22.04.2016  | AMEOS Klinikum Osnabrück

Gute Gründe für einen Pflegeberuf

Eine Ausbildung im Gesundheitswesen hat Zukunftspotenzial: Fachkräfte werden allerorts gesucht. Für Menschen mit Interesse am Gesundheitswesen sind die Berufsaussichten ausgesprochen positiv. Seit Jahren führen die Pflegeberufe das Ranking der vertrauenswürdigsten und aus Sicht der Bevölkerung wichtigsten Berufe in Deutschland an. Angehörige der Pflegeberufe genießen also ein hohes Ansehen.

"Der Pflegesektor ist der Jobmotor der Zukunft" - so formulierte die Bundesagentur für Arbeit im Herbst 2013 in ihrem Arbeitsmarktbericht. Dass die Pflege eine boomende Branche ist, darüber sind sich eigentlich alle Experten einig. Zum einen sind die Arbeitsplätze im Gesundheitswesen für Fachkräfte sicher und unabhängig von wirtschaftlichen Schwankungen, zum anderen zeichnet sich für die nächsten Jahre ein großer Bedarf an Fachkräften ab. Nach der Ausbildung ergeben sich vielfältige Berufsperspektiven. Gerade junge Fachkräfte können sich aussuchen, wo und bei wem sie arbeiten wollen. Neben Anstellungen in Pflegeheimen finden Pflegende auch interessante Jobs bei ambulanten Pflegediensten, in Krankenhäusern, in Altenheimen oder in Rehaeinrichtungen. Dabei spezialisiert sich der Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege immer stärker, viele neue und verantwortungsvolle Aufgabenfelder sind in den letzten Jahren hinzugekommen.

Das AMEOS Institut West - Osnabrück bereitet junge Menschen optimal auf solche Aufgaben vor. Um diesen Mitarbeitern für ihren weiteren Karriereweg eine optimale berufliche Qualifizierungsperspektive zu bieten, haben das AMEOS Institut West - Osnabrück und die FOM - Hochschule für Ökonomie und Management aus Essen, eine Kooperation zur Qualifizierung von Mitarbeitern in Pflegeberufen vereinbart. Wesentliches Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinsame Lehrstandards für ein praxisbezogenes Pflege-Studium zu entwickeln und einen gemeinsamen Wissensaustausch zu initiieren.

Dazu stehen berufsbegleitend die siebensemestrigen Bachelor-Studiengänge „Gesundheits- und Sozialmanagement“ und „Gesundheitspsychologie & Pflege“ sowie der viersemestrige berufsbegleitende Master-Studiengang „Public Health“ bei der FOM zur Auswahl.

„Auf eine ausgezeichnete Fachausbildung legen wir größten Wert“, so AMEOS Vorstandsmitglied Michael Dieckmann. „Mit der Kooperation zwischen AMEOS und der FOM setzen wir ein klares Zeichen für eine Verbesserung der Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden.“

„Die FOM verfügt mit ihren speziell auf den Gesundheitssektor abgestimmten Studiengängen über umfangreiche Erfahrungen“, so Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM. „Insbesondere der gelungene Theorie-Praxis-Transfer ist für die FOM zentrales Element für den Studien- wie beruflichen Erfolg. Im Rahmen der Kooperation mit AMEOS wollen wir das Konzept des akademischen Lehrkrankenhauses in der Pflege umsetzen, um diesen Transfer zu institutionalisieren.“

Das AMEOS Institut West - Osnabrück umfasst ein vielfältiges Angebot an Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Gesundheitsberufe. Dazu gehört eine Krankenpflegeschule mit 100 Ausbildungsplätzen, eine Weiterbildungsstätte, an der sich Mitarbeiter aus Pflegeberufen in stationären und ambulanten Einrichtungen zur Fachkraft für psychiatrische Pflege weiterbilden sowie ein umfangreiches Angebot der Innerbetrieblichen Fortbildung für alle Berufsgruppen und auch für externe Teilnehmer. Gemeinsam mit den Diakonie Pflegeschulen Osnabrück des Diakonischen Werkes in Stadt und Landkreis Osnabrück und der dazugehörigen Niedersächsischen Akademie für Fachberufe im Gesundheitswesen bildet das Bildungsinstitut in Osnabrück die Kooperation BiPOs (Bildung und Pflege Osnabrück) mit dem Ziel, Kompetenzen zu bündeln, und damit die Aus-, Fort- und Weiterbildungsqualität in der Gesundheitsbranche in der Region Osnabrück zu optimieren.

Die FOM wurde 1993 mit Sitz in Essen als erste deutsche Fachhochschule in der Trägerschaft von Wirtschaftsverbänden gegründet. Heute liegt die Trägerschaft der FOM bei der gemeinnützigen Stiftung „BildungsCentrum der Wirtschaft“. Die Studiengänge der FOM richten sich auch an Berufstätige und Auszubildende, die parallel zur Berufstätigkeit ein Studium absolvieren möchten und dabei auf einen hohen Praxisbezug Wert legen. Die Hochschule FOM ist deutschlandweit an über 30 Standorten tätig.