03.08.2020  | AMEOS Klinikum Aschersleben

Kung-Fu-Großmeister, Chu Tan Cuong, betreut Patientin im Bereich der Atemtherapie

Chu Tan Cuong begann bereits mit seinem vierten Lebensjahr mit der Kung-Fu-Ausbildung.  Mit sieben Jahren begann er zu boxen.  Mit den Jahren erlernte weitere Kampfkunsttechniken, so etwas Karate, Vinhxuan, Taekwondo, Chinesisches Kung Fu bis zum Vietnamesischen Kung-Fu.

Seit Mitte der 90er Jahre stellte Chu Tan Cuong insgesamt 14 Welt- und Guinnessbuchrekorde auf.  So schlug er mit bloßer Hand die meisten Nägel in einen Balken oder er schob mit einem unter dem Kehlkopf angesetzten Speer ein Auto.  Mit dem Unterarm zerschlug er 20 Baseballschläger in einer Minute und mit einem rohen Ei in der Hand gefüllte Wasserflaschen - ohne dass das Ei kaputt ging.

„Neben Körperbeherrschung und Konzentration  ist vor allem die Atemtechnik von entscheidender Bedeutung“, so Chu Tan Cuong.

Aus diesen Erkenntnissen entwickelte er ein Konzept namens „Noi Cong Chu Tan“, mit dem er vielen Menschen hilft, akuten Stress abzubauen und so psychischen Erkrankungen vorzubeugen. „Mit der richtigen Atemtechnik kommt der Mensch zu innerer Ruhe“, erklärt der 57-Jährige.

Auf der Weaningstation, der Klinik für Pneumologie, des AMEOS Klinikums Aschersleben wird der Kung-Fu-Großmeister, der auch Jura und Musik studiert hat, in dieser Woche sein Wissen zu richtigen Atemtechniken an eine Patientin weitergeben.

Mit dem Einsatz von Herrn Chu Tan Cuong wird die langjährige Kooperation zwischen AMEOS und dem Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. (LVPR) erfolgreich fortgesetzt. (thn)

Bild: Chu Tan Cuong