Historisches

Die Landesheilanstalt in Haldensleben wurde Anfang der 1930er-Jahre für knapp 2000 Personen ein Zuhause. Dabei war es das Ziel, aus dem Betrieb heraus ein sich möglichst selbst versorgendes Gemeinwesen für Ärzte, Pflegepersonal, Handwerker und Angehörige gemeinsam mit den Patienten zu schaffen. Ab 1950 setzte Einrichtungsleiter Dr. Heinrich Schumann darauf, die bis dahin geheimnisumwitterte Psychiatrie für die Bevölkerung zugänglicher zu gestalten. Die neu geschaffene Abteilung für Neurologie im Bezirkskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie“ trug seinen Teil ebenso dazu bei wie das damalige Prinzip der „Psychiatrie ohne Gitter“.

Sozial- und psychotherapeutische Maßnahmen der Zeit wurden im Zuge der
medizinischen Weiterentwicklung positiv beeinflusst. Die humane Betreuung und moderne Behandlungsmethoden standen von nun an bis zur Gegenwart im Fokus der Ärzte, Psychologen und Pflegekräfte.
Seit 2003 gehört das Krankenhaus als AMEOS Klinikum Haldensleben zur AMEOS Gruppe.

Knapp ein Vierteljahrhundert nach der Landesheilanstalt wurde das „Waldkrankenhaus“ gebaut. Nur wenige hundert Meter vom Bezirkskrankenhaus entfernt, setzte man hier stattdessen auf die Heilung von körperlichen Beschwerden und die Hilfe und Unterstützung bei Geburten.

Kurz vor der Jahrtausendwende kam es zur Fusion mit dem Kreiskrankenhaus Wolmirstedt zum „Ohrekreisklinikum“, 2006 wurden beide Klinika am Standort Haldensleben schrittweise zusammengeführt.
Im November 2013 erfolgte die Übernahme durch die AMEOS Gruppe.
Wie schon lange von Bund und Land gefordert, war die psychiatrische und die somatische Versorgung nun unter einer Trägerschaft zusammengeführt. Die bereits bestehende enge Kooperation zwischen den psychiatrischen und somatischen Stationen findet dadurch noch intensiver statt.

Hochwertige medizinische und pflegerische Leistung wird mit Menschlichkeit in der Betreuung verbunden.