AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Ueckermünde

In unserer Einrichtung stehen derzeit 66 Behandlungsplätze für Unterbringungen in einem Psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 63 StGB und vorläufige Unterbringungen nach § 126 a StPO zur Verfügung.

Auf überschaubaren Wohngruppen im hochgesicherten Bereich, 3 Trainingswohngruppen, in- und externen Werkstätten werden unter enger Vernetzung der Berufsgruppen Behandlungen für Patienten mit allen psychiatrischen Störungsbildern angeboten und der Alltag innerhalb der Institution mittels geeigneter Beschäftigungs-, Ausbildungs- und Freizeitangebote möglichst lebensnah gestaltet.

Ziel der unbefristeten und meist langdauernden Unterbringung ist die Minimierung der Fremdgefährdung der Patienten und deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Insofern stehen nicht nur die Störungsbilder sondern auch die Kriminalitätsdynamiken im Focus der Behandlung und es kommen neben modifizierten klassischen Behandlungstechniken hochspezifische deliktbezogene Methoden zur Anwendung.

Sorgfältig und nach dem aktuellsten Forschungsstand werden Kriminalprognosen in Teamarbeit erstellt.

Mit viel Zeit für die Behandlung, bei gleichzeitiger Effizienz, Supervision und Flankierung durch erfahrene Mitarbeiter, werden in unserer Klinik neue Kollegen integriert und an die Herausforderungen des Maßregelvollzuges unter Förderung ihrer individuellen Fähigkeiten  herangeführt.

12.04.2019 | AMEOS Klinikum Ueckermünde

Schnupperkurs Krankenhaus

Über 70 Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Ueckermünde besuchten am 11. April 2019 das AMEOS Klinikum Ueckermünde. Im Rahmen der Beruflichen Frühorientierung lernen die Fünftklässler verschiedene Berufsgruppen im Krankenhaus kennen. So zeigten ihnen die Physiotherapeuten diverse Hilfsmittel, die bei der Genesung für Patienten in der Klinik eingesetzt werden. Vom Gehbock bis zum Schlingtisch, vom Rollator bis zur Armbewegungsschiene wurde alles ausprobiert. Außerdem besichtigten die Kinder die Zentrale Sterilisation und lernten die Vorschriften zur Händehygiene für Krankenhausmitarbeiter kennen. In der Notfallambulanz und der Klinik für Neurologie erklärten Fachärzte mit welchen medizinischen Geräten die Diagnostik bei den Patienten erfolgt.

11.04.2019 | AMEOS Klinikum Ueckermünde

Vortrag zur NS-"Euthanasie"

Im Rahmen einer Veranstaltung des Klinischen Ethikrates der AMEOS Klinika Vorpommern am 11.4.2019 referierte die Medizinhistorikerin Dr. Kathleen Haack (Universitätsmedizin Rostock und Greifswald) über die NS-„Euthanasie“ in Pommern und die Rolle der früheren Landesheilanstalt Ueckermünde. In ihrem Vortrag schilderte Dr. Haack die Abläufe und Ereignisse in Pommern zwischen 1938 und 1949 im Kontext der nationalsozialistischen Vernichtungsstrategien, deren erste große Opfergruppe psychisch Kranke und behinderte Menschen waren. Im zweiten Teil des Vortrages ging es um die Bedeutung dieser Verbrechen für die nachfolgenden Generationen und die Gesellschaft, die sich mit aktuellen ethischen Fragen auseinandersetzen muss.

03.04.2019 | AMEOS Klinikum Anklam

20 Jahre Hebammenteam Anklam

Mit Blumen und einem herzlichen Dankeschön gratulierte am 1. April 2019 Krankenhausdirektor Stefan Fiedler den Hebammen im AMEOS Klinikum Anklam zum 20-jährigen Jubiläum. Als Hebammengemeinschaft Lüdtke & Witt GbR betreuen die derzeit sieben Geburtshelferinnen seit 1999 die Frauen vor und nach der Entbindung im Anklamer Kreißsaal. Anke Witt aus Ueckermünde und Kristin Lüthke aus Daugzin bei Anklam gründeten nach der Schließung des Ueckermünder Kreißsaals die Hebammengemeinschaft und eröffneten eigene Praxen. Mutig, erfolgreich und mit Herzblut steuerten sie mit ihren Mitarbeiterinnen die GbR durch die 20 Jahre. In ihrer gesamten Berufslaufbahn, so schätzen die beiden Chefinnen, hat jede über 3500 Kindern auf die Welt geholfen. Das Jubiläum feierten die Hebammen gemeinsam mit Müttern und Kindern. Auch der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Andreas Kleina, gratulierte und dankte seinem Hebammenteam für die hervorragende und kompetente Zusammenarbeit im Kreißsaal und auf der Wochenstation.

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