Herzinfarktnetz

International vorbildlich ...

Bei einem Teil der Patient*innen mit frischem Herzinfarkt (Patient*innen mit "ST-Hebungsinfarkt") sollte so schnell wie möglich eine Herzkatheteruntersuchung erfolgen. Da diese Untersuchung nicht in Alfeld durchgeführt werden kann, hat sich die Einrichtung in Alfeld dem Herzinfarktnetz unter Leitung von Prof. Dr. Karl Heinrich Scholz (St.-Bernward-Krankenhaus Hildesheim) angeschlossen.

Die/der Alfelder Notärzt*in kann das EKG per Funk nach Hildesheim übermitteln, wo dann erforderlichenfalls das Herzkatheterteam auch nachts umgehend aktiviert wird. Während die/der Patient*in noch unter Beaufsichtigung einer/eines Notärzt*in nach Hildesheim gefahren wird, können dort schon die nötigen Vorbereitungen getroffen werden. Dadurch wird wertvolle Zeit gewonnen, um das Herzgewebe vor dem Absterben zu bewahren. Der Zeitgewinn ist so groß, dass er internationales Aufsehen erregt hat und unser Herzinfarktnetz jetzt andernorts als Vorbild dient!

Je nach Untersuchungsergebnis können die Patient*innen in den nächsten Tagen wieder in das AMEOS Klinikum Alfeld zur weiteren Behandlung gelegt werden. Auch Patient*innen mit Verdacht auf einen Herzinfarkt müssen umgehend auf der Intensivstation unseres Krankenhauses behandelt werden. In bestimmten Fällen ist darüber hinaus eine sofortige Herzkatheteruntersuchung erforderlich, die dann ebenfalls der Kardiologe Prof. Dr. Scholz im St.-Bernward-Krankenhaus im Rahmen des Herzinfarktnetzwerkes für uns durchführt.

Abgestufte Konzepte: Schnell und sicher in die richtige Klinik.