07.05.2018  | AMEOS Klinikum Haldensleben

5. Screening-Tag im AMEOS Klinikum Haldensleben

Zum bereits fünften Mal beteiligte sich das AMEOS Klinikum Haldensleben am bundesweiten Aktionstag der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie.

Auch in diesem Jahr waren die freien Termine für die kostenlose Ultraschall-Untersuchung der Bauchschlagader schnell vergeben. Dr. Bogdan Mircea, Chefarzt der Gefäßchirurgie hatte zum Aktionstag geladen.

Um 10:00 Uhr eröffnete Dr. Bogdan Mircea die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema „Screening Bauchaortenaneurysma – Erkennen-Vorbeugen-Behandeln“. Anschließend konnten die Besucher die Untersuchung durchführen lassen, die zwischen 5 und 10 Minuten dauert und völlig schmerzfrei ist. Dabei wird die Bauchschlagader auf ein sogenanntes Aneurysma untersucht. Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader (Aorta). Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Sie betrifft aber am häufigsten die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma).

Von einer lädierten Bauchaorta merkt man lange nichts. Denn die Erkrankung verläuft schleichend. Knapp 2,6 Prozent der Männer und gut 0,5 Prozent der Frauen über 60 Jahren weisen eine Aussackung der Bauchaorta auf. Alle Risikofaktoren, die die Gefäße schädigen, können auch ein Aneurysma hervorrufen: erhöhte Blutfettwerte, Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Bluthochdruck und Rauchen. Da etwa 80 Prozent der Aussackungen keinerlei Symptome verursachen, kann nur eine Ultraschalluntersuchung Klarheit bringen. Wird es zu spät entdeckt, besteht die Gefahr, dass die Aussackung platzt. Dies kann lebensbedrohlich sein. So nutzte auch Eveline Döppe aus Magdeburg die Gelegenheit ihre Aorta auf ein Aneurysma untersuchen zu lassen. Dr. Mircea konnte nach der Ultraschalluntersuchung Entwarnung geben, „Alles in Ordnung, Ihre Aorta weißt keine Erweiterung auf.“

Mit der Beteiligung an diesem bundesweiten Aktionstag für das Ultraschallscreening als Präventionsmaßnahme wollte das AMEOS Klinikum Haldensleben nicht nur einen Beitrag zur Früherkennung leisten, sondern auch die Bevölkerung - ganz im Sinne der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) - für das Thema „Gefäßkrankheiten“ sensibilisieren.