01.04.2019  | AMEOS Klinikum Aschersleben

Die Zentrale Notaufnahme des AMEOS Klinikums Aschersleben verfügt erstmalig über einen Chefarzt

Die stetige starke Zunahme der Patienten in der Notaufnahme und neue gesetzgeberische Vorgaben erfordern neue Konzepte für die zentralen Notaufnahmen. Das AMEOS Klinikum Aschersleben hat mit Dr. med. Stephan Singöhl die neue Stelle des Chefarztes für die Klinik für Notfallmedizin besetzt. Die Schaffung dieser Stelle soll die Notaufnahme personell und strukturell stärken. Als Leiter der Notaufnahme und leitender Oberarzt übernahm er bereits im Jahr 2018 die Neuorganisation der Zentralen Notaufnahme.

 

Der 39-jährige Dr. Singöhl ist verheiratet und hat zwei Kinder, er studierte an der Universität in Gießen und Magdeburg, schloss dort sein Medizinstudium erfolgreich ab und ging 2006 an die Universitätsklinik nach Magdeburg, wo er seine Weiterbildung im Fachbereich Herzchirurgie und Intensivmedizin begann. Danach folgte die Anästhesie Facharzt-Ausbildung. Als standortverantwortlicher Notarzt der Stadt Aschersleben und leitender Notarzt des Salzlandkreises nimmt er schon viele Jahre regelmäßig am Notarztdienst teil und kann auf zahlreiche Erfahrungen aus Einsätzen in der präklinischen Versorgung einzelner Patienten sowie Massenanfällen von Patienten zurückgreifen.

 

In der Zentralen Notaufnahme des AMEOS Klinikums Aschersleben werden jährlich rund 21.000 Patienten versorgt. Das Spektrum des AMEOS Klinikums Aschersleben umfasst Internistische Erkrankungen der Lunge, des Herzens und des Magen-Darm-Traktes, Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Urologie, Allgemeinchirurgie und Traumatologie. Um schwerverletzte Patienten optimal versorgen zu können, hat das Klinikum zudem ein zertifiziertes regionales Traumazentrum. „Die fachübergreifende Notfallversorgung nimmt dadurch bereits eine große Rolle ein und wird in Zukunft noch an Bedeutung zunehmen. Deshalb war die Entscheidung zu einem chefarztgeführten Fachbereich der nächste logische Schritt.“ so Krankenhausdirektor Sebastian Lehotzki. Für die kommenden Monate sind weitere strukturelle und räumliche Veränderungen geplant, um die Notfallversorgung weiter zu verbessern und die gesetzlichen Vorgaben korrekt umzusetzen.

 

„Die Behandlung in der Notaufnahme erfolgt nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens, sondern nach dem Schweregrad der Erkrankung. Ein Notfall ist nicht planbar, daher versuchen wir jeden Tag das wechselnde und stetig steigende Patientenaufkommen so gut wie möglich zu versorgen. Die Qualität der Versorgung und das Wohl der Patienten stehen für mich und mein Team im Vordergrund unseres Handelns“ so Chefarzt Dr. Singöhl. In enger Zusammenarbeit mit den anderen medizinischen Kliniken und  Fachabteilungen führen wir notwendige Untersuchungen und die Erstbehandlung durch. Danach entscheidet sich, ob der Patient entlassen werden kann oder er stationär aufgenommen werden muss. Wir legen großen Wert auf sorgfältige Behandlung und hohe medizinische Qualität bei der Erstbehandlung der Notfallpatienten.

 

Wir unterstützen die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und den niedergelassenen Kollegen künftig mit Fortbildungen und Gedankenaustausch. Das ist wichtig um richtig zu Kommunizieren und Patienten optimal zu versorgen.