21.11.2020  | AMEOS Klinikum Seepark Geestland

Urologie und Orthopädie bleiben länger in Geestland

Die Abteilungen für Orthopädie und Urologie am AMEOS Klinikum Seepark Geestland sollen nach Bremerhaven umziehen. Die Orthopädie wandert an das AMEOS Klinikum Mitte Bremerhaven, die Urologie an das AMEOS Klinikum Am Bürgerpark Bremerhaven. Wie lange es noch bis zum Umzug dauert, darüber sprach die Nordsee-Zeitung mit Krankenhausdirektor Jan-Henning Stoffers und Projektmanager Stefan Lindenborn.

Die Abteilungen hätten schon im Laufe des nächsten Jahres umziehen können, doch zahlreiche Projektunterlagen ließen auf sich warten – auch coronabedingt. Dementsprechend werden sich die Umbauarbeiten in beiden Krankenhäusern in Bremerhaven etwas verzögern, bestätigte Krankenhausdirektor Jan-Henning Stoffers.

Nun soll der Umzug der Klinik für Urologie und Kinderurologie in das AMEOS Klinikum Am Bürgerpark Bremerhaven voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2022 beginnen. Dafür sind zunächst einige Umbauten notwendig. „Wir rechnen mit einem groben Kostenvolumen von insgesamt drei bis fünf Millionen Euro“, sagte Jan-Henning Stoffers der Nordsee-Zeitung.

Damit die Orthopädie mit ihren Kliniken für Gelenkchirurgie, Neuro- und Kinderorthopädie sowie Wirbelsäulenchirurgie nach Bremerhaven ziehen kann, müssen auch im AMEOS Klinikum Mitte Bremerhaven die notwendigen baulichen Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehören vor allem die Erweiterung der Operationskapazitäten und weitere Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen. Stoffers rechnet daher mit einem Umzug im Jahr 2024 und einem Kostenvolumen von acht bis neun Millionen Euro.

Einen Fachplaner für die notwendigen Arbeiten gibt es bereits, bestätigte Projektleiter Stefan Lindenborn. Im nächsten Schritt werden die notwendigen Bauanträge finalisiert. Mit einer Genehmigung rechnet Lindenborn in fünf bis sechs Monaten.

Ehe die sprichwörtlichen Bagger anrollen, gibt es also noch eine ganze Reihe an Vorbereitungen zu treffen. Für die Mitarbeitenden und Patient*innen gilt daher: Bis 2022 bzw. 2024 bleibt alles weiter wie bisher.