Allgemeine Psychiatrie

In der Allgemeinen Psychiatrie und Psychotherapie werden Patientinnen und Patienten im Alter von 18 bis 65 Jahren behandelt, die an psychischen Störungen leiden. Neben den stationären Behandlungsplätzen gibt es tagesklinische und ambulante Angebote.

Unsere Behandlungsziele sind darauf ausgerichtet, die körperliche und psychische Gesundheit, die Lebenszufriedenheit sowie die Eigenständigkeit und Selbsthilfe unserer Patienten zu fördern. Dies basiert auf Grundlage empirisch belegter wissenschaftlicher Standards.

Unser Krankheitsverständnis ist ganzheitlich und berücksichtigt körperliche, psychische und soziale Faktoren.

Affektive Störungen

Affektive Störungen

Was sind affektive Störungen? Affektive Störungen, auch Affektstörungen genannt, umfassen eine Gruppe von psychischen Störungen, bei denen die Hauptsymptome in einer klinisch bedeutsamen Veränderung der Stimmungslage bestehen:

  • entweder als Depression - mit oder ohne begleitende Angst -
  • oder als gehobene Stimmung (Manie und Hypomanie)

Affektive Erkrankungen können akut, episodisch und chronisch auftreten, und sind in der Regel phasenhaft, das heißt, sie treten nach längerer Zeit der Beschwerdefreiheit auf.

 

Ansprechpartner:

Dr. med. Claus Witte - Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie,
Chefarzt Allgemeine Psychiatrie I
Tel.: +49 541 313 301
E-Mail: cwit.psy@osnabrueck.ameos.de 

Akute Krisen und Belastungen

Akute Krisen und Belastungen

Nach besonders schwerwiegenden Ereignissen oder Lebensumständen können deutliche psychische Beschwerden auftreten.

Akute Krisen können auch auftreten, wenn bekannte Krankheiten sich plötzlich verschlechtern.

Wir bieten umfassende Diagnostik und akute Therapieintervention an. 

 

Ansprechpartner:

Dr. med. Claus Witte - Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie,
Chefarzt Allgemeine Psychiatrie I
Tel.: +49 541 313 301
E-Mail: cwit.psy@osnabrueck.ameos.de 

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörung wie geht man damit um? Manche Menschen unterscheiden sich in ihren Einstellungen und Verhaltensmustern von dem in der jeweiligen Kultur Erwarteten und Akzeptierten in einer Weise, dass sie dadurch in Konflikt mit ihrer sozialen Umgebung kommen und persönlich unter ihren Abweichungen zu leiden beginnen. Die Psychiatrie spricht von einer Persönlichkeitsstörung.

Beispiele für Persönlichkeitsstörungen sind:

  • die paranoide Persönlichkeitsstörung, bei der übertriebenes, unbegründetes Misstrauen im Vordergrund steht,
  • die schizoide Persönlichkeitsstörung mit emotionaler Kühle und Unfähigkeit zu stärkeren Gefühlen,
  • die anankastische Persönlichkeitsstörung mit übermäßiger Vorsicht und Perfektionismus,
  • die ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung oder die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, bei der es zu starken Stimmungsschwankungen und häufigen Konflikten mit anderen Menschen kommt und die sich auch als "Borderlinestörung" äußern kann.

In Einzelfällen sind Persönlichkeitsstörungen auf körperliche Ursachen oder schwer belastende Lebensereignisse zurückzuführen, häufig sind sie jedoch als eine Eigenschaft der jeweiligen Persönlichkeit zu verstehen.

 

Ansprechpartner:

Dr. med. Claus Witte - Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie,
Chefarzt Allgemeine Psychiatrie I
Tel.: +49 541 313 301
 E-Mail: cwit.psy@osnabrueck.ameos.de 

 

 

Psychische Erkrankungen bei geistig behinderten Patienten

Psychische Erkrankungen bei geistig behinderten Patienten

Auch intelligenzgeminderte (geistig behinderte) Menschen können psychisch erkranken.

Häufigkeit und Risiko einer zusätzlichen psychischen Erkrankung sind im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung größer. Das gesamte Spektrum psychischer Störungen kann auftreten.

Erscheinungsbild und Ausprägung der Erkrankung stellen sich dabei oftmals anders dar. Sowohl vorbestehende Verhaltsformen, als auch verminderte Fähigkeiten in der Wahrnehmung, Kommunikation und Kooperation können die Krankheitsbilder überlagern.

Sonst typische Erkrankungszeichen fehlen mitunter, treten vermindert oder verändert auf und eigene Angaben können oft nicht gemacht werden.

Auch zusätzliche körperliche Erkrankungen oder Behinderungen sind nicht selten.

 

Station R 2

Das Team der Spezialstation R 2 hat sich auf die Behandlung von akuten psychischen Erkrankungen bei intelligenzgeminderten (geistig behinderten) Patienten spezialisiert.

Ärztliche Leitung:

Klaus Winkelmann - Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Chefarzt Allgemeine Psychiatrie II
Telefon: +49 541 313 501
E-Mail: kwin.psy@osnabrueck.ameos.de 

 

 

Psychosen

Psychosen

Was für Psychosen gibt es? Psychosen können akut und vorübergehend, aber auch chronisch auftreten und umfassen verschiedene psychische Störungen, bei denen die Betroffenen die Realität verändert wahrnehmen.

Symptome einer Psychose sind häufig:

  • Halluzinationen oder Wahnvorstellungen
  • schwerwiegende Denkstörungen
  • starke Ängste und Antriebsstörungen

Auf der Grundlage eines individuellen Behandlungsplanes gehören neben einer umfassenden Diagnostik, Psychotherapie mit verhaltens- und gesprächstherapeutischem Schwerpunkt, Bezugspflege nach individuellem Pflegeplan sowie medikamentöse Therapie zum Behandlungsangebot.

 

Ansprechpartner:

Dr. med. Claus Witte - Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie,
Chefarzt Allgemeine Psychiatrie I
Tel.: +49 541 313 301
E-Mail: cwit.psy@osnabrueck.ameos.de 

Klaus Winkelmann - Facharzt für Neurologie und Psychiatrie,
Chefarzt Allgemeine Psychiatrie II
Telefon: +49 541 313 501
E-Mail: kwin.psy@osnabrueck.ameos.de 

Psychose und Sucht

Psychose und Sucht

Das Team der Station R4 hat sich auf die Behandlung von Doppeldiagnose-Patienten spezialisiert, d. h. mit einer Komorbidität (d. h. das Auftreten zusätzlicher Erkrankungen im Rahmen einer definierten Grunderkrankung) von:

  • schizophrener, schizoaffektiver oder drogeninduzierter Psychose,
  • affektiver oder bipolaren Störung,
  • Persönlichkeitsstörung,

und gleichzeitigem Auftreten von Suchtmittelmissbrauch oder -abhängigkeit.

 

Mit dem Patienten möchten wir nach gemeinsamer Erarbeitung eines individuellen Behandlungsplanes

  • akute Krisen behandeln und abmildern,
  • eine Entgiftung erreichen und eine optimale medikamentöse Einstellung etablieren,
  • die psychischen Grunderkrankungen bessern,
  • eine affektive Stabilisierung erreichen und krankheitsbedingte Defizite kompensieren,
  • Fähigkeiten zur Bewältigung der Alltagsprobleme erarbeiten,
  • zur Abstinenz und Konsumminderung motivieren,
  • Ressourcen erhalten und fördern sowie
  • Chronifizierung verhindern.

 

Station R 4

Ärztliche Leitung:

Klaus Winkelmann - Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Chefarzt Allgemeine Psychiatrie II
Telefon: +49 541 313 501
E-Mail: kwin.psy@osnabrueck.ameos.de