28.08.2018  | AMEOS Klinikum Aschersleben

Stellungnahme zu den Zeitungsberichten der MZ vom 27.08.2018

In den letzten Tagen wurde in den Medien sehr ausführlich über den Fall einer Patientin berichtet, die in den AMEOS Klinika Aschersleben und Staßfurt behandelt worden ist. Die Angehörigen werfen dem AMEOS Klinikum Aschersleben schwere ärztliche und pflegerische Fehler vor. Die Patientin wurde ausdrücklich gegen ärztliche Empfehlung und auf Wunsch der Angehörigen ins häusliche Umfeld entlassen. Laut Medienberichten sei Strafanzeige gegen das Klinikum gestellt worden.

Der Krankenhausdirektion liegt bislang keine Strafanzeige vor!

Aus datenschutzrechtlichen Gründen und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte unserer Patienten dürfen und wollen wir zu den Einzelheiten des Krankheitsverlaufes in den Medien keine Stellungnahme abgeben. Darüber hinaus empfinden wir es als pietätlos, dass Details aus dem Krankheitsverlauf und Diagnosen eines Verstorbenen in aller Öffentlichkeit diskutiert werden.

Sämtliche Vorwürfe wurden intern einzeln geprüft und mit Stellungnahmen des ärztlichen und pflegerischen Personals unterlegt. Die AMEOS Klinika Aschersleben und Staßfurt haben zu jedem Zeitpunkt medizinisch und pflegerisch korrekt gehandelt.

Die Behandlung und Therapie unserer Patienten erfolgt grundsätzlich nach vorgegebenen Standards und Leitlinien von Fachgesellschaften und gesetzlichen Vorgaben. Darüber hinaus wird auf individuelle Bedürfnisse eingegangen, um den Patienten den Krankenhausaufenthalt so angenehm und erträglich wie möglich zu gestalten. Hierbei ist es jedoch immer erforderlich, dass Patienten und Angehörige dies unterstützen und kooperieren.

Unsere Kliniken zeichnen sich durch eine hochmoderne Ausstattung und medizinische und pflegerische Fachkompetenz aus. Regelmäßige Fortbildungen, ein modernes und auf die Bedürfnisse der Patienten angepasstes Wundmanagement und spezielle Wundvisiten gewährleisten eine umfassende Pflege auf Expertenstandard. Interdisziplinäre Teams stellen eine umfassende ärztliche Expertise sicher. Alle Behandlungsverläufe, Eingriffe und Besonderheiten werden umfassend dokumentiert und sind jederzeit nachvollziehbar.

Wir haben Verständnis für die emotionale Ausnahmesituation in der sich eine Familie befindet, die einen nahen Angehörigen verloren hat. Betroffene Angehörige können sich mit allen Fragen, Unsicherheiten und Beschwerden immer und jederzeit an die Krankenhausdirektion wenden. Im gemeinsamen Gespräch mit den behandelnden Ärzten können üblicherweise sämtliche Unklarheiten ausgeräumt werden.

Alle Patienten, Angehörige und Mitarbeitende können sich stets mit Fragen, Problemen und Anregungen an die Krankenhausdirektion wenden.