16.07.2021  | AMEOS Klinikum Anklam

Grundstein für Neubau gelegt

Das AMEOS Klinikum Anklam geht einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft. Am 16. Juli 2021 ist auf dem Krankenhausgelände der Grundstein für einen Neubau von Dr. Axel Paeger, Vorstandsvorsitzender der AMEOS Gruppe, und Harry Glawe, Landesminister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, gelegt worden. 

„Mit dem Erweiterungsbau sorgen wir auch in Zukunft für eine moderne und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung der Menschen in dieser Region - am Tor zur Ostseeinsel Usedom“, sagt Dr. Axel Paeger. Der Bedarf dafür habe sich seit langem deutlich gezeigt. Die Zahl der behandelten Patient*innen ist im AMEOS Klinikum Anklam über mehrere Jahre hinweg gestiegen. Dr. Axel Paeger dankte den Mitarbeitenden für ihre Leistungen, insbesondere in den vergangenen eineinhalb Jahren der Pandemie. „Die verbesserten Arbeitsbedingungen, für die wir heute den Grundstein legen, haben sie mehr als verdient. AMEOS investiert gemeinsam mit dem Land in die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern“, so Paeger. 

Das Vorhaben fördert das Land mit 25 Millionen Euro. Die AMEOS Gruppe investiert rund 6 Millionen Euro. In den Neubau ziehen alle somatischen Kliniken (Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Pädiatrie sowie die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin). Außerdem entsteht eine moderne, größere Notfallambulanz.   

Harry Glawe betonte, die Krankenhäuser seien ein wesentlicher Bestandteil des Gesundheitslandes Mecklenburg-Vorpommern. Dazu trage das AMEOS Klinikum in Anklam als modernes Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung erheblich bei. „Mit den jetzt begonnenen Erweiterungsmaßnahmen werden sich die Bedingungen für den Aufenthalt der Patienten sowie die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden erheblich verbessern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Hansestadt Anklam, Michael Galander, befüllten Dr. Axel Paeger und Minister Harry Glawe eine Zeitkapsel u.a. mit den Bauplänen, der Tageszeitung, einer FFP2-Maske, einer silbernen Stadtmünze und der Miniaturglocke der Nikolaikirche. Michael Galander freute sich in seinem Grußwort sehr über das Voranschreiten des Projekts, das „ein weiterer Baustein in einer sehr positiven Entwicklung der Stadt Anklam ist.“

Der geplante Neubau ist ein zweigeschossiges, teilweise unterkellertes Gebäude mit einer Grundfläche von fast 2900 Quadratmetern. Er wird mit dem bestehenden denkmalgeschützten Klinikum durch einen Übergang verbunden. Nach dreijähriger Bauzeit soll der Erweiterungsbau 2024 eröffnet werden.

Das AMEOS Klinikum Anklam ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 101 Betten, einer Psychiatrischen Tagesklinik und einer Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie. AMEOS Nord verbindet 35 AMEOS Einrichtungen an 18 Standorten mit insgesamt 4100 Betten bzw. Behandlungsplätzen. In den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen zum Baufortschritt finden Sie hier