25.09.2018  | AMEOS Klinikum Hildesheim

Spannender Vortrag zu aktuellen Forschungen zum Krankheitsbild der ADHS

Am 25. September 2018 hielt der ehemalige Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Rostock, Prof. Dr. med. Frank Häßler, einen Vortrag zum Thema „ADHS und Intelligenzminderung“ im AMEOS Klinikum Hildesheim. Heute ist Prof. Dr. med. Frank Häßler in einem medizinischen Versorgungszentrum tätig. 

Eingeladen waren neben den Mitarbeitenden des AMEOS Klinikums Hildesheim auch verschiedene regionale Behinderteneinrichtungen sowie die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen der Stadt und des Landkreises Hildesheim. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hörten dem engagierten Sprecher interessiert zu und ließen sich über den neusten Stand der Forschung zum Thema ADHS informieren. Der Vortrag begann mit einer herzlichen Begrüßung, verlief dann über in die fachliche Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse, um dann anschließend in einer Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu münden.  

Prof. Häßler begann seinen Vortrag mit einer kleinen Einleitung in die Entstehung von ADHS und was in dem Gehirn der Betroffenen passiert. Außerdem wurde ein besonderes Augenmerk auf die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen gelegt. Danach ging er auf die Symptome und den Verlauf der Entwicklungsstörung sowie neusten Forschungsergebnisse ein. Dabei war besonders bemerkenswert, dass laut Prof. Häßler, die Symptome der Entwicklungsstörung nach 4 Jahren gemindert auftreten und nach 12 Jahren nicht mehr zu bemerken sind.

Im weiteren Verlauf wurde unter anderem die Behandlung diskutiert und erläutert, welche Methoden laut Forschung den größtmöglichen Effekt aufzeigen, wobei eine medikamentöse Behandlung als bestmögliche Wahlalternative eingestuft wurde. Die anschließende Diskussion wurde begeistert von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern angenommen.