25.01.2016  | AMEOS Klinikum Kaiserstuhl

Es ist nicht cool besoffen zu sein

Mehrmals im Jahr kommen Schulklassen der Hans-Jakob Realschule in Freiburg mit Ihren Klassenlehrern und einem Schulsozialarbeiter zu einem Projekttag für Suchtprävention in das AMEOS Klinikum Kaiserstuhl. Die Gruppen bestehen in der Regel aus 30 Schülerinnen und Schülern im Alter von 14-15 Jahren. Vorbereitet wird diese Veranstaltung im Rahmen einer Projektwoche in der Schule. Hierbei erarbeiten die Jugendlichen Risiken und Hintergründe zu verschiedenen Substanzen mit Abhängigkeitspotential. Neben Nikotin, Cannabis und Spielsucht nimmt auch der Alkohol einen wichtigen Stellenwert innerhalb dieser Projektwoche ein. Grund genug, sich mit diesem Suchtmittel etwas genauer auseinander zu setzen.   Die Jugendlichen haben im Anschluss an diese Projektwoche die Möglichkeit erhalten, ihre Fragen direkt an die klinischen Experten zu richten und sich einen persönlichen Eindruck von einem modernen Behandlungskonzept für Alkoholabhängige im AMEOS Klinikum Kaiserstuhl zu machen. Chefarzt Klaus Seidel und die Psychologin Alexandra Vollbrecht-Wehrle begrüßten die Jugendlichen und beantworteten die zahlreichen Fragen über die Risiken im Umgang mit Alkohol. Das Duo referierte über riskantes und unbedenkliches Trinkverhalten bei Erwachsenen sowie die verschiedenen Stadien der Abhängigkeit und Möglichkeiten sich von Situationen abzugrenzen und Hilfe zu holen. In einer Begehung der physikalischen Abteilung zeigte Patrick Fehrenbach, wie er und das Team der Physiotherapie die körperlich geschwächten Patienten mit den täglichen Bewegungsgruppen wieder fit machen. „Die Schüler sprechen noch lange über die Erfahrungen und Eindrücke aus diesem Projekttag. Es ist schön, das die Experten aus dem Krankenhaus so individuell auf die Fragen und Bedürfnisse der Jugendlichen eingehen und zu einem risikoarmen Umgang mit Alkohol beitragen“, erklärt Frank Seeling, Schulsozialarbeiter der Hans-Jakob Realschule bei der Verabschiedung in Bischoffingen.