"Einmal AMEOS - immer AMEOS!"

"Einmal AMEOS - immer AMEOS!"

Es war eher ein Produkt des Zufalls, dass ich einen Studienplatz für das duale Studium bei der AMEOS Gruppe bekommen habe. Ich befand mich im letzten Jahr der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger und liess mir die Perspektiven durch den Kopf gehen, welche sich nach erfolgreich abgeschlossenem Examen auftun würden.

Für mich stand ein anschliessendes Studium im Bereich „Gesundheitswesen“ fest. Bei der Recherche nach geeigneten Studiengängen fand ich auf der Seite der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach, Campus Bad Mergentheim, einige Interessante Unternehmen, bei denen ich mich auch umgehend beworben habe. Ich habe speziell an diesem Campus gesucht, da es nahe meiner Heimat Nürnberg liegt und auch das für mich interessant klingende duale Studium „BWL Gesundheitsmanagement“ anbot.

Kontakt zur AMEOS Gruppe habe ich durch eine eher zufällige Begebenheit bekommen. Eines Tages hatte ich eine E-Mail von der DHBW in meinem Postfach, in der stand, dass die AMEOS Gruppe aus Zürich noch duale Studenten für den 1. Oktober 2015 sucht. Verwundert, warum gerade ich – bis heute weiss ich es nicht - diese Mail erhalten habe, erkundigte ich mich kurz, was diese AMEOS Gruppe ist, in welchen Bereichen diese agiert und was für ein Anforderungsprofil an einen dualen Studenten gestellt wird. Auf der Homepage stand etwas von „Zentrale in Zürich“ und duzenden verschiedenen Standorten mit vielen Krankenhäusern in Deutschland und Österreich. Als Anforderung war mir die örtliche Mobilität im Gedächtnis geblieben.

Mein Interesse war geweckt und ich rief umgehend in Zürich an, um mich zu erkundigen, ob der Platz denn noch vakant ist oder es sinnvoll erscheint, sich darauf zu bewerben. Die freundliche Dame mit Schweizer Akzent gab mir zu verstehen, dass ich mich sputen müsste, da bereits Zweitgespräche mit anderen Bewerbern stattfinden. Ich schickte noch am selben Tag die Bewerbung nach Zürich.

Einige Wochen später erhielt ich ein Einladungsschreiben zum Bewerbungsgespräch nach Zürich. Ich nahm natürlich sofort an. Das Gespräch verlief sehr angenehm und positiv.

Zwei Wochen später erhielt ich wiederum ein Einladungsschreiben zu einem Zweitgespräch. Auch dieses verlief sehr angenehm und letztlich wurde mir mitgeteilt, dass ich den dualen Studienplatz bei der AMEOS Gruppe erhalten habe. Die Zeit verging, bis irgendwann der 1. Oktober vor der Tür stand. Das duale Studium begann mit der Theoriephase, das heisst mit Uni.

Bad Mergentheim als Stadt ist schön und auch kulturell nicht unberührt. Hier findet man als Student den optimalen Mittelweg zwischen Work und Life. Der Grösse der Stadt geschuldet gibt es keine wirkliche Disko, lediglich ein paar Kneipen. Wenn es was zu feiern gab, wurde das bei irgendeinem Kommilitonen zuhause getan.

Der erste Tag in der Praxisphase war für mich in Zürich vorgesehen. Ich hatte zwar einige Räumlichkeiten bei den beiden Vorstellunggesprächen gesehen, dennoch war mein erster Eindruck: „echt gross“! Nach ein paar Tagen Zürich und einem Kurzdurchlauf durch alle Abteilungen dort, ging es weiter nach Bremerhaven. Dort war ich ein paar Wochen in der Materialwirtschaft eingesetzt und schon ging es weiter nach Halberstadt. In der kleinen Stadt im Harz war ich im Einkauf eingesetzt. Der Begriff der „örtlichen Mobilität“ aus dem Anforderungsprofil machte seinem Namen alle Ehre.

Ich bin sehr zufrieden, bei der AMEOS Gruppe das duale Studium angefangen zu haben. Meine Einblicke und Erfahrungen ins Gesundheitswesen während der Ausbildung haben mir enorm geholfen, Abläufe und Zusammenhänge schneller zu verstehen.

Wenn ich nochmal entscheiden müsste, wäre die Antwort wohl klar: AMEOS!

"AMEOS, die Duale Hochschule und Ich"

"AMEOS, die Duale Hochschule und Ich"

Mir stellte sich die Frage, welche Perspektiven sich für mich nach erfolgreich abgeschlossenem Schulabschluss ergeben würden. Nach unzähligen Messebesuchen und Internetrecherchen stand für mich fest, dass ich einen Weg in Richtung Gesundheitsbranche einschlagen möchte. Durch einen Bekannten bekam ich schliesslich den Tipp mich bei der AMEOS Gruppe zu bewerben, diese war mir bereits bekannt, da das AMEOS Klinikum Aschersleben nicht weit von meinem Heimatort entfernt ist. Da sich der Studiengang „BWL – Gesundheitsmanagement“ sehr spannend und vielversprechend anhörte, schickte ich meine Bewerbung nur ein paar Tage später ab. Nach zwei Vorstellungsgesprächen in Zürich, bei welchen ich einen sehr positiven Eindruck bekam, erhielt ich eine Zusage und zögerte nicht diese anzunehmen.

Noch bevor das Studium begann absolvierte ich ein Pflegepraktikum im AMEOS Klinikum Aschersleben. Ich verbrachte einen Monat auf der Urologie/Gynäkologie. Eine Erfahrung die ich nicht missen möchte, denn dadurch konnte ich einen kleinen Einblick in den Ablauf der Schwestern und Pfleger erhalten.

Im Oktober 2016 startete schliesslich das Studium an der Dualen Hochschule Baden Württemberg mit der ersten Theoriephase. Der direkte Kontakt zu den Dozenten macht das Klima sehr angenehm. Bei Problemen oder Fragen braucht man sich nicht zu scheuen und kann sie anders als an einer Universität sofort ansprechen. Natürlich sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Seminarpläne während eines dualen Studiums straffer organisiert sind. Dem gegenüber steht jedoch, dass man bereits während des Studiums Praxiserfahrung sammeln kann und eine Ausbildungsvergütung erhält, welche einem Studenten ermöglicht auf eigenen Füssen zu stehen.

Die Hochschule befindet sich in Bad Mergentheim, ein kleiner Kurort im schönen Taubertal. Der Ort bietet viele Freizeitmöglichkeiten, u.a. ein Kino, ein Bad, einen Wildpark und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Für die Nachtaktiven gibt es auch einige Bars, Gaststätten und Kneipen. Durch die zentrale Lage ist alles sehr gut zu Fuss zu erreichen.

In meiner ersten Praxisphase durfte ich zunächst die Zentrale in Zürich kennenlernen und mir somit einen Überblick über die zentralen Organisationsabläufe verschaffen. Anschliessend ging es nach Bremerhaven und Halberstadt, dort lernte ich den Einkauf und die Materialwirtschaft kennen. Die Aufgaben konnte ich selbstständig bewältigen, wodurch ich eigene Ideen und Vorschläge einbringen konnte. Nach und nach wurde ich in die Anwenderlandschaften eingeführt, des Weitern standen mir die Möglichkeiten zur Verfügung einen Tag im OP zu verbringen und die Technischen Räume in einem Krankenhaus zu besichtigen. Meine zweite Praxisphase verbrachte ich im AMEOS Klinikum Aschersleben im Medizincontrolling, dort schrieb ich meine Projektarbeit. Eine hauseigene Bibliothek ermöglichte es mir, Fachbücher passend zu meinem Thema auszuleihen. Des Weiteren wurde mir Praxiswissen vermittelt, was mir dabei half Vorgänge besser zu verstehen und diese Kenntnisse anschliessend in meine Projektarbeit einfliessen zu lassen.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung für ein duales Studium bei der AMEOS Gruppe und würde mich auch jederzeit wieder dafür entscheiden.

Sollte ich jetzt auch dein Interesse geweckt haben, dann bewirb dich und vielleicht sieht man sich bald in Bad Mergentheim auf dem Campus.

Interview mit unseren Dualen Studenten

Interview mit unseren Dualen Studenten

Das Duale Studium gehört zur festen Ausbildungslandschaft der AMEOS Gruppe. Es kombiniert die Vorteile eines Studiums mit der Möglichkeit, viele Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. Wir haben mit sechs der sich aktuell in Ausbildung befindenden Dualen Studenten über ihre Eindrücke gesprochen:

 

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

„Hallo, ich bin Joshua Christopher Reinhard Scharf-Wang und 21 Jahre jung. Geboren wurde ich in Dresden und bin dort auch den grössten Teil meiner Kindheit aufgewachsen. In meiner wenigen Freizeit spiele ich regelmässig Gitarre und nehme dann mein Spiel gelegentlich auf. Des Weiteren gehe ich gerne spazieren oder fahre auf Waldwegen Fahrrad. Ich bin eine frohe und aufmerksame Persönlichkeit, die sich neuen Anforderungen gerne stellt. Nach mehreren schönen Praktika bei AMEOS durfte ich dann am 01.09.2015 – überglücklich nun studieren und dabei gleichzeitig eine Ausbildung machen zu können – im Krankenhaus bei AMEOS anfangen.“

„Mein Name ist Lara Lucassen. Ich bin 23 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Kleinstadt Ratzeburg in Schleswig-Holstein. Dort bin ich auch in den AMEOS Einrichtungen Ratzeburg beschäftigt. Am 01.08.2015 habe ich in der ehemaligen Röpersberg-Gruppe Ratzeburg begonnen, Studienstart war allerdings erst am 01.10.2015 (Wintersemester). Die Vorlesungen finden an der Internationalen Berufsakademie Hamburg statt. Mein Studiengang ist Betriebswirtschaftslehre mit der Fachrichtung Gesundheitsmanagement. Seit dem 01.01.2018 arbeite ich der Krankenhausdirektion zu. Viel Zeit für Hobbies bleibt durch das duale Studium nicht. Wenn ich die Zeit finde, gehe ich joggen oder treffe mich mit Freunden. Außerdem backe ich sehr gerne.“

„Ich bin Laura Niegel, 28 Jahre alt und komme aus Hannover. Ich studiere Health Care Management an der Leibniz FH in Hannover und bin in den Praxisphasen (meistens) im AMEOS Klinikum in Hildesheim eingesetzt. Das Studium begann am 28.09.2015, bei AMEOS habe ich aber schon am 15.09.2015 angefangen. In meiner Freizeit trainiere ich gerne mit meinem Hund Cooper, koche zusammen mit meinem Mann leckeres Essen oder widme mich dem Lesen.“

„Mein Name ist Charlene Böttcher. Ich bin 22 Jahre alt und wohne derzeit in Neubrandenburg. Durch den Standort der Berufsschule und Hochschule in Neubrandenburg und dem Standort der Praxis in Ueckermünde muss ich viel umherpendeln. Dem entsprechend wohne ich in der Praxiszeit bei meinen Eltern in der Nähe von Ueckermünde und in der Theorie in meiner Wohngemeinschaft in Neubrandenburg. Da wir viel umhergezogen sind, kann ich gar nicht genau sagen, wo genau ich aufgewachsen bin. Meine Kindheit verbrachte ich zum Teil in der Windmühlenstadt Woldegk, in der Nähe von Neubrandenburg und zum Teil in Ferdinandshof, wo meine Eltern heute noch zu Hause sind. Die Ausbildung bei AMEOS begann im September 2015.“

„Mein Namen ist Carolin Rödig, ich bin 20 Jahre alt und bin in einem kleinen Ort in Sachsen-Anhalt, namens Hettstedt, aufgewachsen. Seit mittlerweile sieben Jahren spiele ich Gitarre, außerdem habe ich während meiner Schulzeit im Chor gesungen und in einem Verein getanzt. In meiner freien Zeit reise ich sehr gerne und gehe wandern. Ich schätze mich als aufgeschlossen, selbstständigen, fröhlichen und aufmerksamen Menschen ein. Die Ausbildung bei AMEOS habe ich am 01. Oktober 2016 begonnen.“

„Mein Name ist Rudolf Göll, ich bin 26 Jahre alt und stamme ursprünglich aus der Nähe von Nürnberg. Mein Hobby ist Musik in jeglicher Form. Zu meinen Eigenschaften zähle ich Offenheit, Empathie und einen wertschätzenden Umgang. Start des Studiums war der erste Oktober 2015. Begonnen hat es mit der Theoriephase in Bad Mergentheim.“

 

Wieso haben Sie das Duale Studium als Ausbildungsweg gewählt? Welche Vorzüge hat es, aus Ihrer Sicht?

Joshua: Ich wollte mein Studium, das sehr theorielastig ist, mit einer praktischen Ausbildung untermauern. Zusätzlich wollte ich mein Ziel, eine fertige Berufsausbildung, mit einem Studium schnellstmöglich erreichen. Das Duale Studium habe ich als Ausbildungsweg aus folgenden zwei Gründen gewählt: zum einen kann ich während meiner Studienzeit Geld verdienen und zum anderen mein eigenes gesetztes Ziel schneller als andere Auszubildende (die nach der Ausbildung erst studieren) erreichen. Ich kann mit Hilfe des Dualen Studiums mein Verständnis von Konzepten, Ideen oder Ansätzen aus der Theorie im Rahmen eines Selbstversuches zeitnah in der Praxis einbinden und deren Gültigkeit ausprobieren.

Lara: Durch das duale Studium habe ich die Möglichkeit in drei Jahren die Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen und den Bachelor of Arts abzuschließen. Das Modell der geteilten Woche umfasst drei Tage im Unternehmen und zwei Tage an der Uni. Dadurch sind die einzelnen Wochen sehr abwechslungsreich. Theorie und Praxis werden inhaltlich, organisatorisch und zeitlich aufeinander abgestimmt.

Laura: Ein duales Studium fand ich schon sehr früh interessant, konnte mich aber zunächst nicht für eine Richtung entscheiden. Nach meiner Ausbildung zur MTA-L wurde mir klar, dass ich auf jeden Fall im Bereich Krankenhaus bleiben möchte, und so kam für mich nur der Studiengang Health Care Management in Frage. Das duale Studium bietet für mich nicht nur die Vorteile eines „normalen“ Studiums, sondern gleichzeitig die Möglichkeit viele interessante Erfahrungen in der Praxis zu sammeln und dadurch noch einen riesigen Zugewinn an praktischem Wissen.

Charlene: Zunächst wollte ich eigentlich einen anderen Berufsweg einschlagen, aber dadurch, dass meine Mutter zum damaligen Zeitpunkt in der forensischen Klinik in Ueckermünde arbeitete, erzählte sie mir, dass das AMEOS Klinikum Ueckermünde diesen dualen Studiengang anbietet, und so versuchte ich mein Glück. Dadurch, dass ich schon in der Schulzeit Praktika machte, konnte ich so schon einen Einblick in das Krankenhausgeschehen erlangen. Damals sah ich das als Erfahrung an, war allerdings nicht in erster Linie mein Berufswunsch. Ich muss sagen, am Anfang der Ausbildung war ich recht skeptisch und wusste nicht, ob dieser Berufsweg dann doch das richtige ist und ob ich das alles schaffen werde, aber ich muss sagen, diesen Beruf habe ich zwar nicht in dem Sinne gesucht, wie man das oft voraussetzt, jedoch hat er mich gefunden, und ich bin sehr froh über meine Entscheidung. Vorzüge hat es in der Sicht vor allem, dass man zwei Abschlüsse auf einmal bekommt mit einer Verkürzung von eineinhalb Jahren. Würde man also die geregelte Ausbildung in drei Jahren machen und danach den Bachelor in Pflegemanagement und Pflegewissenschaft mit drei Jahren, wäre man in sechs Jahren fertig, und so sind wir im Endeffekt in der Regelstudienzeit in viereinhalb Jahren mit beidem fertig. Zudem finde ich es sehr interessant, einerseits die Sicht aus der Pflege zu sehen, und andererseits aber auch die Sicht des Pflegemanagements zu betrachten, so bekommt man einen Blick für beides, und diesen Blick sehe ich persönlich vorteilhaft an, für meine Arbeitsweise und auch Denkweise.

Carolin: Für das Duale Studium habe ich mich entschieden, da es einem ermöglicht, bereits während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln. Durch die Ausbildungsvergütung kann auch ein Student auf eigenen Füßen stehen.

Rudi: Schon während meiner Ausbildung zum Krankenpfleger hat mich das große Ganze interessiert. Das Zusammenwirken vieler verschiedener Berufsgruppen zum Wohle des Patienten sowie die Organisation und Verwaltung im Krankenhaus. Eher per Zufall gelangte ich an das Duale Studium bei der AMEOS Gruppe an der DHBW in Bad Mergentheim. Das duale Studiensystem verbindet für mich auf perfekte Art und Weise Theorie mit Praxis. Das Erlernte gleich im Tagesgeschäft anwenden zu können, war sehr spannend. Zwar ist es im Gegensatz zu einem „normalen“ Studium so, dass man keine Semesterferien hat. Dafür erhält man jedoch einen Ausbildungsgehalt, was einem zumindest ein Stück weit Selbstständigkeit und Unabhängigkeit gewährt.

 

Nach welchen Kriterien haben Sie den Partner für Ihre Ausbildung ausgesucht und welche davon haben Sie zu AMEOS geführt?

Carolin: Für mich standen folgende Kriterien im Mittelpunkt: regionale Bekanntheit, Karrieremöglichkeiten, Unterstützung während des Studiums und dass es sich um eine zukunftsorientierte Branche handelt. Diese Kriterien haben mich schließlich zu AMEOS geführt.

Charlene: Das AMEOS Klinikum wählte ich in erster Linie durch meine Mutter, weil sie mir damals schon viel Gutes über das Klinikum erzählte durch ihre Anstellung in der Forensik. Als ich dann die Praktika absolvierte und Ueckermünde ein guter Standort von meinem Elternhaus war, entschied ich mich für dieses Klinikum.

Joshua: Pflege hat mich seit meinen frühesten Kindertagen begleitet und war schon immer sehr interessant für mich. Durch meinen Bekanntenkreis wusste ich schon mit 14 Jahren, dass ich in der Pflege tätig sein möchte. Sobald ich wusste, dass diese Form der Ausbildung existiert, war mir klar, dass ich diesen Weg gehen möchte. Durch ein Beratungsgespräch an der Hochschule Neubrandenburg, wo ich jetzt auch studiere, über die Studiengangstrukturen und -abläufe am Anfang der 11. Klasse, wurde ich auf die AMEOS Gruppe aufmerksam gemacht. Die Aussenstelle des Krankenhauses liegt in meinem Wohnort, das hilft beachtlich Fahr- und Wohnkosten sowie Zeit für Arbeitswege zu sparen.

Lara: Die Internationale Berufsakademie habe ich auf einer Berufsmesse entdeckt und habe nach der Zusage nach einem Praxisunternehmen im Gesundheitswesen gesucht. Wichtig war mir, dass das Unternehmen in der Nähe ist und mir die Möglichkeit gibt, so viele verschiedene Bereiche wie möglich kennen zu lernen, um möglichst viel Praxiserfahrung zu sammeln.

Laura: Da ich auf jeden Fall im Bereich Krankenhaus bleiben wollte, kamen für mich auch nur diese als Ausbildungspartner in Frage. Auf AMEOS bin ich gekommen, weil sich hier für mich die meisten Vorteile boten. Hier bin ich nicht auf ein Haus beschränkt, sondern kann viele Krankenhäuser kennenlernen, sowohl große als auch kleine. Ich kann Erfahrungen in somatischen wie auch psychiatrischen Einrichtungen sammeln und erlebe daher eine Ausbildung, die an Vielseitigkeit nicht missen lässt.

Rudi: Bei der Suche nach dem Partner für das Duale Studium war mir wichtig ein Unternehmen zu finden, das die ganze Breite der Leistungserstellung abbilden kann.  

 

Was war Ihr erster Eindruck von AMEOS? Ihr erster Arbeitstag?

Laura: Mein erster Arbeitstag (15.09.2015) begann in der Personalabteilung des AMEOS Klinikums Hildesheim und war tatsächlich etwas hektisch. Am Vortag waren Büros getauscht und überall umgeräumt worden, und so fand ich mich zwischen Umzugskartons und wild platzierten Schreibtischen wieder. Die Begrüßung war dann auch etwas hektisch, aber nach ungefähr zwei Stunden war alles an seinem Platz, inklusive mir, und dann wurde ich erst einmal richtig begrüßt, vorgestellt und rumgeführt.

Lara: Alle Azubis waren zum Kennlerntag am 01.08.2015 eingeladen. Wir lernten die einzelnen Bereiche kennen, indem die jeweilige Führungskraft sich und ihren Bereich vorstellte. Im Anschluss machten wir einen Rundgang durch das Unternehmen und erhielten erste Schulungen. Schnell habe ich gemerkt, dass die Azubis im Unternehmen sehr geschätzt werden.

Joshua: Mein erster Eindruck von AMEOS war sehr positiv und dieser hält bis heute vor. Schon während meiner Praktika fühlte ich, dass ich in guten Händen bin. Ich darf alle meine Fragen im täglichen Geschäft fragen und habe immer zeitnah hilfreiche Antworten erhalten. Ich finde immer interessierte Kollegen, die gern mit mir in einen angeregten Austausch über mir wichtige Pflege- oder Personalthemen treten, das hilft mir sehr Praxis und Theorie zu verbinden und Gedanken über mögliche Brücken zu sortieren und weiterzudenken.

Charlene: Mein erster Arbeitstag war reich an Informationen, und das Gute war, dass die Station und alles Wichtige gezeigt wurden. Schon damals als Praktikant fühlte ich mich gut aufgehoben, und das Personal war aufgeschlossen und nett. Rudi: Meinen ersten „richtigen“ Arbeitstag hatte ich im Anschluss an die erste Theoriephase. Begonnen hat es mit den Einführungstagen in Zürich. An diesen Tagen erhielt ich einen ersten Einblick in die Organisation und den Aufbau der Gruppe. Was die im Anforderungsprofil geforderte „Bereitschaft zur Mobilität“ bedeuten würde, habe ich im Anschluss erfahren. Von Zürich ging es weiter nach Bremerhaven und im Anschluss daran nach Halberstadt. Von Süd nach Nord nach Ost.

Carolin: An meinem ersten Arbeitstag durfte ich unsere Zentrale in Zürich kennenlernen. Zunächst war ich aufgeregt, doch die Aufregung wurde mir schnell durch die herzliche und offene Art der Mitarbeiter/-innen genommen.

 

Was schätzen Sie an AMEOS als Ausbildungspartner/Arbeitgeber besonders?

Rudi: Die Offenheit, den Umgang, die Größe, dass für jedes Problem zeitnah und gemeinsam eine Lösung gefunden wird, sowie die Möglichkeit, Heimfahrten in den Praxisphasen finanziert zu bekommen. Die Möglichkeit, durch die verschiedenen Einsatzorte auch Flecken Deutschlands kennen zu lernen, die man sonst wahrscheinlich nicht besucht hätte. Dass am Einsatzort eine Unterkunft gestellt wird, ist sehr vorteilhaft.

Charlene: An meinem Ausbildungspartner schätze ich sehr, dass immer jemand für einen da ist bei wichtigen Fragen und immer geholfen wird, wenn man Unterstützung benötigt. Andererseits wird man gut auf das Berufsleben vorbereitet, vor allem weil auch die Anleitungen präzise verlaufen.

Joshua: Ich schätze sehr an AMEOS als meinem Ausbildungspartner, dass ich Probleme offen ansprechen darf, und dann immer mit mir versucht wird Lösungen zu finden.  

Lara:

  • Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben, die mir Spaß machen
  • Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung der Aufgaben
  • Kritische Anmerkungen, die der persönlichen Weiterentwicklung dienen

Laura: Mir werden einerseits viele Freiheiten gewährt, wie etwa bei der Gestaltung meines Ausbildungsplans oder in der konkreten Erledigung meiner Aufgaben. Hier darf ich gerne Wünsche einbringen oder aber auch mal ein Veto, wenn mir etwas gar nicht gefällt. Andererseits habe ich auch immer (mindestens) einen Ansprechpartner in der Abteilung und ansonsten kümmert sich Frau Müller um jeden meiner Belange, wofür ich sehr dankbar bin. Ich schätze auch die erwähnte Vielseitigkeit und die Möglichkeiten, die mir hier geboten werden.

Carolin: Ich schätze besonders, dass ich sofort als vollfertiges Mitglied der AMEOS Gruppe aufgenommen wurde. Bei Problemen, Fragen oder Anregungen finde ich immer ein offenes Ohr. Wenn Sie jemandem die Kultur von AMEOS in 3 Stichworten schildern müssten, welche Adjektive würden Sie verwenden?

Laura: Offen, vielseitig, durchsetzungsfähig. Rudi: offen, dynamisch, jung.

Charlene: Die Kultur von AMEOS würde ich mit patientenbezogen, mitarbeiterbezogen und umsichtig beschreiben. Carolin: Mir fallen sofort folgende Adjektive ein: jung, dynamisch & innovativ!

Joshua: Wenn ich die Kultur von AMEOS mit 3 Stichwörtern / Adjektiven schildern müsste, würde ich diese mit den Adjektiven „herzlich“, „multikulturell“ und „interessiert“ sowie den Stichworten „ Implementierung angewandte Wissenschaft in der tägliche Arbeit“, „Freundlichkeit“ und „Teamgeist“ beschreiben.

 

Wenn Sie die bis jetzt durchlaufene Ausbildungszeit Revue passieren lassen: was hat Ihnen bis jetzt am meisten Eindruck gemacht resp. am meisten gebracht? Nennen Sie – wenn möglich – ein konkretes Beispiel.

Charlene: Wenn ich an die verstrichene Zeit denke, sind es extrem viele Eindrücke. Aber am meisten denke ich gern an die Patienten, die man rund um die Uhr versorgt, und wie einem am Ende des Tages ein Lächeln oder ein „Danke für alles“ geschenkt wird. Es gab viele solcher Momente, und in diesen Momenten weiß man erst, dass man den richtigen Weg eingeschlagen hat. Vor allem auch dann, wenn man Patienten an seiner Seite hat, die einem durch einfache Worte Lob und Anerkennung für die gute Arbeit schenken.

Carolin: Mich hat die Unternehmenskommunikation im AMEOS Klinikum Neustadt i.H. sehr beeindruckt, da ich fachlich viel gelernt habe und selbstständig Arbeiten durchführen durfte. Die Mitarbeiter/-innen haben mich sehr gut unterstützt, ins Team integriert, und ich konnte meine eigenen Ideen einbringen.

Rudi: Im allerersten Einsatz in Bremerhaven habe ich von Herrn Cardinal ein Projekt übertragen bekommen, bei dem ich Anbieter von Post-Dienstleistungen vergleichen musste. Gegen Ende des Projekts dufte ich sogar die Auswahl treffen, welcher Anbieter ausgewählt wird und die Verhandlung mit diesem führen – natürlich unter Aufsicht. Für mich war das schön zu sehen, dass einem Unbekannten so viel, noch nicht gerechtfertigtes, Vertrauen entgegengebracht wird.

Joshua: Die Person Schwester Andrea und ihre Arbeitsweise haben mich schwer beeindruckt und auch schon viel geformt. Frau Andrea Gau ist unsere aller Praxisanleiterin für die vielen Projekte/Praxisaufträge in der Ausbildung. Mit sehr viel Geduld und stets guter Laune schafft sie es, mir auch die kompliziertesten Arbeitsschritte verständlich und fachlich richtig beizubringen. Durch ihr Engagement konnte ich stets mit einem guten Gefühl und mit einer guten Note in der Praxis meine Projekte abrechnen.

Lara: Durch die Zusammenarbeit mit der Krankenhausdirektion habe ich sehr abwechslungsreiche Aufgaben bei denen ich sehr viele Eindrücke erhalte.

Laura: Da kann ich keine konkrete Situation beschreiben. Was mir in meiner Entwicklung am meisten gebracht hat, ist einfach die Tatsache, dass mir immer wieder verantwortungsvolle Aufgaben gegeben wurden und ich mir Lösungswege – teilweise – auch selbst erarbeiten durfte. Als ich im Hauptbuch eingesetzt war, durfte ich die Abgrenzungstabellen für die ganze Region West entwerfen. In der Buchhaltung wurde mir sogar die Verantwortung übertragen, Rechnungen für einen bestimmten Buchungskreis selbstständig zu bearbeiten. Während der Zeit im Serviceteam habe ich gelernt, wer das Klinikum im Hintergrund am Laufen hält. In der Küche, wie ungeduldig hungrige Mitarbeiter sein können. Im Personalamanagement/-Recruiting durfte ich die Aufgaben mit der meisten Vielseitigkeit bearbeiten. Über die Erstellung von Verträgen nach Vorlage bis hin zum Entwerfen einer neuen Tonbandansage für die Region war so ziemlich alles dabei. Im Medizincontrolling in Bremerhaven habe ich entdeckt, dass ich ein Händchen fürs Kodieren habe. Im Qualitätsmanagement in Hildesheim durfte ich mich wiederum im Entwerfen von Dokumenten ausleben und sogar das Vorschlags- und Beschwerdemanagement übernehmen. All das zusammen hat mich auf meinem Lebensweg beeindruckt, beeinflusst und mir geholfen mich weiter zu entwickeln.

 

Was fällt Ihnen an der Ausbildung am schwersten?

Joshua: Mir fallen die ständig wechselnden Schlaf- und Aufstehzeiten in der Studium- und Arbeitszeit besonders schwer.

Rudi: Das frühe Aufstehen in den Praxisphasen. Laura: Dass mir in meiner Zeit hier irgendetwas schwer gefallen ist oder Schwierigkeiten bereitet hat, kann ich so nicht behaupten.

Charlene: An der Ausbildung fällt mir das Pendeln von den beiden Wohnorten sehr schwer. Manchmal müssen wir für einen Tag doppelt pendeln, wenn wir einen Hochschultag in der Woche haben. Das bedeutet dann von einem Ort zum nächsten und das Ganze nach acht Stunden wieder umgekehrt. Auch der Übergang von einer sehr langen Theoriephase (wie zum Beispiel ein ganzes Hochschulsemester) wieder in die Praxis rein ist manchmal sehr schwer, vor allem die ganzen Abläufe zu diesem Zeitpunkt wieder zu realisieren.

Carolin: Die Verknüpfung meines Privatlebens mit dem Studium (z. B. Zeit mit Freunden und der Familie) fällt mir am schwersten, da man an unterschiedlichen Standorten eingesetzt ist.  

 

Was ist das Ziel, dass Sie mit Abschluss des Dualen Studiums erreichen möchten? Wohin zieht es Sie?

Lara: Ich beende mein duales Studium im September 2018 und möchte im Anschluss erstmal Vollzeit arbeiten, gern bei AMEOS. Im September 2019 würde ich gerne mit einem Masterstudiengang beginnen, natürlich berufsbegleitend.

Joshua: Nach dem Studium würde ich gerne noch den Studiengang Master in Pflegemanagement und -Wissenschaften studieren. Ich möchte dies möglichst auch als Dualen Studiengang mit dem Praxispartner AMEOS absolvieren.

Laura: Das primäre Ziel ist erstmal der Bachelor-Abschluss. Danach möchte ich auf jeden Fall weiter im Gesundheitswesen bleiben. Ich könnte mir gut vorstellen, im Bereich Qualitätsmanagement zu arbeiten, bin aber offen für jede Richtung und möchte mir da alle Möglichkeiten frei halten.

Charlene: Ich muss ehrlich sagen, mein Ziel war schon immer eher realistisch, denn in erster Linie möchte ich meine Abschlüsse so gut wie möglich absolvieren. Danach würde ich eventuell gern den Master hinten ran hängen, und wohin es mich dann verschlägt, ob nun doch Stations- oder Pflegedienstleitung, kann ich jetzt noch nicht genau sagen. Immerhin ändern sich eigene Ansichtsweisen oder Wünsche für die Zukunft sowieso noch einige Male bis es dann soweit ist.

Carolin: Nach Beendigung meines Studiums möchte ich mein Fachwissen und meine Fertigkeiten weiter ausbauen und verbessern, interessante Projekte umsetzen und mit Kollegen zusammenarbeiten, von denen ich viel lernen kann. Außerdem möchte ich mich möglichst unterschiedlichen Herausforderungen stellen und zunehmend mehr Verantwortung übernehmen.

Rudi: Die Zukunft ist offen. Derzeit verfasse ich meine Bachelorarbeit. Dabei stelle ich fest, dass ich nicht der Profi für wissenschaftliches Arbeiten bin oder sein werde, weswegen ein anschließendes Master Studium derzeit gedanklich in weite Ferne schiebt.

 

Was muss ein Student mitbringen, wenn er den von Ihnen gewählten Ausbildungsweg einschlagen möchte?

Charlene: Ein Student, der den Ausbildungsweg so wie ich einschlagen möchte, sollte ein liebevolles, nettes, höfliches und kommunikatives Wesen haben. Denn das sind meiner Meinung nach die wichtigsten Dinge, die man allgemein mitbringen muss, denn man darf nicht vergessen, dass man selbst eine Mitverantwortung für die Genesung der Patienten trägt und vor allem auch für den Verlauf des Aufenthalts. Aus der Sicht des Studiums würde ich raten, nicht alles auf die leichte Schulter zu nehmen, dieses Studium und die damit verbundenen Prüfungen sind alles andere als leicht. Nichts wird einem in den Schoß gelegt, was ich persönlich sehr gut finde, denn so wächst man an sich selbst, seinen Aufgaben und nimmt viele Dinge nicht mehr für selbstverständlich wahr. Beides ist nicht leicht, deshalb benötigt man oft viel Kraft, Nerven und Durchhaltevermögen, man sollte sich oft vor Augen halten, warum und wofür man das alles macht, denn nichts ist selbstverständlich im Leben und am Ende blickt man zurück und kann stolz auf sich selbst sein.

Joshua: Ein/e zukünftiger Student/in sollte ein sehr hohes Mass an Arbeitsbereitschaft mitbringen und strukturiert arbeiten können. Die Person muss Freude am Pflegen haben. Abschließend, denke ich, dass es wichtig für die Person ist, sich vorher in der Pflege umfangreich bewegt zu haben.  

Lara:

  • Strukturierte Arbeitsweise
  • Durchhaltevermögen
  • Offenheit und Kommunikationsfähigkeit
  • Selbstbewusstsein

Carolin: Der Student sollte zielstrebig, flexibel und stressresistent sein.

Rudi: Eine hohe Reisebereitschaft; die Fähigkeit, sich schnell auf neue Dinge einzulassen; im besten Fall ein Auto, da die Anbindungen mit der Bahn oft sehr ungünstig sind; Motivation und die Anlage, diese dauerhaft aufrecht erhalten zu können.

Laura: Ein Student, der ein duales Studium im Bereich Health Care Management machen möchte, sollte auf jeden Fall eine Leidenschaft für BWL und das Gesundheitswesen im Allgemeinen mitbringen. Interesse für Politik und das aktuelle Rechtsgeschehen sind auch von Vorteil. Er sollte flexibel und dazu bereit sich auf neue Aufgaben und wechselnde Teams einzustellen.

 

Was Sie sonst noch sagen möchten…

Joshua: Wenn ich wieder die Pflege als Beruf wählen müsste, würde ich mich wieder für die Hochschule in Neubrandenburg und AMEOS und den gleichen Ausbildungsweg entscheiden.

Laura: Ich möchte mich bei AMEOS bedanken, dass man mir die Chance gegeben hat, dieses Studium in diesem Unternehmen zu machen. Dank gehört aber auch den Mitarbeitern, mit denen ich zusammen gearbeitet habe und von denen ich stets freundlich, hilfsbereit und unterstützend behandelt wurde. Sie haben meine bisherige Zeit am Klinikum bereichert, verschönert und besonders wertvoll gemacht.