Erweiterte Ambulante Physiotherapie

Die Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) ist eine komplexe Behandlungsform, bei der die Physiotherapie um ein gerätegestütztes Aufbautraining und eine Physikalische Therapie (Kryo-oder Thermotherapie) ergänzt wird. Mit einem Zeitaufwand von 120 Minuten an 5 Tagen in der Woche (Montag bis Freitag) soll der optimale Heilungsverlauf schneller erreicht werden.

Die EAP-Behandlung dürfen nur Therapiezentren mit entsprechender Lizenz, qualifizierten Therapeuten, modernsten Geräten für das Muskelaufbautraining und geeigneter Therapiefläche anbieten. Nach eingehender Diagnostik wird die EAP individuell auf die persönlichen Bedürfnisse der Patient*innen abgestimmt. Unter fachärztlicher Kontrolle wird der Therapieverlauf regelmäßig überprüft und entsprechend angepasst, um bestmögliche Therapieerfolge zu erreichen. Wir führen die EAP nach Genehmigung durch die Berufsgenossenschaften und aller Privatversicherungen durch.

Indikationen:

Funktions- und Leistungsbeeinträchtigungen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates:

  • Durch Verletzungen (operativ oder konservativ versorgt) im Bereich der Knochen, Sehnen, Bänder
  • Bei Gelenkverletzungen
  • Bei operativ als auch bei konservativ versorgten Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule
  • Bei der Versorgung von Endoprothesen im Hüft-, Knie- und Schulterbereich

Die Verordnung erfolgt nach Arbeitsunfällen durch einen Facharzt (D-Arzt) und bei Privatpatienten durch den behandelnden Arzt.

Wir beantragen die Genehmigung bei der zuständigen Berufsgenossenschaften für Sie – und als Privatpatient bekommen Sie einen Kostenvoranschlag von uns.

Kontakt

Kontakt

AMEOS Reha Zentrum Oberhausen
Wilhelmstr. 34
46145 Oberhausen
Telefon: 0208 695-402
E-Mail: rzo@ob.ameos.de

Sprechen Sie uns gern an – wir helfen Ihnen weiter!

Weitere Informationen

Aufnahme

Aufnahme

Nach Operationen (Anschlussheilbehandlung):

Sie stellen noch während Ihres Krankenhausaufenthaltes einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse (mit Hilfe des Sozialdienstes) oder bei Ihrem Rentenversicherungsträger.

Medizinische Rehabilitation:

Den Antrag stellen Sie zusammen mit Ihrem behandelnden Arzt, der die Reha-Maßnahmen bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Rentenversicherungsträger beantragt.

Im weiteren Verlauf nimmt Ihre Krankenkasse oder der Rentenversicherungsträger mit uns Kontakt auf und vereinbart einen Termin zur Aufnahme zur ambulanten Rehabilitation. Sie werden dann umgehend von uns über Ihren ersten Termin und den Ablauf der Rehabilitation informiert.

Privat Versicherte:

Sie benötigen eine Genehmigung von Ihrer privaten Krankenkasse und/oder Beihilfestelle. Eine entsprechende Verordnung erhalten Sie bei Ihrem behandelnden Arzt.

Nachsorge

Nachsorge

Nach Abschluss Ihrer Reha-Maßnahme sind Leistungen zur intensiven Nachsorge sinnvoll, um bereits erreichte Rehabilitationsziele nachhaltig zu stabilisieren und auszubauen.

Wir bieten Ihnen hierzu an:

  • Krankengymnastik/Physiotherapie/Ergotherapie/Logopädie
  • D1 Standardisierte Heilmittelkombination
  • IRENA und T-RENA
  • Medizinische Trainingstherapie
IRENA (Intensivierte Rehabilitationsnachsorge) und T-RENA (Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge)

IRENA (Intensivierte Rehabilitationsnachsorge) und T-RENA (Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge)

Das Reha-Zentrum Oberhausen bietet in Kooperation mit den Rentenversicherungen dieses Nachsorge-Programm an. Die Teilnahme an der intensivierten Rehabilitationsnachsorge (IRENA und T-RENA) kann im Anschluss an eine stationäre oder ganztägig ambulante Rehabilitation vom Arzt empfohlen werden.

IRENA und T-RENA wird angeboten bei:

  • Kardiologischen Erkrankungen
  • Orthopädischen Erkrankungen

Bei der Einplanung von Nachsorge Terminen berücksichtigen wir die individuellen Bedürfnisse der Patient*innen mit entsprechend abgestimmten Therapiezeiten.

Gern beantworten wir weitere Fragen und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Für orthopädische Nachsorge: Tel: 0208 695-9402/-9403 oder per E-Mail an rzo@ob.ameos.de

Für kardiologische Nachsorge: Tel: 0208 695-4200 oder per E-Mail an kardiologie.rzo@ob.ameos.de

Medizinisch-beruflich orientierte Reha (MBOR)

Medizinisch-beruflich orientierte Reha (MBOR)

Das AMEOS Reha Zentrum Oberhausen bietet als besondere Therapiemaßnahme für den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach orthopädischer Erkrankung die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) an. Die MBOR richtet sich an arbeitsfähige Menschen, die nach einem orthopädischen Eingriff, bspw. einer Fraktur oder einem Gelenkersatz wieder fit für den Beruf gemacht werden müssen und bereits eine stationäre oder ganztägig ambulante Rehabilitation durchlaufen haben.

Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern entwirft gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles, auf die jeweiligen beruflichen Anforderungen angepasstes Rehabilitationsprogramm. Es werden somit spezielle Bedürfnisse und Voraussetzungen für die berufliche Tätigkeit berücksichtigt.

In einem WorkPark können mit Hilfe zahlreicher Therapiegeräte unterschiedliche berufsbezogene Tätigkeiten simuliert und trainiert werden. Den Teilnehmenden stehen beispielsweise ein PC-Arbeitsplatz zum Training bei Haltungsproblemen, oder eine Schraubsimulation für Fingerfertigkeiten und Kräftigung der Arm- und Schultermuskulatur zur Verfügung. Auch für die Stärkung der Beinmuskulatur oder des Lendenwirbelbereichs, der vor allem in Pflegeberufen stark beansprucht wird, kann ein auf die individuellen Übungen ausgerichteter Parcours aufgebaut werden. Neben Trainingseinheiten finden hier zudem Belastungsproben statt, die den Patienten ermöglichen ihre Belastbarkeit in einem berufsbezogenen Rahmen einzuschätzen und an Sicherheit zu gewinnen.

Die Vorbereitung auf den Arbeitsalltag umfasst neben der gezielten Stärkung der körperlichen Leistungsfähigkeit auch eine psychologische Beratung zum Umgang mit Stress oder die Unterstützung bei einer möglichen beruflichen Umorientierung. Für Informationen zu beruflichen Fördermaßnahmen und Wiedereingliederung stehen den Teilnehmenden die Mitarbeiter des Sozialdienstes beratend zur Seite.

Kontakt: Tel: 0208 695-9402/-9403 oder per Email an rzo@kk-ob.de

Sozialdienst

Sozialdienst

Unser Sozialdienst unterstützt Sie bei Fragen zu:

Übergang in den Beruf

Wir beraten berufstätige Patient*innen und leisten Hilfestellung bei der Beantragung von Übergangsgeld, bei beruflicher Wiedereingliederung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wie Umschulungen (berufliche Reha) und Hilfsmittel am Arbeitsplatz, Schwerbehinderung, etc.

Antragsstellung bei Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern

Wir unterstützen bei der Beantragung u.a. von Pflegegraden oder Schwerbehinderung

Hilfsmittelversorgung

In Zusammenarbeit mit der Ergotherapie suchen wir passende Hilfsmittel aus, die Sie in Ihrem häuslichen und beruflichen Alltag unterstützen.

Kontakt Sozialdienst

Karoline Welk
Tel: 0208 695 148
E-Mail schreiben