Depression im Alter

Neben der Demenz ist die Altersdepression die häufigste psychische Erkrankung im Alter.

Oft werden Depressionen im Alter nicht erkannt, weil die Symptome – z.B. Niedergeschlagenheit und sozialer Rückzug - als normale Begleiterscheinungen des Alterns interpretiert werden. Darüber hinaus werden die Symptome der Depression oft von körperlichen oder psychosomatischen Beschwerden überlagert.

Aus Scham darüber, möglicherweise psychisch erkrankt zu sein, sprechen ältere Patient*innen oft nicht über ihre psychischen Beschwerden sondern rücken die körperlichen Symptome in den Vordergrund. Bei einer Schilderung lassen sich Körperkrankheiten und Symptome einer Depression schwer voneinander trennen, zumal ältere Personen zur Bagatellisierung ihrer Gefühle neigen. 

Dabei lassen sich Depressionen auch im Alter gut behandeln.

Unser Behandlungsangebot

Ziel unserer Behandlung ist die größtmögliche Selbständigkeit und Aktivität unserer Patient*innen.

Dazu gehört Diagnostik und Behandlung körperlicher Begleit- und Grunderkrankungen. Über die Biografiearbeit erarbeiten wir mit den Patient*innen ein individuelles Krankheitsmodell, auf das wir unseren Behandlungsplan aufbauen. Dieser umfasst neben einer angepassten Medikation nicht-medikamentöse Therapien wie Ergotherapie, kognitives Training, Bezugspflege und weitere therapeutische Bausteine.

Die Behandlung kann voll- oder teilstationär (Tagesklinik) erfolgen.