Nicht-invasive Untersuchungen

Die nicht-invasiven kardiologischen Untersuchungen zählen zu einem primären Leistungsschwerpunkten des Zentrums fürs Kreislauf- und Gefäßmedizin. Unter den folgenden Punkten erhalten Sie detailliertere Informationen über die schonenden Untersuchungs- und Behandlungsverfahren. 

EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, 24-Std.-Blutdruckmessung

EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, 24-Std.-Blutdruckmessung

Das Ruhe-EKG, das Belastungs-EKG, die 24-Std.-Langzeit-EKG-Untersuchung sowie die 24-Std.-Blutdruckmessung gehören unverändert zur Basisdiagnostik der nicht-invasiven Kardiologie und geben bereits bei vielen kardiovaskulären Krankheitsbildern Aufschluss über eine zugrundeliegende kardiale Erkrankung, durchgemachte Herzinfarkte oder Herzrhythmusstörungen. Zudem bieten diese nicht-invasiven Untersuchungen die Möglichkeit, Behandlungen in ihrem Erfolg zu kontrollieren, wie z. B. mittels der Langzeit-EKG-Untersuchung bei Herzrhythmusstörungen sowie mittels der 24-Std.-Blutdruckmessung bei der Einstellung des Bluthochdruckes.

Echokardiographie incl. 3D-Echokardiographie

Echokardiographie incl. 3D-Echokardiographie

Die Echokardiographie zählt zu den wichtigsten nicht-invasiven bildgebenden Verfahren in der kardiologischen Diagnostik. Die Echokardiographie stellt die Basisdiagnostik zur Beurteilung der Größe des Herzens bzw. der Herzkammern, deren Pumpfunktion, regionaler Wandbewegungsstörungen als auch der Morphologie der Herzklappen sowie der Funktion der Herzklappen dar. Die Befundung und Dokumentation der Echokardiographie erfolgt digital mit integrierter Bildverarbeitung.

Dem Rhythmologisch-Kardiologischen Zentrum am AMEOS Klinikum St. Joseph steht ein modernes Echokardiographiegerät zur dreidimensionalen Darstellung des Herzen zur Verfügung. Hierdurch kann das Herz in seiner dreidimensionalen Struktur direkt dargestellt werden.

Transoesophageale Echokardiographie (TEE)

Transoesophageale Echokardiographie (TEE)

Die transoesophageale Echokardiographie, kurz TEE-Untersuchung, erfolgt mittels einer besonderen Ultraschallsonde, die in die Speiseröhre und zum Teil bis in den Magen vorgeschoben wird. Hierbei kann das Herz "von hinten" untersucht werden. Insbesondere morphologische Veränderungen an den Herzklappen oder auch der Nachweis von Blutgerinnsel im Herzen können mit dieser Methode deutlich besser als mit der transthorakalen Echokardiographie dargestellt werden. Daher ist diese Untersuchung, insbesondere bei Herzklappenerkrankungen, Herzklappenentzündungen (Endokarditis) und der Fragestellung von Ursachen von Schlaganfällen von entscheidender diagnostischer Wichtigkeit. Zudem können hier Defekte der Herzscheidewand nachgewiesen werden.

Die transoesophageale Echokardiographie dient zudem als bildgebendes Verfahren bei der Steuerung von Verschlußsystemen von Vorhofohr-Occludern, PFO- sowie ASD-Occludern.

Stressechokardiographie

Stressechokardiographie

Die Stressechokardiographie dient als Untersuchung zur Überprüfung von Herzfunktionen unter Belastung. Das Herz wird durch die Gabe von Medikamenten pharmakologisch in eine Belastungssituation versetzt. Hierdurch kann dann mittels der konventionellen Echokardiographie untersucht werden, wie sich die Herzfunktion in Belastungssituationen verändert. Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen, inwieweit in bestimmten Herzregionen eine Minderdurchblutung als Hinweis für eine relevante koronare Herzerkrankung besteht. Es können aber auch Rückschlüsse auf das Ausmaß einer Herzklappenerkrankung in Abhängigkeit von der Zunahme des Druckgradienten über der Herzklappe (Herzklappenstenose) bzw. des Rückflussvolumens über eine undichte Herzklappe (Herzklappeninsuffizienz) gezogen werden.