18.08.2016

Gesellschaftliches Engagement für Flutopfer

Der Regionalgeschäftsführer AMEOS Süd, Rudolf Schnauhuber, überreichte Simbachs Bürgermeister Klaus Schmid und Christa Kick, 3. Bürgermeisterin, einen symbolischen Scheck in Höhe von 4.000 € für die Opfer der Flutkatastrophe vom 1. Juni. „Als ortsansässige Klinika halten wir es für unsere gesellschaftliche Verpflichtung unseren Teil zur Unterstützung der Flutopfer beizutragen. Der Vorstand hat deshalb beschlossen, die Betroffenen finanziell zu unterstützen und für sie und die Helfer, die unter anhaltenden psychischen Belastungen leiden, zusätzliche Therapieplätze für eine Kriseninterventionsbehandlung zur Verfügung zu stellen“, erklärte Rudolf Schnauhuber bei der Scheckübergabe.

 

„Ich danke der AMEOS Gruppe und speziell den Simbacher AMEOS Klinika für die finanzielle Unterstützung zugunsten der Simbacher Flutopfer“, sagte Bürgermeister Klaus Schmid und fuhr fort: „Ebenso wichtig erachte ich die therapeutischen Hilfen der AMEOS Klinika, denn viele Menschen in Simbach sind schwer traumatisiert, sei es durch das persönliche Erleben der Flut am 1. Juni oder durch die aktuelle Situation, in der viele nicht wissen, wie es für sie weitergehen wird.“

 

Von den gewaltigen Ausmaßen der Flut waren auch einige Mitarbeiter der beiden Simbacher AMEOS Klinika teilweise stark betroffen. „In unserer Verantwortung als Arbeitgeber hatten wir uns deshalb in den Tagen nach der Flutwelle entschieden schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten“, erläuterte Dr. Andreas Hartung, operativer Vorstand der AMEOS Gruppe für die Regionen Süd und Ost, bei der Veranstaltung. „Jeder dieser Mitarbeiter erhielt eine einmalige finanzielle Unterstützung als Spende, insgesamt wurden 6.600 € ausgeschüttet und die Flutbetroffenen konnten unmittelbar nach der Katastrophe Sonderurlaub nehmen.“ Dank des hohen Engagements aller Mitarbeiter war es trotz der erschwerten Bedingungen, wie z. B. Strom- und Wasserausfall, in den Tagen nach der Katastrophe möglich, den Krankenhausbetrieb für die Patienten aufrecht erhalten werden.

 

Flutopfer und Helfer, mit anhaltenden psychischen Belastungen können sich für eine therapeutische Unterstützung direkt an Dr. Margarete Liebmann wenden, Telefonnummer: +49 (0) 176 300 63 453. Eine ärztliche Überweisung ist nicht erforderlich. Die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Leitende Oberärztin und Teamleiterin der Transkulturellen Akutstation im AMEOS Klinikum Inntal wird sich persönlich der Behandlungsanfrage annehmen und ein zeitnahes Erstgespräch vereinbaren.