Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum

In unserem interdisziplinären Kontinenz- und Beckenbodenzentrum (IKBZ) behandeln wir Menschen, die an einer Inkontinenz leiden. Unter Inkontinenz versteht man das unzureichende Zurückhalten des Blasen- bzw. Darminhaltes – allein in Deutschland sind rund 6 Millionen Menschen davon betroffen.

Inkontinenz kann auch auf komplexe Erkrankungen hinweisen – wie beispielsweise Schließmuskelstörungen, Senkungen der Geschlechtsorgane und Beckenbodenschwächen bei Frauen oder Prostataerkrankungen bei Männern. Deshalb ist hier eine frühzeitige ärztliche Behandlung besonders wichtig – auch, weil sie gute Erfolgschancen hat.

Oft lässt sich durch konservative Behandlungsmethoden wie Beckenbodengymnastik, Miktionstraining oder eine medikamentöse Therapie bereits eine deutliche Besserung der Beschwerden erreichen. Operative Verfahren werden nach Möglichkeit minimal-invasiv durchgeführt.

Unser interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum ist auf die Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Patienten mit Blasen-, Darm- sowie Beckenbodenerkrankungen spezialisiert. Zur schnellen und differenzierten und optimalen Therapieplanung arbeiten wir eng mit den Fachärzten der Fachgebiete Gynäkologie, Urologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie mit Physiotherapeuten zusammen.

Zentrumsleitung

Zentrumsleitung

Dr. med. Carsten Böing
Dr. med. Carsten Böing

Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Schwerpunktbezeichnung Gynäkologische Onkologie
Spezielle Geburtshilfe und Perinatologie
Spezielle operative Gynäkologie
MIC III (Minimal-invasive Chirurgie der Stufe III) IBCLC, AGUB II

 +49 208 695-241

  +49 208 695-5499

 gynaekologie.stc(at)ob.ameos.de

Behandlungsschwerpunkte

Behandlungsschwerpunkte

Die Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Schließmuskelstörungen
  • Hämorrhoiden und Analfisteln
  • Blasenfunktionsstörungen (Harninkontinenz)
  • Unwillkürlicher Verlust von Darminhalt (Stuhlinkontinenz)
  • Senkungsbeschwerden bei Frauen wie zum Beispiel Senkung der Gebärmutter oder der Blase
Transparentes und qualitativ hochwertiges Versorgungskonzept

Transparentes und qualitativ hochwertiges Versorgungskonzept

Die Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie (DGK) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) haben ein Zertifizierungssystem für Interdisziplinäre Kontinenz- und Beckenbodenzentren entwickelt.

Ziel dieses Systems ist die Schaffung eines transparenten und qualitativ hochwertigen Versorgungskonzeptes für Patientinnen und Patienten mit Harn- und Stuhlinkontinenz. Interdisziplinäre Kontinenz- und Beckenbodenzentren sind fachübergreifende Einrichtungen, die sich schwerpunktmäßig mit Problemen der Harn- und Stuhlinkontinenz sowie funktionellen Störungen und Erkrankungen des Beckenbodens beschäftigen. Dies schließt auch Fehlbildungen, gutartige und bösartige Tumoren sowie Funktionsstörungen aus vorausgegangenen Verletzungen oder Operationen ein.

Aufklärung und Information

Aufklärung und Information

In der Sprechstunde erhalten Patienten individuelle Behandlungsempfehlungen. Um umfassend über Inkontinenz aufzuklären und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten vorzustellen, werden zusätzlich regelmäßige Informationsveranstaltungen angeboten.