30.11.2017

Mit dem Fahrrad zum Hauptgewinn

Seit 2001 gibt es in Bayern die AOK-Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Bereits zwei Jahre später wurde das erfolgreiche Konzept auch auf Bundesebene umgesetzt. Rund 60.000 Menschen sind in diesem Jahr allein in Bayern dem Aufruf gefolgt und haben zwischen dem 1. Mai und Ende August ca. 18 Millionen Kilometer auf der Strecke gelassen. Teilnahmeberechtigt war jeder Arbeitnehmer, der an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt, die Km-Distanz spielte keine Rolle.

Einer der Aktionsteilnehmer war Peter Exl, IT Field Service der AMEOS Klinika Inntal am Standort Simbach am Inn. Als passionierter Freizeit-Mountainbiker tourt er regelmäßig zwei Mal pro Woche mit dem Rad, absolviert in den Sommermonaten Klettersteigtouren und fährt auch schon mal eine Alpenüberquerung von Salzburg nach Slowenien mit rund 600 Kilometern und 10.000 Höhenmetern. Ein Konditionsthema hatte er demnach sicher nicht.

Als Peter Exl das AOK-Einladungsschreiben zur regionalen Preisverleihung bekam, wusste er nicht, was ihn erwartet – er dachte, es gibt eventuell eine Urkunde. An besagtem Tag kam er etwas zu spät und die Verleihung hatte bereits begonnen. In diesem Falle galt die Redewendung: Die Letzten werden die Ersten sein – er konnte den Hauptgewinn, ein neues Fahrrad, mit nach Hause nehmen. Sein persönlicher Tipp: „Beim Training langsam anfangen und zu Beginn lieber kürzere Routen wählen, aber dafür öfter radeln. Hier im Landkreis Rottal-Inn ist der Schellenberg und die umliegende Hügellandschaft ein ideales Gelände mit Radwegen für alle Schwierigkeitsgrade“.