnung für herausragende psychiatrische Versorgung: Das AMEOS Klinikum Haldensleben zählt laut F.A.Z.-Institut zu den besten Krankenhäusern Deutschlands 2026.
Die Psychiatrie am AMEOS Klinikums Haldensleben wurde vom F.A.Z.-Institut als eines der „Deutschlands besten Krankenhäuser 2026“ ausgezeichnet. Sie blickt auf eine mehr als 95 Jahre lange Geschichte zurück. Seit 1930 werden am Standort in der Kiefholzstraße Menschen mit psychischen Erkrankungen behandelt. Heute umfasst sie die Bereiche Erwachsenenpsychiatrie, Gerontopsychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit 79,4 Punkten gehört die Psychiatrie in Haldensleben zu den bestbewerteten psychiatrischen Fachkliniken in Sachsen-Anhalt.
Die jährlich erscheinende Studie des F.A.Z.-Instituts wird in Zusammenarbeit mit ServiceValue und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung erstellt. Grundlage der Bewertung sind unter anderem Qualitätsberichte, Daten des Bundes-Klinik-Atlas sowie ein Social-Media-Monitoring.
Krankenhausdirektorin Alexandra Jung freut sich über die Auszeichnung und sieht darin eine Bestätigung für die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden:
„Diese Auszeichnung erfüllt uns mit großer Freude. Gerade unter den derzeitigen Herausforderungen im Gesundheitswesen ist sie ein wichtiges Zeichen dafür, dass die hohe Qualität unserer Arbeit wahrgenommen und anerkannt wird. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeitenden, die sich jeden Tag mit großem Engagement für unsere Patientinnen und Patienten einsetzen. Ohne ihren Einsatz wäre eine solche Auszeichnung nicht möglich.“
Auch der stellvertretende Ärztliche Direktor sowie Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und der Klinik für Erwachsenenpsychiatrie, Andreas Gewandt, bewertet die Auszeichnung als Anerkennung für die gemeinsame Arbeit des gesamten Teams:
„Mit unserem breiten Spektrum an Therapieangeboten und modernen Behandlungsverfahren schaffen wir für unsere Patientinnen und Patienten eine Versorgung auf hohem fachlichem Niveau. Ein Beispiel dafür ist die repetitive transkranielle Magnetstimulation, kurz rTMS. Dieses innovative Verfahren eröffnet insbesondere Menschen mit Depressionen zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten und ergänzt eine individuell mögliche Therapie sowohl im stationären als auch teilstationären Rahmen erheblich.“
Das AMEOS Klinikum Haldensleben investiert zudem weiter in die Zukunft seiner psychiatrischen Versorgung. So ist unter anderem die umfassende Gebäudesanierung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in den kommenden zwei Jahren geplant. Die Auszeichnung unterstreicht damit das kontinuierliche Engagement in der Weiterentwicklung des Fachbereichs und die hohe fachliche Qualität der psychiatrischen Versorgung.
