Projekte

Ob Spenden an lokale Partner und Sportvereine oder unterstützende Angebote für unsere Patient*innen - es gibt viele Gelegenheiten zu helfen. Wir engagieren uns auch über die Medizin hinaus und übernehmen Verantwortung, indem wir soziale Projekte unterstützen, uns aktiv in die Gesellschaft einbringen und Vereine und gemeinnützige Organisationen fördern.

Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit setzt AMEOS in seinen Einrichtungen Energiesparlampen sowie moderne Heizungs- und Energiewärmesysteme ein und fördert die Nutzung des ÖPNV. Es gibt viele Beispiele, wie wir Nachhaltigkeit fördern und leben in unseren Einrichtungen. Mit rund 16.000 Mitarbeitenden und über 1.000 Auszubildenden sind wir ein wichtiger Arbeitgeber in Deutschland. Besonders strukturschwache Regionen profitieren von unserem wirtschaftlichen Engagement vor Ort.  

Der AMEOS Kunstpreis ist ein überregionales Projekt, mit dem sich AMEOS im Bereich der Kunst und Kulturförderung engagiert. Durch den Kunstwettbewerb wird kreativen Patient*innen und Bewohner*innen unserer Einrichtungen die Möglichkeit gegeben, sich mit ihren Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Im Mittelpunkt steht dabei allein die künstlerische Arbeit und nicht seine Erkrankung oder Behinderung. Weitere Informationen zum Kunstpreis finden Sie hier. 

Wir bringen uns gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten ein - einige Beispiele finden Sie nachfolgend.

16.07.2021  | AMEOS Gruppe

Internationaler Austausch trotz Pandemie

Sich über Landesgrenzen hinweg vernetzen, austauschen und voneinander lernen. AMEOS ermöglicht diese Erfahrung jungen Auszubildenden in der Pflege. Über das internationale Kooperationsprojekt der AMEOS Gruppe können Auszubildende in der Pflege mit medizinischen Schulen in Kroatien in Kontakt treten und sich austauschen. Trotz einiger Hürden, die vor allem die Corona-Pandemie mit sich brachte, endete das erste länderübergreifende Forschungsprojekt am 24.06.2021 mit einem äußerst positiven Fazit.

Das Kooperationsprojekt der AMEOS Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, interkulturelle Kontakte zu fördern, Wissen zu transferieren, gemeinschaftliche Projektarbeiten zu fördern und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglich. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine Ausbildungspartnerschaft mit verschiedenen medizinischen Schulen im Ausland geschlossen worden. Die Medicinska skola Osijek im Osten Kroatiens ist eine dieser Partnerschulen. Hier werden junge Menschen zu Gesundheits- und Krankenpflegefachkräften ausgebildet, ähnlich wie in den Partnerschaftsschulen von AMEOS in Osnabrück, Hildesheim und Aschersleben. Durch Schüleraustausche und die Vergabe von Praktikumsplätzen im letzten Ausbildungsjahr sowie nach Abschluss der Ausbildung sollen nicht nur das Fach- und Praxiswissen der Auszubildenden gestärkt werden, sondern auch der internationale Austausch.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der für diesen Sommer geplante Schüleraustausch nicht stattfinden. Die Schüler mussten daher für ihre Projektarbeiten auf Videokonferenzen ausweichen. Länderübergreifend arbeiteten je vier bis fünf Schüler*innen aus verschiedenen AMEOS Krankenhäusern und der Medicinska skola Osijek an einem Forschungsprojekt. Das übergeordnete Thema war “Einfluss der Pandemie auf die mentale Gesundheit der Schüler während des Unterrichts und während des Praktikums im Krankenhaus (Auswirkungen auf Theorie und Praxis)“. Länderübergreifend und gemeinschaftlich wurden Daten erhoben, ausgewertet, interpretiert und am 24.06.2021 in großer Runde online präsentiert und bewertet. Trotz der ungewohnten Umstände konnten zahlreiche Projektarbeiten vorgestellt und zu einem positiven Abschluss gebracht werden.

Michael Dieckmann, Vorstand für Strategie und Politik, und Katja Plath, Krankenhausdirektorin der AMEOS Einrichtungen Ratzeburg, sind verantwortlich für dieses aussergewöhnliche Austauschprojekt und ziehen ein erstes positives Resümee. Sie freuen sich über die positiven Rückmeldungen aus Kroatien und aus den deutschen AMEOS Einrichtungen. „Der länderübergreifende kulturelle Austausch wird die Ausbildung unserer Gesundheits- und Krankenpflegekräfte weiter verbessern und den Blick für notwendige Veränderungen schärfen. Die hohe Motivation der Auszubildenden hat uns dabei besonders gefreut“, so Dieckmann.