Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Wir helfen Ihnen weiter…

  • wenn Sie an körperlichen Beschwerden leiden, die medizinisch nicht erklärbar sind.
  • wenn Sie seit Jahren unter beeinträchtigenden Schmerzen leiden.
  • wenn Sie körperlich erkrankt und medizinische Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind.
  • wenn Sie an einer Essstörung leiden. 

Wir bieten regelmäßig und kurzfristig Informationsgespräche an. Darin informieren wir Sie gerne über unser Behandlungsangebot und zeigen Ihnen unsere Klinik. Auch bemühen wir uns, ihr persönliches Problem genauer zu verstehen, und geben eine Empfehlung bzgl. der für Sie hilfreichen Behandlungsmöglichkeiten ab (z.B. ob eine stationäre Behandlung für Sie hilfreich sein kann). Gemeinsam mit Ihnen entscheiden wir dann, ob Sie zur Behandlung zu uns kommen möchten und wann dies möglich ist.

Für wen wir da sind

Für wen wir da sind

Mit unserem Behandlungsangebot richten wir uns an Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen, Störungsbildern also, bei denen den engen wechselseitigen Beziehungen von Körper und Seele eine besondere Bedeutung zukommt.

  • Essstörungen (z. B. Anorexia nervosa, Bulimia nervosa) behandeln wir in einem spezialisierten Therapie-Setting. Ziel ist die individuelle Bedeutung der Erkrankung zu verstehen, ein normales Essverhalten und Körpergewicht zu erreichen und Störungen des Körperbildes zu überwinden.
  • Chronische Schmerzzustände sind häufig Folge einer körperlichen Erkrankung, sie sind bezüglich ihrer Intensität und Dauer fast immer stark von psychischen Faktoren abhängig. Auch gibt es Schmerzen, für die sich keine körperliche Ursache findet. Oft drückt dann der Körper einen seelischen Schmerz aus. Die Behandlung erfolgt in enger Kooperation mit einem Schmerzmedizinischen Zentrum in Osnabrück.
  • Somatoforme Störungen verursachen körperliche Krankheitszeichen, die sich nicht (vollständig) körpermedizinisch begründen lassen. Neben somatoformen Schmerzen können Funktionsstörungen aller Organsysteme auftreten (z. B. Herz-Kreislaufsystem, Magen-Darm-Trakt, Atmungssystem, Haut etc.).
  • Chronische körperliche Erkrankungen ziehen oft psychische Belastungen nach sich. Krankheitsakzeptanz und -bewältigung können Probleme bereiten, es kann aber auch zu erheblichen Ängsten oder depressiven Symptomen kommen. Es kann nicht nur das psychische Befinden behandelt werden, auch die Prognose der Grundkrankheit kann sich deutlich verbessern.
  • Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) sind Störungen, die durch belastende Lebensereignisse und zum Teil unbewusste Konfliktkonstellation („psychogen“) entstehen und zu körperlichen Ausdrucksformen führen. Beispielsweise sind dies Störungen der Bewegungsmuster, der Sprache oder der Sinnesorgane, die zu sehr ausdrucksstarken und belastenden Symptomen führen können.
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen treten nach akuten Krisen auf, als posttraumatische Belastungsstörung nach außergewöhnlichen Bedrohungen sowie auch als sogenannte Anpassungsstörungen beim Eintritt belastender Lebensereignisse (z. B. schwerer Erkrankung, Krebs, Trauerfällen)
  • Angsterkrankungen mit Panikattacken, phobische Störungen aber auch generalisierte Ängste sind fast immer mit starker Körpersymptomatik verbunden.
  • Depressive Störungen zeichnen sich durch eine sehr unterschiedlich ausgestaltete Symptomatik aus und sind insbesondere mit beeinträchtigtem Körpererleben verbunden.
  • Erschöpfungssyndrome sind mit vorzeitiger körperlich/geistiger Ermüdbarkeit verbunden, aber auch mit erhöhter Reizbarkeit und Schlafstörungen und sollten vom Burnout abgegrenzt werden.
  • Sexuelle Funktions- und Identitätsstörungen sind häufig tabuisierte Themen, bei denen u. a. Scham eine große Rolle spielt.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Störungsbilder mit Überlappung häufig zu psychiatrischen oder unterschiedlichsten somatischen Erkrankungen.

Was wir anbieten

Was wir anbieten

Wir wollen versuchen, mit unseren Patienten gemeinsam die Hintergründe und die aufrechterhaltenen Bedingungen ihrer Erkrankung zu verstehen, sinnvolle und notwendige Veränderungen einzuleiten und hilfreiche Bewältigungsstrategien mit ihnen zu erarbeiten.

Primär psychische Belastungen können massive körperliche Beschwerden verursachen und auf diesem Wege Ausdruck eines seelischen Konfliktes sein. Anderseits führen vor allem schwere und chronische Erkrankungen häufig zu einer erschwerten Krankheitsverarbeitung, welche sich wiederum in deutlichen psychischen Krankheitszeichen, wie z. B. Ängsten und Depressionen wiederfinden.

In der psychosomatischen Medizin schenken wir dem so genannten bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell besondere Beachtung, sowohl hinsichtlich der Entstehung einer Erkrankung, als auch im Hinblick auf ihre weitere Entwicklung. Gemeinsam mit den Patienten möchten wir die Bedeutung einer individuellen Lebensgeschichte verstehen und ihnen helfen, diese integrieren zu lernen.

Dafür sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen. Psychotherapeutische Arbeit bedeutet stets eine Bereitschaft zur Veränderung. Dies kann manchmal schmerzhaft oder scheinbar unmöglich sein. Wir möchten mit ihnen eine nachhaltige Motivation erarbeiten, hilfreiches Verhalten zu fördern und ungesundes aufzugeben. Leidensdruck und Veränderungsbereitschaft, aber auch vorhandene Ressourcen wollen wir mit ihnen gemeinsam nutzen, um realistische Therapieziele zu benennen und Wege dorthin zu erkunden.

Therapiebausteine

Therapiebausteine

  • Psychotherapie mit verhaltenstherapeutischen Schwerpunkten
  • Bezugspflege nach individuellem Pflegeplan
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Entspannungstraining (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson)
  • Akupunktur
  • Qi Gong
  • Kunsttherapie
  • Musiktherapie
  • ergänzende medikamentöse Behandlung
  • Sozialtherapeutische Beratung und Planung, Vermittlung und Hilfestellung
  • Abklärung und Behandlung von Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Krankheitsspezifische Informationsangebote für Patienten und Angehörige
  • Freizeitgestaltung, Außenaktivitäten
  • Zusammenarbeit mit Angehörigen, Betreuern, niedergelassenen Ärzten und nachsorgenden Einrichtungen
Über die Klinik für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie

Über die Klinik für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie verfügt über Kapazitäten für 20 Patienten.

Das Team besteht aus aus Ärzten, Psychologen, Gesundheits- und Krankenpflegern, Sozialpädagogen/Sozialarbeitern, Kunst- und Musiktherapeutinnen, sowie Körper- und Physiotherapeuten.

Mit unserer Psychosomatischen Ambulanz halten wir ein weiteres qualifiziertes Behandlungsangebot für Patienten bereit, die behandlungsbedürftig sind, aber keines stationären Settings bedürfen.

Ansprechpartner und Anmeldung

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

 +49 541 313 704

  +49 541 313 709

 psm1.psy(at)osnabrueck.ameos.de