Das AMEOS Klinikum Aschersleben investiert in die Modernisierung seiner medizinischen Infrastruktur. Mit der Erweiterung der Zentralen Notaufnahme (ZNA), der Erneuerung des Herzkatheterlabors und der Einführung robotergestützter Chirurgie stärkt das Haus die Patientenversorgung am Standort und in der Region nachhaltig.
„Wir investieren massiv in die Zukunftsfähigkeit unseres Hauses“, sagt Robin AL-Ani, Krankenhausdirektor der AMEOS Klinika Aschersleben-Staßfurt und Bernburg. „Dies ist ein klares Bekenntnis zum Standort Aschersleben und zu einer medizinischen Versorgung auf höchstem technologischem Niveau.“
Ausbau der Zentralen Notaufnahme
Um den gestiegenen Anforderungen an die Notfallversorgung gerecht zu werden, wird die Zentrale Notaufnahme räumlich erweitert und funktional neu strukturiert. Ein zentraler Baustein ist dabei das „Fast-Track“-Konzept: Es beschreibt die Trennung von Patienten mit leichten, unkomplizierten Beschwerden von schwer erkrankten oder verletzten Personen durch die Behandlung in einem separaten Bereich.
Dr. med. Tomasz Giec, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, erläutert dazu: „Durch diese konsequente Trennung ermöglichen wir eine deutlich schnellere Abarbeitung leichterer Fälle und verkürzen damit spürbar die Wartezeiten für unsere Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig schaffen wir in der Kern-Notaufnahme mehr Kapazität und Ruhe für die Versorgung von Notfällen, die eine komplexe oder intensivmedizinische Betreuung erfordern.“ Die Notaufnahme verfügt jetzt durch die Erweiterung bereits über sechs weitere Behandlungsplätze.
Technologische Erneuerung in der Kardiologie
Ein weiterer Fokus liegt auf der Kardiologie: Durch die Modernisierung des Linksherzkathetermessplatzes (LHKM) werden die Voraussetzungen für eine präzisere Diagnostik und Intervention bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschaffen.
„Die Modernisierung des LHKM ist ein entscheidender Schritt, der uns technisch auf ein neues Niveau hebt, insbesondere hinsichtlich der Bildqualität während der Untersuchung und des Strahlenschutzes. Die neue Anlage ist gezielt auf die Behandlung komplexer Gefäßveränderungen sowie für weitreichende Interventionen am Herzen ausgelegt, wodurch wir unsere therapeutischen Möglichkeiten für die Patienten weiter ausbauen.“, betont Dr. med. Wolfgang Franz, Chefarzt Klinik für Innere Medizin – Kardiologie – Angiologie und Leiter des Zentrums für interdisziplinäre Innere Medizin.
Einführung der OP-Robotik
Ein technologischer Meilenstein ist der Einzug des DaVinci-Roboters. Ab dem 3. Juli 2026 wird das System als fachübergreifendes Instrument in den OP-Alltag integriert. Das neue roboter-assistierte Operationssystem kommt künftig in der Urologie, der Gynäkologie sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Einsatz.
Dr. med. Stephan Rudolph, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, ordnet den Fortschritt ein: „Die robotische Unterstützung erlaubt uns bei komplexen Eingriffen eine nie dagewesene Präzision und Beweglichkeit. Wir freuen uns, dass wir unseren Patientinnen und Patienten dieses minimalinvasive Verfahren der Spitzenmedizin anbieten können, das die Genesung deutlich unterstützen und verkürzen kann.“
Diese Investitionen unterstreichen das Ziel des Klinikums, eine leistungsfähige medizinische Versorgung vor Ort langfristig sicherzustellen.
Foto: AMEOS
BU: Ein besonderer Meilenstein: Die erste OP mit dem DaVinci-Roboter wurde vom Team der Klinik für Urologie durchgeführt.
AMEOS Ost verbindet die 17 AMEOS Einrichtungen an elf Standorten in Sachsen-Anhalt mit insgesamt 1.900 Betten bzw. Behandlungsplätzen. Mit rund 4.000 Mitarbeitenden zählen wir zu den größten Arbeitgebern der Region. AMEOS sichert die Gesundheitsversorgung in den Regionen: An über 61 Standorten in unseren Krankenhäusern, Poliklinika, Reha-, Pflege- und Eingliederungseinrichtungen sind wir Vorreiter in Medizin, Pflege und Betreuung. Rund 19.300 Mitarbeitende kümmern sich jährlich um das Wohlergehen von über einer halben Million Menschen. Denn für AMEOS gilt: Vor allem Gesundheit.
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