Arbeitsgruppe "Kindeswohlgefährdung"

Seit 2008 besteht die Arbeitsgruppe Kindeswohlgefährdung hier in der Region Halberstadt unter Federführung des Frau-Mutter-Kind-Zentrums gemeinsam mit dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Arbeiterwohlfahrt, des DRK’s, der Diakonie, der Caritas, dem Jugend- und Familiengericht, der Kinder- und Jugendkriminalpolizei, dem Jugendamt, Hebammen u.v.a.  

Diese AG hat es sich zum Ziel gesetzt, im Vorfeld zu erkennen, zu entscheiden und zu handeln. Dies bedeutet, günstigstenfalls, wenn die Problemfamilie (Mutti ...) bereits schwanger ist, muss durch Frauenarzt und Hebamme in Gemeinschaftsarbeit mit dem Kinderarzt erkannt werden, dass hier Hilfe notwendig ist, wie auch immer, und eine Kindeswohlgefährdung besteht. Diese muss greifen, bevor die staatlichen Stellen wie Jugendamt etc. zum Einsatz kommen bzw. kommen müssen. Hierzu gab es am 26. Mai 2010 im Harzkreis eine Fachtagung mit großer Resonanz unter Führung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Sachsen-Anhalt.  

Seit dem 14. Juni 2010 auch Netzwerkpartner der Landesregierung, dem Ministerium für Gesundheit und Soziales, vertreten durch den Minister, Herrn Norbert Bischoff.