Projekte

Ob Spenden an lokale Partner und Sportvereine oder unterstützende Angebote für unsere Patient*innen - es gibt viele Gelegenheiten zu helfen. Wir engagieren uns auch über die Medizin hinaus und übernehmen Verantwortung, indem wir soziale Projekte unterstützen.

Der AMEOS Kunstpreis ist ein solches überregionales Projekt, mit dem sich AMEOS im Bereich der Kunst und Kulturförderung engagiert. Durch den Kunstwettbewerb wird kreativen Patienten und Bewohnern unserer Einrichtungen die Möglichkeit gegeben, sich mit ihren Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Im Mittelpunkt steht dabei allein die künstlerische Arbeit des Einzelnen und nicht seine Erkrankung oder Behinderung. Weitere Informationen zum Kunstpreis finden Sie hier. 

Gerne bringen wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten ein - einige Beispiele finden Sie nachfolgend.

18.11.2020  | AMEOS Gruppe

Für mehr Frauen in Führungspositionen

Rund 1/3 der Führungspositionen in der Gesundheitswirtschaft liegt in weiblicher Hand - das und vieles mehr hat eine Studie der PricewaterhouseCoopers Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ergeben. Ein Drittel - das klingt erstmal nicht so wenig. Die Gesundheitswirtschaft jedoch ist mehrheitlich weiblich - rund 75% aller Beschäftigten sind Frauen. Deshalb ist es wichtig, dass Frauen an Einfluss gewinnen und auch in den leitenden Positionen sichtbarer werden.

Um die Studie und ihre Ziele zu unterstützen, hat sich Frau Dr. Marina Martini, langjähriges Mitglied des Vorstandes der AMEOS Gruppe, erneut dazu bereit erklärt, ein Statement für die Ergebnisbroschüre beizutragen. Frau Dr. Martini ist seit 2009 als Chief Developement Officer unter anderem verantwortlich für das Personalmanagement, die Medizinentwicklung, den Beteiligungserwerb sowie die Labordiagnostischen Leistungen. Ihr Statement ist ein Aufruf an die Krankenhäuser, das traditionelle Rollenverständnis ad acta zu legen: 

 "Menschen unterschiedlicher Berufs- und Altersgruppen, unabhängig ihres Geschlechts und ihrer Herkunft prägen seit jeher das Gesundheitswesen. Ein Unternehmen, welches das Potential seiner divers aufgestellten Teams und Führungskräften nutzt, ist kulturell und auch betriebswirtschaftlich besser aufgestellt. Es ist damit agiler, flexibler und krisenresistenter. Wie wichtig das ist, hat uns die Covid-19-Pandemie vor Augen geführt.

Wir haben aber immer noch einen weiten Weg vor uns, Frauen vermehrt in Führungspositionen zu entwickeln, im medizinischen aber auch Managementbereich. Krankenhäusern müssen noch mehr dafür tun, dass traditionelle Rollenverteilungen ad acta gelegt werden. Sie sollten es nicht nur tolerieren, wenn Männer ihren Beitrag an der Elternzeit leisten möchten, sondern dies aktiv fördern. Und wir müssen den jungen Frauen vorleben, dass es Freude und Erfüllung bringt, Führung und Verantwortung zu übernehmen. Dass Frauen in Führungspositionen von Krankenhäusern in privater Hand häufiger repräsentiert sind, als bei anderen Trägern überrascht wenig: hier zählen Leistung und Mut mehr als traditionelle Karrierepfade. Liebe Frauen, traut Euch!"

Weitere Informationen zur PwC-Studie "Frauen in der Gesundheitswirtschaft 2020" und die Ergebnisse gibt es unter folgendem Link: https://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/frauen-in-der-gesundheitswirtschaft-2020.html#download