23.10.2017

KoKi-Netzwerk frühe Kindheit besucht AMEOS Klinikum Inntal

Rund 20 Beratungsfachkräfte des KoKi-Netzwerkes frühe Kindheit im Landkreis Rottal Inn informierten sich im AMEOS Klinikum Inntal über die medizinisch-therapeutische Konzeption der Eltern/Kind Akutstation. Der Name KoKi steht für „Koordinierende Kinderschutzstelle“ und entstand aus einem Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.Die Mitarbeiter des Netzwerkes frühe Kindheit sind auf die Beratung und Unterstützung (werdender) Eltern mit Kindern bis drei Jahren spezialisiert. Für diese Patientengruppe sind Dr. Maike Gwinner, Oberärztin der Eltern/Kind-Akutstation im AMEOS Klinikum Inntal und ihr Team Behandlungsspezialisten.

„Als eine der wenigen akutpsychosomatischen Kliniken in Deutschland bieten wir die Möglichkeit einer stationären Behandlung von Eltern und Kindern gleichermaßen“, erklärte Dr. Maike Gwinner den Gästen. „Wir haben 30 Eltern-Kind-Behandlungsplätze für Mütter oder Väter und deren Kinder von 0 bis 18 Jahren. Sowohl die Eltern als auch die Kinder können als Patienten wie auch als Begleitpersonen aufgenommen werden. Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Schwere der Erkrankung und dauert in der Regel zwischen 4 und 10 Wochen. Unser besonderes Augenmerk liegt auf dem Aufbau einer sicheren Bindung: sowohl in der Therapeuten-Patienten-Beziehung als auch in der Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung.“

Dr. Gwinner stellte den interessierten Gästen des Weiteren das Team, das Therapiekonzept und die Aufnahmemodalitäten der Eltern/Kind-Akutstation vor. Eine Fragerunde und fachliche Diskussionen bildeten den Abschluss der Veranstaltung, die mit einer Führung durch das Klinikum endete.