Affektive Störung

Als affektive Störungen werden psychische Erkrankungen bezeichnet, die mit einer starken, abnormalen Veränderung der Stimmungslage verbunden sind. Diese kann in Form einer gedrückten und traurigen oder einer stark gehobenen Gemütslage auftreten. Um als affektive Störung diagnostiziert werden zu können, muss die Veränderung über einen bestimmten Zeitraum hinweg vorliegen, eine deutliche Einschränkung für den Betroffenen darstellen und bestimmte Kombinationen von Symptomen aufweisen. Eine solche Störung begleitet viele Patienten ein Leben lang.

Die Expert*Innen des AMEOS Klinikums Dr. Spernau Bad Salzuflen sind in der Diagnostik und Therapie affektiver Störungen sehr erfahren. So lernen die Patientinnen und Patienten mit ihrer Erkrankung umzugehen, Symptome zu lindern und (wieder) zu entspannen. Die psychotherapeutische Behandlung unterstützt die Patientinnen und Patienten dabei, in ihrem sozialen und beruflichen Umfeld wieder zurechtzukommen.

Depression

Depression

Bei einer Depression leidet der Betroffene unter einer starken Antriebs- und Lustlosigkeit sowie an einer gedrückten oder traurigen Stimmung, oft auch unter Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit und einem Gefühl von Leere. Die Fähigkeit sich zu freuen oder Dinge positiv zu sehen ist stark eingeschränkt. Daraus entstehen bei den Betroffenen Schuldgefühle und das Gefühl der eigenen Wertlosigkeit. Bei Vorliegen einer affektiven Störung kann die Depression vorübergehend zu psychotischen Symptomen führen. Das bedeutet, dass der Betroffene den Bezug zur Realität und zum eigenen Selbst verlieren kann.

Bei einer mittelschweren oder schweren Depression sind Patientinnen und Patienten bei einem stationären Aufenthalt in unserem Klinikum in den besten Händen. Mit der für optimalen Kombination von Medikamenten und Psychotherapie holen wir unsere Patientinnen und Patienten schnellstmöglich wieder aus der Dunkelheit heraus.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Bipolare Störungen

Bipolare Störungen

Die Bipolare Störung (manisch-depressive Erkrankung) ist von einer wechselnden Stimmungslage zwischen Depression und Manie geprägt. Die Betroffenen mal depressiv niedergeschlagen und antriebslos, dann wieder manisch übersteigert, hochgestimmt und voller überbordendem Tatendrang, der extreme Formen annehmen kann.

Mit der richtigen Therapie können Patientinnen und Patienten ihre gesunde Balance wieder zurückerlangen. Genau das zu ermöglichen, darauf sind unsere erfahrenen Ärzte spezialisiert. Mit Medikamenten und speziellen Verfahren der Psychotherapie geht es den Betroffenen oftmals viel besser.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Manie

Manie

Bei einer Manie ist die Stimmung positiv-euphorisch. Der Betroffene neigt dazu, sich zu überschätzen. Der innere Antrieb ist so hoch, dass viele Betroffene kaum schlafen, um all ihre Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das Denken ist sprunghaft und wechselt rasch von einer Idee zur nächsten. Charakteristisch sind Symptome wie Übererregung sowie Gereiztheit. Es kann zur Selbstüberschätzung und zu Größenwahn kommen. Hält dieser Zustand länger als eine Woche an, ist von einer Manie auszugehen. Mögliche Symptome einer psychotischen Manie sind Größenwahn oder Halluzinationen, z. B. das Hören von Stimmen.

Bei einer akuten Manie behandeln wir unsere Patientinnen und Patienten zunächst meist medikamentös, um eine Normalisierung des Zustands zu erreichen und um Entspannung und Schlaf zu ermöglichen. Wenn Sie selbst zu der Einschätzung gelangen, dass Sie behandlungsbedürftig sind, wenden wir auch psychotherapeutische Maßnahmen an, damit es Ihnen wieder besser geht.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Anhaltende affektive Störungen

Anhaltende affektive Störungen

Affektive Störungen können akut, chronisch oder episodisch auftreten. Zwischen den depressiven, manischen oder bipolaren Phasen ist der Zustand der Erkrankten weitestgehend „normal“. Eine anhaltende affektive Störung liegt vor, wenn die Stimmungslage des Betroffenen dauerhaft eingeschränkt ist.

Für eine erfolgreiche Therapie solcher langanhaltenden Zustände sind ein spezialisiertes Wissen und umfangreiche Erfahrungen in der Behandlung der verschiedenen affektiven Störungen unerlässlich. Vertrauen Sie sich unserem Team an. Hier sind Sie als Patientin oder Patient in guten Händen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Angst- und stressbedingte Störungen

Stress und Angst erzeugen im Körper die gleichen Reaktionen. Anhaltender Stress erzeugt wiederum Ängste, vor allem, wenn er mit negativen Gefühlen und Druck verbunden ist. Dauerhafte Überbelastung kann zu ständig vorhandener ängstlicher Angespanntheit führen und sich in Panikattacken entladen. Folge einer solchen Daueranspannung ist häufig ein Burn-Out Syndrom. Es kann ein Kreislauf aus Störungen und Symptomen entstehen, die einander bedingen.

Wir sind gern an Ihrer Seite, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Mit therapeutischer Hilfe lernen Sie als Patientin oder Patient, sich negativen Gefühlen und Ängsten zu stellen, um sie zu überwinden. Im AMEOS Klinikum Dr. Spernau Bad Salzuflen werden Sie engagierte Ärzte, Psychologen und Therapeuten kennenlernen, die sich voll und ganz auf ihre Patientinnen und Patienten und ihre individuelle Situation einstellen und Lösungsmöglichkeiten anbieten. Profitieren Sie als Patientin oder Patient von professioneller Hilfe, um wieder fest im Leben stehen zu können.

Burn-Out / Erschöpfungsstörung

Burn-Out / Erschöpfungsstörung

To burn out“ = „ausbrennen“) – dieser Begriff geht auf New Yorker Psychotherapeuten Herbert Freudenberger zurück. Er charakterisierte den Burn-out als einen Zustand totaler Erschöpfung, der unter anderem mit Müdigkeit, Überforderung, Lustlosigkeit und körperlichen Beschwerden einhergehen kann. Die Betroffenen führen ihre Beschwerden zumeist auf ihre Arbeitsbelastung und ihre Arbeitsbedingungen zurück. In unserer schnelllebigen, immer mehr digital getakteten Zeit, in einer Zeit des Arbeitskräftemangels und daraus resultierender Überforderung trifft der Burn-out Menschen aus allen Berufsgruppen.

Wir nehmen uns Ihrer Erschöpfung an – sind für Sie da, wenn es darum geht, wieder auf die Beine zu kommen und wieder Spaß am Leben zu haben.

Dabei geht es zwar auch um die körperliche Vitalität, aber vor allem um den achtsamen Umgang mit dem eigenen Ich. Wir bringen Sie als Patientin oder Patienten Ihrem optimalen Verhältnis von Anspannung und Entspannung nahe und machen Sie fit für neue Schritte im privaten und/oder beruflichen Alltag.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Schmerzstörung

Schmerzstörung

Die sogenannte somatoforme Schmerzstörung bezeichnet das wiederholte und langanhaltende Auftreten verschiedener körperlicher (somatischer) Beschwerden, für die keine eindeutige körperliche Ursache gefunden werden kann. Schmerzort und -charakter können dabei häufig wechseln. Von einer Schmerzstörung Betroffene absolvieren häufig eine Arzt-Odyssee, weil sie nach einer Erklärung für ihre körperlichen Beschwerden suchen. Der Alltag der Erkrankten wird komplett von den Schmerzen beherrscht.

Seelische Belastungsfaktoren, emotionaler Stress und Konflikte spielen eine wesentliche Rolle für das Auftreten und das Aufrechterhalten dieser Erkrankung.

Wenn abgeklärt ist, dass keine körperliche Erkrankung vorliegt, kümmern wir uns um Ihre Seele. Da es keine einheitliche Therapie für eine Schmerzstörung gibt, behandeln wir Sie als Patientin oder Patient ganz individuell. Wichtig ist uns dabei eine enge Arzt-Patient-Beziehung. Lassen Sie sich auf unsere Therapievorschläge ein, die auf unserer Erfahrung basieren. Sie sind mit dieser Erkrankung nicht allein!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Phobien

Phobien

Phobien sind überdurchschnittlich starke Ängste vor bestimmten Objekten oder Situationen. Sie bestimmen für viele Betroffene den Alltag. Trotz des Wissens, dass die Angst unbegründet ist, fühlen sie sich der Angst hilflos ausgeliefert. Es ist ein ganz natürlicher Reflex, in gefährlichen Situationen ein Gefühl der Angst zu entwickeln, damit wir uns vor Bedrohungen schützen und ggf. die Flucht ergreifen können. Bei Menschen mit Phobien hat die Angst einen irrationalen Charakter bekommen, die ihre Lebensqualität maßgeblich beeinflusst. Die bei phobischen Ängsten auftretenden körperlichen Symptome – Herzrasen, Schweißausbrüche, Erröten, Zittern oder Ohnmachtsgefühlten – verstärken das Angstgefühl und führen dazu, dass der Betroffene die angstauslösende Situation meidet.

Aus diesem Teufelskreis holen wir Sie als Patientin oder Patient heraus. Sie werden mit uns lernen, die Teufelskreis selbst zu durchbrechen und sich Ihren Ängsten zu stellen. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Kompetenz - dann wird es Ihnen wieder besser gehen!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Panik und Angststörung

Panik und Angststörung

Unangemessene Angstzustände, die über einen längeren Zeitraum andauern, können auf eine krankhafte Angststörung hindeuten. Immer wieder kehrende Angst- und Panikattacken schränken die Lebensqualität erheblich ein und können bis zur Isolation des Betroffenen führen. Weil die Gefühle, die ein Betroffener in einer Panikattacke erlebt, so unangenehm und belastend sind, wird der Gedanke an den Auslöser und das Wiederauftreten der Panik zu einer großen psychischen Belastung. Kennzeichnend für Panikstörungen sind immer wieder auftretende Panikattacken - meist ohne ersichtlichen Grund und auch nachts. Körperliche Symptome wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Übelkeit, Erbrechen Schwindel, Zittern und Atemnot begleiten die Angstattacke in vielen Fällen.

Mit uns gemeinsam werden Sie als Patientin oder Patient diesen Teufelskreis durchbrechen und die „Angst vor der Angst“ in ihre Schranken weisen. Sie selbst werden es sein, der seinen Alltag bestimmt. Lassen Sie sich die Last und die Anspannung nehmen!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Zwangsstörung

Zwangsstörung

Zwanghafte Vorstellungen oder Handlungen kennen viele Menschen von sich selbst: Ist die Tür wirklich zu? Hab’ ich das Bügeleisen tatsächlich ausgeschaltet, bevor ich aus dem Haus gegangen bin? Von einer Zwangsstörung oder -erkrankung spricht man erst dann, wenn Betroffene bestimmte Verhaltensweisen ständig wiederholen müssen. Zu dieser Krankheit können auch Zwangsgedanken gehören – Vorstellungen oder Impulse, die sich dem Betroffenen immer wieder aufdrängen, auch wenn er sie nicht teilt. Sie lösen unangenehme Gefühle wie Ängste, Unbehagen oder Ekel aus. Zwangshandlungen sind Verhaltensweisen, die oft immer gleich ablaufen müssen und zu denen sich der Betroffene gedrängt fühlt, obwohl er sie sogar selbst als übertrieben einschätzt.

Vertrauen Sie als Patientin oder Patient auf unsere Expertise! Auch wenn eine Zwangsstörung schon sehr lange besteht, werden wir mit einer Therapie Erfolge erzielen. Und selbst, wenn wir gemeinsam mit Ihnen „nur“ erreichen, dass die Intensität der Störung abnimmt, gewinnen Sie mit uns mehr Freude am Leben!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Posttraumatische Belastungsstörung

Posttraumatische Belastungsstörung

Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann als Folge auf ein traumatisches Erlebnis auftreten. Traumatische Erlebnisse sind extrem bedrohliche oder stark beeindruckende Situationen, die das Leben oder die Sicherheit von einem selbst oder anderen Menschen bedrohen – wie Katastrophen, schwere Unfälle, Kriege, lebensbedrohliche Erkrankungen sowie körperliche oder sexuelle Gewalt. Symptome sind meist eine generelle Angespanntheit, Angst und Gereiztheit. Die Patienten leiden unter quälenden Erinnerungen oder dem gedanklichen Wiedererleben des Traumas. Auch die Verdrängung oder Vermeidung von auslösenden Faktoren ist typisch. Symptome wie Angst verstärken sich dadurch.

Wir wissen, dass eine unbehandelte PTBS Sie als Patientin oder Patient noch Jahre nach dem erlebten Trauma quälen kann. Lassen Sie uns das gemeinsam angehen: Unsere erfahrenen Ärzte und Psychotherapeuten unterstützen Sie dabei, das negative Ereignis zu verarbeiten und neue Prioritäten in Ihrem Leben zu setzen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Somatoforme Störung

Somatoforme Störung

Die somatoforme Störung bezeichnet das wiederholte Auftreten verschiedener körperlicher (somatischer) Beschwerden, ohne dass eine körperliche Ursache gefunden werden kann. Häufig haben Patienten mit somatoformen Störungen eine Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich und haben an Selbstvertrauen eingebüßt. Sie fühlen sich unverstanden und sind ratlos. Seelische Belastungen, emotionaler Stress und Konflikte können eine große Rolle für das Auftreten und das Aufrechterhalten der Erkrankung spielen. Bevor die somatoforme Störung psychotherapeutisch behandelt wird, müssen körperliche Ursachen ausgeschlossen sein.

Wir nehmen Sie ernst und sind für Sie als Patientin oder Patient da! Wir nähern uns Ihrem Problem individuell und auf Augenhöhe. Sie lernen, Ihre Körperwahrnehmung zu verändern, achtsam mit sich selbst umzugehen und psychische und körperliche Anspannung mit Entspannung auszugleichen. So bestimmen Sie Ihren Lebensrhythmus wieder selbst!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!