Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Menschen, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, haben eine oder mehrere extrem belastende (traumatische) Erfahrungen in ihrem Leben gemacht und seitdem

  • leiden sie unter wiederkehrenden und aufdringlichen Erinnerungen an das traumatische Ereignis, z.B. in Form von Bildern und Albträumen.
  • haben sie das Gefühl, als passiere es gerade jetzt.
  • vermeiden sie Orte, Gespräche oder Dinge, die an das Trauma erinnern.
  • sind sie schreckhafter und leiden unter einer erhöhten Anspannung und Wachsamkeit.
  • haben sie das Gefühl von innerer Leere und Taubheit.
  • haben sie Erinnerungslücken bezüglich des traumatischen Ereignisses.

All diese Symptome sind zunächst als eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis zu verstehen.  

Dieses schwere Krankheitsbild wird häufig kompliziert durch zusätzlich auftretende Störungen, wie Angst, Depression, Suizidalität, Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Somatisierungsstörungen und Herz- Kreislauf- Erkrankungen. Wenn diese Symptome jedoch länger als einen Monat anhalten, führen sie zu deutlichen Beeinträchtigungen im Alttag. Daher ist es wichtig, sie behandeln zu lassen.

Je früher eine PTBS als solche erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen, diese erfolgreich zu überwinden.

    Unser Behandlungsangebot

    Mit den Patient*innen möchten wir nach gemeinsamer Erarbeitung eines individuellen Behandlungsplanes:

    • Sicherheiten wiederherstellen und aufbauen.
    • eine Stabilisierung im Hier und Jetzt unterstützen.
    • eine Akzeptanz und Störungsbewältigung erreichen.
    • eine Affektdistanzierung nach Traumabelastungen erreichen.
    • akute Krisen bewältigen.
    • differenzierte Umgangs- und Verhaltenskonzepte erarbeiten.
    • Ressourcen erkennen, erhalten und fördern.
    • Soziale Kompetenzen fördern.
    • eine Reintegration in den Alltag erreichen.