Allgemein- und Viszeralchirurgie

In unserer Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie bieten wir unseren Patienten ein breites Spektrum der Allgemeinchirurgie und eine Spezialisierung im Bereich der Viszeralchirurgie („große Bauchchirurgie“) mit modernen und minimal-invasiven Operationstechniken. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie stellt eine kompetente und umfassende Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung sicher. Im Rahmen eines interdisziplinären Bauchzentrums werden spezielle viszeralmedizinische Erkrankungen fachübergreifend mit der Klinik für Innere Medizin behandelt.

 

Maßstäbe setzt unsere Klinik auch in der gastroenterologischen und onkologischen Chirurgie. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Behandlung kolorektaler (Dickdarm- und Enddarm-) Erkrankungen in unserem zertifizierten Darmkrebszentrum mit rund 100 operativen Primärfällen.

Darüber hinaus ist unsere Abteilung auch Mitglied im Deutschen Schilddrüsenzentrum

Klinikleitung

Klinikleitung

Dr. med. Axel Döhrmann
Dr. med. Axel Döhrmann

Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Leiter Darmkrebszentrum
Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie

 +49 208 695-300

  +49 208 695-5209

 allgemeinchirurgie.stc(at)ob.ameos.de

Dr. med. Christian Fechner
Dr. med. Christian Fechner

Ltd. Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, spezielle Viszeralchirurgie

 +49 208 695-300

  +49 208 695-5209

 christian.fechner(at)ob.ameos.de

Sprechstunden

Sprechstunden

Allgemeine Sprechstunden
08:00 – 16:15 Uhr

Endokrine Sprechstunde
Montag 13:00 – 16:30

Proktologische Sprechstunde
Donnerstag 13:00 – 16:30

Zusätzliche Termine nach Vereinbarung.
Notfallambulanz täglich 24 Stunden geöffnet.

Gefäßsprechstunde, Fußsprechstunde: Dr. med. Zahi Saleh

Gefäßsprechstunde, Fußsprechstunde: Dr. med. Zahi Saleh

Gefäßsprechstunde:
Montag 09:00 - 12:00
Donnerstag 09:00 - 12:00

Fußsprechstunde
Dienstag 9:00 - 12:0

Kontaktformular

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Leistungsspektrum

Unser diagnostisches Spektrum

Unser diagnostisches Spektrum

  • Rektoskopie, Proktoskopie
  • Interdisziplinäre Endoskopie und gastrointestinale Funktionsdiagnostik
  • Ultraschalluntersuchung (Bauchraum, Brust­korb, Schilddrüse, Leiste, Haut) mit Farb­duplex und Dopplersignal
  • Röntgendiagnostik mit CT, Gefäßdiagnostik und interventioneller Angiographie (PTA (Aufdehnung von Gefäßen) und Stenteinlage)
  • MRT
  • Nuklearmedizinische Untersuchungen
  • Diagnostische Laparoskopie
Minimal-invasive Chirurgie (MIC)

Minimal-invasive Chirurgie (MIC)

Minimal-invasive Chirurgie (MIC), auch Schlüssellochchirurgie genannt, bezeichnet operative Eingriffe mit kleinstem Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen).

Schon immer war es Ziel der operativen Behandlung, eine rasche Genesung mit geringen Beschwerden nach der Operation einzuleiten. Kleinere Schnitte und kleinere Verletzungen der Weichteile beim Zugang führen zu geringeren Schmerzen nach der Operation und zu einer rascheren Erholung und Mobilisation. In den letzten Jahren haben sich minimal-invasive Operationstechniken fest etabliert und haben viele konventionelle Operationsverfahren, die über Jahrzehnte als "Goldener Standard" galten, verdrängt.

Zur Durchführung dieser Operationen werden spezielle Kameras und Instrumente über kleine Öffnungen in den Körper eingebracht. Die Klinik verfügt über modernste Videotechnik (HDTV), Ultraschallskalpelle, Hochfrequenzsysteme zur Blutstillung und ein Dokumentationssystem für sichere und schonende Operationen.

Minimal-invasive Techniken werden in allen anerkannten Einsatzbereichen eingesetzt:

  • Leisten- und Narbenbrüche
  • Entfernung der Gallenblase
  • Entfernung des Wurmfortsatzes ("Blinddarm")
  • Diagnostische Bauchspiegelung (Laparoskopie)
  • Refluxkrankheit und Zwerchfellbrüche
  • Dickdarm und Enddarmentfernung bei Entzündung und Tumoren
Fast-Track-Chirurgie

Fast-Track-Chirurgie

Unter Fast-Track-Chirurgie (englisch, sinngemäß etwa „Schnellspur“-Chirurgie), auch als Fast-Track-Rehabilitation bezeichnet, versteht man ein komplexes therapeutisches Konzept. Es zielt durch die Anwendung gesicherter Behandlungsmaßnahmen darauf ab, allgemeine Komplikationen nach operativen Eingriffen zu vermeiden. Ziel dieser Behandlungsmaßnahmen ist es, die Rekonvaleszenz der Patienten zu beschleunigen, die durch das operative Trauma gestörte Homöostase wiederherzustellen und die Autonomie der Patienten zu erhalten. Ein Bestandteil der Fast-Track-Rehabilitation ist die rasche postoperative Mobilisation der Patienten noch am Operationstag. Aufgrund der rascheren Genesung ist eine erheblich verkürzte Liegedauer im Krankenhaus nach einer Operation möglich.

In enger Abstimmung mit den anderen Fachabteilungen konnten durch eine Reihe von Maßnahmen die allgemeinen Risiken und eine schnellere Erholung erreicht werden:

  • Präoperatives motivierendes Gespräch mit Betonung der aktiven Rolle des Patienten bei der Genesung
  • Bereits präoperative Anlage eines Schmerzkatheters (Periduralkatheter) und vorbeugende medikamentöse Schmerztherapie
  • Wegfall der präoperativen Darmspülung
  • Verkürzung der präoperativen Nüchternheit
  • Möglichst Anwendung laparoskopischer Operationsverfahren oder quere Bauchschnitte
  • minimale Substitution (Infusionen) während der Operation
  • früheste postoperative Mobilisation
  • frühzeitiger Kostaufbau und Vermeidung einer parenteralen Ernährung

Gerade bei großen Operationen im Bauchraum, wie Darmoperationen bei Tumoren oder Entzündungen zeigt diese Methode große Vorteile. Vor einer geplanten Operation wird auf belastende Abführmaßnahmen weitgehend verzichtet, bis kurz vor der Operation darf Tee getrunken werden. Während man früher im Bett lag und mehrere Tage lang weder Essen noch Trinken durfte, so erfolgt heute bereits ab dem Operationstag die Mobilisation mit Hilfe der Krankengymnasten. Ohne die vermeintliche Schonung lassen sich die Komplikationsraten deutlich senken und der Heilungsverlauf spürbar verkürzen.

Viszeralchirurgie

Viszeralchirurgie

  • Schlüsselloch-Chirurgie bei Divertikelkrank­heit, Sodbrennen (Fundoplikatio), Gallen­steinleiden, Brüchen u.a.
  • Chirurgie des Verdauungstraktes (Speise­röhre, Magen, Gallenblase, Darm etc.)
  • Interdisziplinäre, multimodale Behandlung von Tumorerkrankungen nach aktuellen Leitlinien
  • Schließmuskelerhaltende Enddarmchirurgie
  • Proktologische Erkrankungen
  • Individuelle Leistenbruchoperation mit Naht, Netz und minimal-invasiven Techniken
  • Spezialsprechstunden für: Proktologie, Schilddrüsenerkrankungen
Operationen des Verdauungstraktes (Gastrointestinale Chirurgie)

Operationen des Verdauungstraktes (Gastrointestinale Chirurgie)

Erkrankung von Gallenblase und Gallenwegen:

Das Gallensteinleiden ist eine der häufigsten operativ behandelten Erkrankungen in Deutschland. Bei auch nur geringen Beschwerden aufgrund von Gallensteinen oder einer Gallenblasenentzündung ist die Operation die Behandlungsmethode der Wahl.

Die geplante Entfernung der Gallenblase erfolgt in der Klinik für Allgemein-, und Viszeralchirurgie in der Regel (> 95%) minimal invasiv.

Auch akute Entzündungen können sicher und komplikationsarm auf laparoskopischem Wege entfernt werden. Die Operation sollte innerhalb von 72 Stunden nach Diagnosestellung durchgeführt werden.

Steine des Gallengangsystems werden vor einer Operation auf schonenden endoskopischen Weg entfernt.

Die Aufenthaltsdauer beträgt 3-5 Tage. Die Vorbereitung auf den Eingriff kann vorstationär erfolgen.

Refluxkrankheit (Sodbrennen):

Bei der Refluxkrankheit mit Symptomen wie:

  • Schmerzen
  • Sodbrennen
  • Husten, Räuspern, Kratzen im Hals
  • Chronische Bronchitis und Asthma
  • Schluckbeschwerden

stellt der chirurgische Eingriff eine gute Alternative zur konservativen Behandlung dar. Die chirurgische Therapie ist die einzige Möglichkeit, den funktionsunfähigen unteren Speiseröhrenverschluss wiederherzustellen. Zum Wohle der Patientinnen und Patienten wird dieser Eingriff in der Regel minimal-invasiv durchgeführt. Bei der sogenannten laparoskopischen Fundoplikatio wird im Rahmen einer Bauchspiegelung gleichzeitig der bestehende Zwerchfellbruch verschlossen und eine Magenmanschette um die Speiseröhre gelegt. So wird die Funktion des oberen Magenpförtners dauerhaft wiederhergestellt. Eine weitere Medikamenteneinnahme ist dann in der Regel nicht mehr erforderlich.

Appendizitis - „Blinddarmoperation":

Bei Schmerzen im rechten Unterbauch liegt oft eine akute Entzündung des Wurmfortsatzes („ Blinddarmentzündung") vor. Eine operative Entfernung ist dann dringend erforderlich.
Die Operation erfolgt über eine Laparoskopie (minimal-invasiv) oder über kleine Schnitte konventionell. Gerade bei Frauen ist die Laparoskopie vorteilhaft, da auch andere mögliche Erkrankungen an Gebärmutter, Eierstock oder Eileiter unmittelbar erkannt und gleichzeitig interdisziplinär behandelt werden können.
Dringliche Operationen können jederzeit, d.h. 24 Stunden täglich durchgeführt werden. Der Aufenthalt beträgt in der Regel nur ca. 3-5 Tage.

Dickdarmentzündung (Divertikulitis):

Tritt eine Divertikulitis mit Entzündung erstmalig auf, so wird diese konservativ mit Antibiotika, Nahrungskarenz und Schmerzmedikamenten behandelt. Eine Operation ist primär nicht erforderlich. Im Komplikationsstadium mit Darmdurchbruch oder immer wieder auftretenden Entzündungen und bei Patienten mit Veränderungen des Darmes (z.B. Enge oder beginnender Verschluss) ist eine operative Therapie mit Entfernung des betroffenen Darmabschnittes sinnvoll.
Durch die Fortschritte in der Chirurgie kann die geplante Operation, ähnlich wie bei der Gallenblasenentfernung, bei der Mehrzahl der Patient*innen minimal-invasiv, d.h. über eine Bauchspiegelung, durchgeführt werden (Knopflochchirurgie). Dabei wird der betroffene Darmabschnitt entfernt. Dies bedeutet für den Patienten einen kürzeren stationären Aufenthalt, weniger Narben, weniger Schmerzen und weniger Verwachsungsbeschwerden.

Im Notfall (freier Darmdurchbruch, Bauchfellentzündung, Darmverschluss) besteht immer die Notwendigkeit zur sofortigen Operation. Häufig kann ein künstlicher Darmausgang notwendig sein, der jedoch nach einiger Zeit wieder zurückverlegt werden kann. Es besteht eine akute Lebensgefahr, so dass gerade bei immer wieder auftretenden Divertikelentzündungen rechtzeitig über mögliche geplante Operationen nachgedacht werden sollte.

Chronisch entzündliche Darmerkrankung:

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen treten gelegentlich Komplikationen auf, die operativ behandelt werden müssen.

Wir führen z.B. durch:

  • Bei M. Crohn: Operative Behandlung der Komplikationen wie Fistel, Abszessen oder Darmverschluss
  • Bei Colitis ulcerosa: Komplette Entfernung des Dickdarmes und Enddarmes mit Pouchanlage

Bei diesen Erkrankungen erfolgt im Rahmen des „Bauchzentrums" eine enge interdisziplinäre Abstimmung mit den Spezialisten der Gastroenterologie.

Bauchspeicheldrüsenchirurgie:

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie führt regelmäßig komplexe Operationen an der Bauchspeicheldrüse durch. Die gesetzlichen Vorgaben zu Qualität und Mindestmengen sind erfüllt.

Beispiele:

  • Organerhaltende Operationen bei chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Pseudozystendrainage
  • Resektionen bei Gallengangsstenosen und chronischem Schmerzsyndrom
  • Radikaloperation bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gallengangstumoren (siehe Tumorchirurgie)
Tumorchirurgie (onkologische Chirurgie)

Tumorchirurgie (onkologische Chirurgie)

Bei der Behandlung von Tumorerkrankungen kommt der sorgfältigen und sicheren Chirurgie eine besondere Bedeutung zu. Bei vielen Erkrankungen ist eine Heilung nur durch eine Operation möglich. Häufig sind noch weitere Behandlungsschritte notwendig. In der Kombination mit Chemotherapie oder Bestrahlungen vor oder nach Operationen lassen sich die bestmöglichen Behandlungsergebnisse erzielen. Unsere Klinik sichert eine zertifizierte Qualität im Rahmen des Darmkrebszentrums und als Kooperationspartner des gynäkologischen Krebszentrums.

Die tägliche interdisziplinäre Betreuung von Tumorpatienten in Zusammenarbeit mit Spezialisten aus der Gastroenterologie, Onkologie und Palliativmedizin unter einem Dach ermöglicht die Umsetzung von optimalen Behandlungskonzepten. In wöchentlichen zertifizierten fachübergreifenden Tumorkonferenzen werden diese Behandlungskonzepte  nach aktuellen internationalen Standards entwickelt. Zur psychologischen Betreuung stehen geschulte Fachkräfte zu Verfügung.

Besondere Erfahrung besteht in der operativen Behandlung von Tumoren des Dick- und Enddarmes, des Magens, der Bauchspeicheldrüse sowie der Leber. Es werden modernste Operationstechniken und -verfahren eingesetzt. Wichtigstes Behandlungsziel ist die Heilung der Tumorerkrankung. Neben einer sicheren Entfernung des Tumors hat dabei der Erhalt von Organen bzw. Organfunktionen eine besondere Bedeutung.

Ein wichtiges Beispiel dafür ist die Vermeidung von künstlichen Darmausgängen bei Tumoren des Enddarmes (Kontinenzerhalt bei Rektumkarzinomen).

Die große Erfahrung unserer Operateure und der Einsatz moderner Operationsverfahren macht einen dauerhaften künstlichen Darmausgang nur äußerst selten notwendig.

 

Schilddrüsenchirurgie

Schilddrüsenchirurgie

Jeder 4. in Deutschland hat Schilddrüsenknoten. Bei kalten Knoten mit Krebsverdacht oder mechanischen Komplikationen sollte eine operative Entfernung erfolgen. Entscheidend für das Ergebnis ist eine sorgfältige gewebeschonende Operationstechnik. Durch den Einsatz von Hochfrequenzversiegelung und Neuromonitoring können wir die größtmögliche Sicherheit dafür bieten, das Stimmbandnerv und Funktion der Nebenschilddrüsen erhalten werden. Kosmetisch ist der kleine Schnitt von 4-5 cm kaum erkennbar.

Operationsspektrum:

  • Knotenstruma (Kropf)
  • Kalter Knoten (Risiko der Bösartigkeit)
  • Heißer Knoten
  • Schilddrüsenkarzinomen
  • Rezidivstruma
  • Überfunktion der Nebenschilddrüse (Morbus Basedow, Adenomen)

Unser Schilddrüsenzentrum (link einfügen) am AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen ist Mitglied im Deutschen Schilddrüsenzentrum, einer Vereinigung, die verschiedene Schilddrüsenzentren überregional vernetzt. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind die Einhaltung strenger Qualitätsstandards und die regelmäßige Qualitätskontrolle.

Hernienchirurgie

Hernienchirurgie

Leistenbrüche, Schenkelbrüche, Narbenbrüche und Nabelbrüche kommen sehr häufig vor. Oft sind ambulante Operationen möglich. Neben einer zuverlässigen und dauerhaften Beseitigung des Bruches müssen ein möglichst geringer Operationsschmerz und ein hoher Patientenkomfort gewährleistet sein.

Wir setzen ausschließlich gesicherte und international anerkannte Operationsverfahren ein.

Normale Aktivitäten sollten bald nach der Operation möglich sein. Um dies zu erreichen, setzen wir schonende minimal-invasive Operationsverfahren ein. Oft ist nur durch eine Verstärkung des Körpergewebes durch ein Netz ein dauerhafter Verschluss zu erreichen. Wir verwenden dazu überprüfte äußerst gewebeverträgliche Implantate wie titanbeschichtete Kunststoffnetze.

Je nach Bruchart, Bruchgröße, doppelseitigem Auftreten, Rezidivsituation (Wiederholungsbruch) Alter und körperlicher Aktivität werden die Operationsverfahren individualisiert angepasst.

Die Versorgung von Leistenhernien erfolgt in der Regel in minimal invasiver Technik als TAPP (Transabdominelle Patchplastik) oder TEP (Total-Extraperitoneale-Plastik).

Als offene Techniken beim Leistenbruch werden Operationen nach Shouldice und die Operation nach Lichtenstein durchgeführt.

Narbenbrüche werden nach individuellem Bedarf mit Netzverfahren offen oder Minimal invasiv als IPOM (intraperitoneales onlay mesh) versorgt.

Gefäßchirurgie

Gefäßchirurgie

Venenerkrankungen, z.B. Varikosis (Krampfadern)

Erkrankungen des Venensystems sind eine typische Zivilisationskrankheit. Ca. 10 Mio. Menschen in Deutschland sind betroffen. Unter Anwendung von modernen Diagnoseverfahren wie Sonographie und Röntgen werden individuell maßgeschneiderte Therapien angeboten. Hier ist neben der videoendoskopischen und konventionellen Varizenchirurgie auch die Verödungstherapie zur Optimierung als ästhetischer Aspekt in unserer Behandlungsauswahl vorhanden.

Diabetisches Fußsyndrom

Ca. 9 Mio. Menschen in Deutschland leiden an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Krankhafte Veränderungen an den Nerven sowie am Gefäßsystem werden unter dem Begriff "diabetisches Fußsyndrom" zusammengefasst. Die Hauptaufgabe der medizinischen Therapie ist die Beinerhaltung und Vermeidung von Fuß- bzw. Beinamputationen. Durch korrekte Diagnosestellung und differenzierte gezielte Behandlung dieser Erkrankung sind gute Langzeitprognosen zu erreichen.
Wir bieten eine kassenärztlich zugelassene ambulante Fußsprechstunde sowie eine kompetente stationäre Einrichtung mit über 20 Jahren Erfahrung.

Enddarmchirurgie (Proktologie)

Enddarmchirurgie (Proktologie)

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie erkennt und behandelt alle gutartigen und bösartigen Erkrankungen des Kolons, Rektums und Anus inkl. Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Folgezuständen aus vorangegangenen Verletzungen oder Operationen. Die Therapie umfasst den gesamten konservativen und operativen Bereich. So erhalten Sie die geeignete, d.h. dem Stadium der Erkrankung angepasste Behandlung, die insbesondere moderne Stapler-Verfahren.

Diagnostik:

Schmerzfreie Endoskopie (Rektoskopie, Proktoskopie)

Konservative Behandlung von:

  • Hämorrhoiden durch Verödung
  • Fissuren

Proktologische Operationen bei:

  • Abszess
  • Fistel
  • Fissuren
  • Stadiengerechte Hämorrhoidentherapie: Von der Verödung über die konventionelle Operation bis zur modernen Staplerhämorrhoidopexie (Longo-Operation)
  • Transanale Resektion von Polypen (Vollwandresektion)
  • Beseitigung eines Darmvorfalles (transanale Staplerresektion, STARR-Operation)

Die meisten Behandlungen können sowohl ambulant als auch kurzstationär durchgeführt werden.

Notfallchirurgie

Notfallchirurgie

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie steht täglich 24 Stunden für eine Versorgung von chirurgischen Notfällen zur Verfügung.
Für die operative Behandlung stehen jederzeit Fachärzte für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie bereit. Damit ist stets eine hochqualifizierte Versorgung gesichert bei z.B.:

  • Blinddarmentzündung
  • Akute Gallenblasenentzündung
  • Eingeklemmten Leisten-, Schenkel- oder Narbenbrüche
  • Abszessoperationen
  • Magendurchbruch
  • Darmverschluss
  • Darmdurchbruch bei z.B. Divertikelentzündung
  • Akuten Blutungen im Verdauungstrakt
  • Versorgung von Unfallverletzungen wie Milz- oder Lebereinrisse