Für Angehörige und Betreuer

Die Behandlung im Maßregelvollzug geschieht in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Justizbehörden (Staatsanwaltschaft, Strafvollstreckungskammer, Jugendrichter), die über den Therapieverlauf informiert werden und über die Fortdauer der Unterbringung im Maßregelvollzug entscheiden. Ziel der Therapie ist den Patienten zu befähigen, ein weitestgehend selbstbestimmtes und deliktfreies Leben in einem für ihn geeigneten sozialen Umfeld zu führen.

Das Behandlungsangebot besteht aus der Pharmako-, Sozio- und Psychotherapie. Dazu gehören unter anderem:

  • Millieugestaltung
  • Therapeutische Einzel- und Gruppengespräche
  • Sporttherapie
  • Ergotherapie
  • Arbeitstherapie
  • Ärztliche Sprechstunde und Visiten
  • Sozialtraining (einzeln oder in Gruppen)
  • Belastungserprobung (einzeln oder in Gruppen)
Seelsorge

Seelsorge

Die Arbeit der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge ergänzt das therapeutische Angebot der Stationen. Die Seelsorger kümmern sich um den ganzen Menschen, um seine ganze Person in Seele, Geist, Körper und auch in seinen Beziehungen zu anderen.

In den Gesprächen mit Patienten, Angehörigen und Angestellten der Klinik richten sie den Blick nicht nur auf Krankheit oder Störung, sondern auf all das, was den Menschen auf der Seele liegt. In vielen Fragen des Lebens – so, wie sie sich im Klinikaufenthalt stellen – bieten die Seelsorger ihre Begleitung an.

Das Angebot der Seelsorger:

  • Einzelgespräche
  • Gesprächs- und Bibelkreise
  • Gottesdienste
  • Mitarbeit in der innerbetrieblichen Fortbildung

Pastorin Christine Aden-Loest, ev.-luth.  
Tel.: +49 5121 103 376

Pastoralreferent Andreas Metge, kath.
Tel.: +49 5121 103 531