04.01.2021  | AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen

Darmkrebszentrum des AMEOS Klinikums St. Clemens Oberhausen erfolgreich rezertifiziert

Das etablierte Darmkrebszentrum im AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen unter der Leitung von Chefarzt Dr. Axel Döhrmann wurde erfolgreich rezertifiziert. Es erfüllt somit die Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der DIN EN ISO 9001:2008. In einem Kompetenznetzwerk aus mehreren Disziplinen und Fachärzten werden Patienten mit Darm- und Enddarmkrebs von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge medizinisch professionell begleitet und therapiert.

Voraussetzungen für die erfolgreiche Zertifizierung sind eine interdisziplinäre Organisationsstruktur, ausgewiesene Expertise bei der Darmkrebsbehandlung und der Nachweis guter Behandlungsergebnisse. Das Darmkrebszentrum konnte in allen Punkten belegen, dass sämtliche Strukturen und Prozesse die Kriterien des unabhängigen Prüfungsinstituts OnkoZert, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft das Zertifizierungssystem betreut, erfüllen.

Besonders positiv bewerteten die Auditoren die schnelle Umstellung auf die Corona-Situation. Bereits seit März findet die wöchentliche Tumorkonferenz der Kooperationspartner per Videokonferenz statt. Alle Befunde konnten somit durchgehend mit den beteiligten Experten besprochen und individuelle Behandlungen der Patient*innen geplant werden. „Indem wir unsere Leistungen kontinuierlich dokumentieren, analysieren und bewerten, gewährleisten wir Transparenz in den Behandlungsverläufen und stellen sicher, dass die Behandlungsqualität unserer Patienten auch in Corona-Zeiten auf höchstmöglichem Niveau bleibt“, betont Döhrmann. Die Stärken des zertifizierten Zentrums liegen vor allem in der interdisziplinären Kooperation: Die enge Zusammenarbeit der niedergelassenen Fachärzte mit den Ärzten der AMEOS Klinika trägt entscheidend zum Erfolg bei. „Die Behandlung wird gemeinsam mit dem Ziel der größtmöglichen Sicherheit und Qualität für den betroffenen Patienten entschieden“, so Dr. Döhrmann weiter.

Dr. Döhrmann weist auch mit Nachdruck darauf hin, wie wichtig die Früherkennung und die Behandlung nach neuesten Standards sind. „Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebsart in Deutschland.“ Über 65.000 Neuerkrankungen werden jährlich diagnostiziert. Ab einem Alter von 50 Jahren steigt die Häufigkeit der Erkrankungen. „Hier ist Vorsorge besonders wichtig. Denn wenn Darmkrebs früh genug erkannt und richtig behandelt wird, ist er in fast 90 Prozent der Fälle sehr gut heilbar.“