31.07.2017

AMEOS Klinika Inntal bieten weiterhin ambulante Therapieplätze für Flutopfer an

Seit der Hochwasserflut haben die AMEOS Klinika Inntal für Betroffene, Angehörige und Helfer, die unter psychischen Belastungen leiden, zusätzliche ambulante Therapieplätze bereitgestellt. „Wir bieten diese Aufstockung unseres Therapieangebotes auch weiterhin an, denn die Nachfrage zeigt uns, dass nach wie vor Bedarf besteht“, erklärt Krankenhausdirektorin Barbara Nußbaumer.

Dr. med. univ. Margarete Liebmann, leitende Oberärztin im AMEOS Klinikum Inntal hat bereits viele Flutbetroffene bei der Verarbeitung des Erlebten begleitet und mit zahlreichen Vorträgen in Kooperation mit dem BRK Aufklärungsarbeit geleistet. „Unser therapeutisches Angebot richtet sich an Erwachsene aus Simbach und der näheren Umgebung, die unter anhaltenden psychischen Belastungen leiden“, so die Expertin. „Typische Warnsignale bei sind bspw. Schlafprobleme, innere Unruhe, Gereiztheit, Antriebslosigkeit, anhaltend depressive Stimmung, Rückzug von sozialen Kontakten und das Gefühl der Überforderung.“

Für eine ambulante therapeutische Behandlung ist keine ärztliche Überweisung erforderlich. Zum ersten Behandlungstermin ist lediglich die Krankenversicherungskarte mitzubringen, da die Behandlung direkt mit der Krankenkasse abgerechnet werden kann. Betroffene wenden sich bitte an Dr. Margarete Liebmann, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, Institutsleitung AISPT, Leitende Oberärztin und Teamleiterin der Transkulturellen Akutstation im AMEOS Klinikum Inntal. Telefonnummer: +49 (0) 176 300 63 453. Die Fachärztin nimmt sich persönlich Ihrer Behandlungsanfrage an und vereinbart mit Ihnen ein zeitnahes Erstgespräch.